Homöopathie - Podcast

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Episode des neuen Jahres.

00:00:08: Und da bin ich schon wieder.

00:00:10: Ich habe gedacht, er hat angekündigt, dass die Fraueninterviews weitergehen.

00:00:15: Tja, da bin ich schon wieder.

00:00:17: Es ist selbstverständlich nicht so, dass ich irgendwie unorganisiert oder kurotisch wäre und deswegen die Fraueninterviews jetzt doch nicht kommen.

00:00:25: Doch doch, die kommen schon, aber später.

00:00:27: Nein, also es liegt natürlich nicht daran.

00:00:29: Man merkt ja schon an meinen eigenen Episoden, dass ich immer äußerst strukturiert und gut geplant vorgehe, dass jetzt das natürlich abwegig zu denken.

00:00:39: Es würde daran liegen, dass ich mich melde.

00:00:41: Nein, ist tatsächlich ein anderer Grund.

00:00:44: Nämlich war ich noch mal inspiriert.

00:00:46: Ja, ist es so, ich habe tatsächlich nach der vier Stunden Monsterepisode vom Silvester tatsächlich noch was zu erzählen.

00:00:54: Und da hat er nochmal Lust und hab gedacht, ist es mein Podcast.

00:00:57: Ich kann machen, was ich will.

00:00:58: Und ich seh jetzt überhaupt keine Frauen-Podcast, sondern ich rede jetzt hier nochmal schön eine halbe Stunde über, was mich bewegt hat.

00:01:05: Ja, und der Silvester-Podcast hab ich ja aufgenommen, an den Dreiundzwanzigsten Dezember ist also auch eine ganze Zeit vergangen für mich und hab über einiges nachgedacht.

00:01:15: Das sind ja auch so nicht nur meine Lieblingstage im Jahr.

00:01:19: Ja, vielleicht nicht ganz, aber sehr tolle Tage im Jahr, die sind eine Weihnachtszeit und so.

00:01:24: Und dann sind ja auch diese Raunächte und so weiter.

00:01:27: Da macht ja jeder vielleicht auch irgendwie sein eigenes Ritual.

00:01:29: Und da habe ich so ein bisschen nachgedacht.

00:01:32: Und ich hatte auch viel Zeit, mal wieder andere Podcasts zu hören.

00:01:35: Und habe dann sehr viel Inspiration mitgenommen.

00:01:37: und einen Podcast, den ich euch, also eine Episode, die ich euch vielleicht sogar ans Herz legen würde, ist die Episode von Lands und Brecht, die jetzt rausgekommen ist.

00:01:47: Ähm, ich schau jetzt noch gerade nach wie sie heißt.

00:01:52: So, jetzt sehe ich hier natürlich gerade nicht.

00:01:55: So viel zu gut vorwärts.

00:01:56: Also Wintergespräche mit Florence Gaupe.

00:01:58: Es ist wie immer, wenn ich sowas empfehle, ich stehe da überhaupt nicht zu hundert Prozent hinter den Aussagen oder finde jetzt alles unbestritten gut, was da gesprochen wird oder oder oder.

00:02:09: Und will auch jetzt nicht, heutzutage wird ihr dann auch mal sofort auf die Person, ja aber der brecht, ja aber der lans, ja aber, also das ist damit überhaupt nicht gemeint.

00:02:18: Da bin ich ganz homöopath, unfreundengenommen und Patienten, die bei mir in der Praxis sitzen, sie machen auch nicht alles richtig und sind keine Menschen, die immer fehlerfrei durchs Leben gehen und einen eins erläumen und haben und trotzdem helfe ich denen.

00:02:30: Also da stehe ich immer so ein bisschen drüber, diese Art hominem, aber der Typ geht gar nicht.

00:02:36: Argumentation für ihn war schwierig, wenn die was Gutes sagen, sagen die was Gutes und was sie sonst so machen, ist ja ihre Problematik.

00:02:45: Insofern, wenn ich das empfehle, bitte nicht das Gefühl haben, ich stehe jetzt da hinter dem oder hinter das, sondern ich fand das interessant und lade euch ein, die Episode mal mit einem homöopathischen Ohr zu hören und mit einem Gesundheitsohr.

00:02:58: Ich werde heute aber mit euch die Essenz davon besprechen, das heißt wahrscheinlich müsst ihr sie gar nicht mehr hören, aber wen das interessiert, es geht um... Zukunft und wie die Zukunft uns beeinflusst und so weiter.

00:03:11: Und ich holen ganz klein ein bisschen aus, wo das ja auch die Idee des Podcasts, ehrlich gesagt, ist das erste Mal, dass ich mit dem Thema Gesundheit und Zukunft konfrontiert worden bin.

00:03:21: So richtig.

00:03:22: Name it.

00:03:23: Also nicht in dem, dass man das einfach so klar ist, ich behandle den Patienten, dann wird es in Zukunft besser.

00:03:29: Oder im Organon ist ja auch sehr zukunftsgerichtet, was ist die Vision von einer gut funktionierten Medizin.

00:03:34: Also jetzt nicht das wir jetzt erstmal begehen, das ist noch ganz konkret, als jemand vorne gesagt hat.

00:03:37: Die Zukunft ist einfach ein wichtiger Punkt in dem Heilung von Patienten war in meiner Mentoratsausbildung als Mentor.

00:03:45: Und zwar ging es darum, dass es gewisse Tools gab, wo man den Patienten eigentlich aus der Vergangenheit rausholt.

00:03:53: und ihn lediglich sich nur noch mit dieser Zukunft beschäftigen lässt, seiner persönlichen Zukunft.

00:04:01: Je nach Tool ist das, beschreibe mir morgen deinen Tag, wenn du gesund bist oder was machst du in zehn Jahren, wenn du all deine Ziele erreicht hast oder oder oder.

00:04:11: Also das war in dem Punkt.

00:04:13: In dem Zusammenhang sind mir ein paar andere Sachen auch wieder eingefallen aus alten Ausbildungen, wo du schon drin vorkam, aber noch nicht berührt hat, weil ich Und das kennt ihr ja aus den letzten Jahren.

00:04:22: Das Podcast sieht gut oder lernt mich neu kennen, wenn ihr jetzt erst neu dabei seid, nach dem Adventskalender oder nach der Silvestervölker oder so.

00:04:30: Ich bin ja unglaublich auslöserzentriert und habe das ja auch an jeder Gelegenheit gesagt, wie wertvoll ich das finde, nicht nur für die Umherpatsche Therapie, sondern auch für den Patient.

00:04:39: So ein bisschen steht aber diese ganze... Auslöserthematik eigentlich für die moderne Psychologie Coaching und unter Umständen sogar auch für unsere Hirnforschungsthemen dem etwas, ich würde sagen gegensätzlich gegenüber, aber nicht ganz so stabil auf diesem Fundament, wie ich das persönlich erfahre und wie ich das persönlich auch annehme.

00:05:04: Wir werden das heute wieder in Kräften noch weiter bestätigen, das führt mir doch zu weit für so eine Folge, sonst wird die auch vier Stunden lang, das will ich gar nicht.

00:05:13: Ich will heute wirklich aus ein bisschen Essenz sagen, aber ich wollte ein bisschen herausholen, dass diese Dinge wie immer wieder bei Genet sind, aber aufgrund meiner auslöserorientierten Blickweise auf die Thematiken, konnte ich mit dieser Ja, und wenn der Patient dann gesund ist, wie ist dann sein Tag?

00:05:27: und seinen Gehirn darauf lenken und so weiter, das war mir ein bisschen... Also das war beim Robert Bett zum Beispiel ein Thema, was immer mal wieder gekommen ist, aber auch da hat man, sage ich mal, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, neun, ne gibt ja so diesen Kalenderspruch.

00:06:01: Und an dem will ich mich heute so ein bisschen langhangeln unter anderem.

00:06:05: Nicht der Weg ist das Ziel, so ein Kalenderspruch.

00:06:10: Und das ist etwas, was ich zum Beispiel aus meiner ganz persönlichen Vergangenheit immer als ein sehr... Also das war immer ein Spruch von Leuten, die aus meiner Sicht, ich sage jetzt mal ganz direkt, den Arsch und Trocknen hatten.

00:06:22: Also die hatten ein tolles Leben, die hatten irgendwie alles erreicht.

00:06:24: aus meiner Perspektive natürlich nur.

00:06:26: Das mag denn echt gar nicht so sein.

00:06:28: Aber die waren gesund, die hatten irgendwie eine gute Beziehung, die hatten schon, was damals vor allem wichtig war, die hatten eine etablierte Praxis, eine etablierte Meditationsschule oder waren irgendwie sonst wie etabliert, wo ich denke, ja klar, kannst du ja so gut reden, jetzt kannst du ja deinen Weg da gehen, aber ich muss ja noch Ziele erreichen, ich muss noch Geld verdienen, ich muss irgendwie eine neue Wohnung finden, ich muss in der Schweiz Fuß finden, ich habe irgendwie nichts mehr zu essen, ich habe auch kein Geld für Essen.

00:06:53: Also was willst du von mir mit deinem Scheiß Weg?

00:06:56: will ich nicht hören.

00:06:58: Also der Weg ist das Ziel war auch lange Jahre in meinem Leben, hat mich das eher wütend gemacht, weil ich auch kein Typ bin, der früher geübt hat.

00:07:05: Das Üben war für mich nichts.

00:07:06: Ziel erreichen konnte ich.

00:07:08: Üben dafür, das hat er so richtig angefangen im Tanzen und auch da war Üben dann Zweck, also Zweck zum Ziel erreichen.

00:07:18: Und im Betzausbildung, da war ich im Betztransformationswoche für junge Erwachsene, da hat er dann irgendwann mal gesagt, es ist wie seit neun, neun Prozent gegen so ein Vergangenheitsthema, das hat mich abgeholt.

00:07:28: Und er hat dann so in der Mitte oder gegen Ende, hat er dann so vorgestellt, ja, man soll das Leben irgendwann umstellen, von Ziel erreichen auf den Weg gehen.

00:07:40: Und die Ziele sind nur Etappen, weil... Er hat dazu gesagt, bei ihm war das eine Grafik für so ein Berglandschaft.

00:07:47: Ziele führen immer zum Abstieg.

00:07:50: Jetzt hier in dem Podcast haben sie gesagt, Ziele hinterlassen Lehre.

00:07:55: Und ich habe jetzt heute natürlich mit den langen Jahren Erfahrung.

00:07:59: Vielleicht gehen wir da später nochmal drauf ein, aber grundsätzlich gibt es da jetzt viele Etappen auch in meinem Leben.

00:08:04: wo ich diese Zukunftsthematik immer mehr präsente, auch in der Praxis untergebracht, bis jetzt eben vor drei, vier Jahren meine Mentoratsausbildung, wo es sehr stark um das ging, die Zukunft tatsächlich auch als Heiler zu benutzen oder in bestimmten Touren sogar ausschließlich als Heiler zu benutzen, also überhaupt nicht mehr zu fragen, ja was ist hinten dran?

00:08:25: Warum ist das so?

00:08:26: Woher kommt das?

00:08:27: Diese ganzen Hebel, was wir ja die letzten Jahre beschrieben haben, was der Auslöser eigentlich hergibt und eine homöopathische Verschreibung.

00:08:33: Und natürlich auch mit unserem Anamnese, wie wir mit, sage ich mal, auch neunundneinzig Prozent in der Vergangenheit unterwegs sind.

00:08:40: Selbst wenn der Patient irgendwie in der Gegenwart noch nachdenkt, ist es immer so die gerade vergangene Gegenwart.

00:08:46: Das heißt, mit unserem ganzen Fragestil auch den Mensch kennenzulernen, lernen wir auch ja seine Vergangenheit kennen.

00:08:51: Wir sehen, dass das einen großen Hebel hat, also verstehen wir die Wunden seiner Kindheit, können wir Arzneimittel geben, die zukunft maßgeblich beeinflusst.

00:08:59: Wir haben aber auch schon gehört von prozessorientierter Homöopathie und anderen Varianten, die auch sehr zukünftig arbeitet, die auch mit dem Verständnis in der Zukunft vom Patienten arbeitet.

00:09:09: Also auch das habe ich mehr und mehr in die Praxis etabliert und aber auch dieser Tools, den Patienten zu begleiten.

00:09:17: Es gab so eine Zeit, vor fünf, sechs, sieben Jahren, würde ich sagen, war das noch Standard von mir, dass ich gesagt habe, schauen Sie, gesund werden oder gesünder werden, das ist mein Job.

00:09:29: Das schaffe ich mit der Homöopathie.

00:09:31: durch die richtigen Arzneimittel, kann ich die Lebenskraft anregen und dann werden sie gesündert, das habe ich jetzt schon so oft hinbekommen, das schaffen wir.

00:09:39: Man muss natürlich schauen, dass es kein Heifersprech wird, aber das ist so die innere Haltung.

00:09:43: Aber gesund bleiben ist Ihr Job.

00:09:45: Dann habe ich irgendwann von der Prozessorientiertomeopatie gehört, wenn man die richtige Mittel für die Tafelrunde gibt, geht auch das.

00:09:53: Das hat sich ein bisschen, ganz bisschen, ich würde sagen fünf, sechs, sieben Prozent, hat sich das an meiner Arbeit ein bisschen eingeführt, da ich aber nicht die Ausbildung habe für die Prozessorientiertomeopatie und dann unter Umständen die Arznehmäle auch nicht so gut anwenden kann, wie das eine Berliner Schule kann.

00:10:09: habe ich dann ein bisschen einen anderen kleineren Weg gewählt, diese gesund erhaltenen Präventionen, so eine Partie, die klappt auch mit der Use-Methode sowieso sehr gut, weil wir so tief arbeiten, dass der Patient eh, wenn er die richtigen Erzeichnung bekommt, eine Nachhaltigkeit verspürt.

00:10:26: So braucht es das auch nicht immer so viel.

00:10:28: Und ich merke auch, dass viele Patienten so eine Gesunderhaltung, also ich behandle sie jetzt, damit sie gesund bleiben, das wollen die gar nicht.

00:10:36: äußerst wenig Patienten kommen für Prävention zum Homöopathen, sondern ich bin auch dazu übergegangen, die dann woanders hinzuschicken, aber sei es drum, also das hat einzug gehalten und deshalb habe ich mir gedacht, okay, mit dem Homöopathie bin ich für den einen Teil sehr gut und Prävention das übe ich vielleicht noch und vielleicht werde ich daran sogar besser, vielleicht habe ich irgendwann mal Zeit auch noch eine weitere Weiterbildung zu machen, das noch besser zu lernen, aber mit dem Homeopartical Tools, gerade wenn es zu Gesundheitsthematiken angeht, da bin ich eigentlich recht zufrieden mit.

00:11:07: Das läuft gut, Leute, die bei mir in Konstitutionsmittel erhalten, was funktioniert und das ist ja glücklicherweise der größteil der Verschreibungen sind auch nachhaltig gesündere.

00:11:19: Ob sie jetzt gesund sind, das ist ja, also am Schluss sterben sie alle meine Patienten, die schlechte Nachricht, zur Mitte der Folge.

00:11:28: Also insofern ist gesünder wahrscheinlich auch das Maximalsziel Was man schaffen kann, wobei auch da ich das hohe Ideal der Homöopathie heranstelle.

00:11:38: Der Patient ist mit dem Leben, was er vorher geführt hat, krank geworden.

00:11:42: Das heißt, das Ideal von Hahnemann ist ja, der Patient muss gesünder ausgehen, als er gewesen ist vor der Krankheit, weil der Zustand vor der Krankheit ihn überhaupt erst krank gemacht hat.

00:11:52: Das finde ich auch immer einen wichtigen Punkt, darüber in Ruhe nachzudenken.

00:11:56: und deshalb auch diese Vergangenheitsanalyse so wichtig.

00:12:00: Deshalb vielleicht als kleine Zwischenfazit für die Folge.

00:12:03: Ich will auf gar keinen Fall vom einen extrem ans andere argumentieren.

00:12:07: Also ich will überhaupt nicht sagen, dass ich finde, wir sollten diese ganze Auslöser und Vergangenheitsquatsch und so weiter wegen den aktuellen Ergebnissen Erhöhrenforschung fallen lassen und uns nur mit den positiven Geschichten unserer Zukunft beschäftigen.

00:12:21: Das mag sein, dass das für eine Prävention zum Beispiel das bessere Tool ist, als wenn ich eigentlich gesünder bin und mich mit vielen Problemen beschäftigt habe und merke, ich bin jetzt eigentlich über die Großteil meiner Wunden hinaus.

00:12:35: Da ist es zum Beispiel absolut falsch, sich weiterhin damit den alten Traumata zu beschäftigen.

00:12:39: Was viele Leute machen, die kommen in so eine Dauerbeschäftigung mit der Vergangenheit.

00:12:43: Also es ist schon so, ich hole das hoch um es abzuschließen.

00:12:47: Und dieser Abschlussprozess, der gelingt halt deutlich besser, wenn ich mit meinen Gedanken in der Zukunft bin.

00:12:51: Aber da kommen wir dann im nächsten Teil eigentlich der Episode auch noch genauer drauf.

00:12:56: Aber als Zwischenfazit, es geht mir nicht darum, heute zu sagen, ja, kommt eine ganze Aussage der Quatsch.

00:13:01: Das macht eh nur krank darüber nachzudenken.

00:13:03: So, ich wollte nochmal ausholen, dass ich finde, dass das absolut valide ist, zu Erfolgen führt, die nachhaltig sind und die ja diese gesündere Zukunft überhaupt erst erzeugen ist, wenn ich die Vergangenheiten verstehe und dort auch die Kernwunden homöopathisch angehe.

00:13:19: Manchmal ist das bei Kindern ein, zwei Mitteln.

00:13:22: Manchmal ist das bei Erwachsenen zehn Jahre mit verschiedensten Mitteln.

00:13:26: die das benötigt, weil einfach auch viele Wunden da sind.

00:13:31: Oder wenn wir von den miasmatischen Themen ausgehen, was auch nachher noch ein Punkt werden wird, wenn wir über Heilung sprechen oder über Gesünderwerden sprechen, dass wir die miasmatische Belastung des Patienten ihm auch verstehen.

00:13:41: Wenn er mit fünf bis sechs bis zehn miasmenbelastet ist, dann kann ich ja gar nicht davon ausgehen, dass ich das mit einem Mittel schaffen werde.

00:13:48: Das heißt nicht, dass ein Mittel nicht in wahnsinnige Schub nach vorne bringen wird.

00:13:52: Aber zu dem Zustand, wo wir vergleichbar haben mit anderen Patienten, die nur mit einen oder einen Halbmiasmen belastet sind, sind einfach Welten.

00:14:00: Auch da ist es immer wichtig, diese Miasmatik, die wir letztes Jahr ja viel beleuchtet haben, auch zu verstehen, wenn jemand drei, vier Miasmen bringt, wo die ganze Familie ist voller Miasmatisch schwerwiegende Erkrankungen, dann kann ich auch nicht erwarten, dass ich dem mit Einmitteln, mit einer Gar, mit einer Wiederholung heilen werde.

00:14:16: Also auch da für die Studenten ein kleiner Hinweis, je mehr miasmen ihr da findet in der PA und der FA das Patienten, umso unwahrscheinlicher ist es, dass es mit einer Gabe von einer Arznei in einer Potenz, egal welche Potenz, egal welches Mittel, getan ist.

00:14:31: Es wird Minimum, Minimum, Minimum aus meiner Sicht heute, ein sehr, sehr gutes, sehr passendes, sehr tiefigenes Konstitutionsmittel geben, welches auch immer das ist.

00:14:42: Das heißt ein Arzneimittel, was in Großteil der Konstitution abdeckt, plus eine Nosode, passend, wahrscheinlich zwei im Laufe der Zeit.

00:14:49: Das ist meine heutige Erfahrung, was minimum nötig ist, um so einen Fall zu bewegen, dass der vierzig bis sechzig Prozent besser ist.

00:14:59: Gut, jetzt sind wir schon wieder sehr im praktischen Teil.

00:15:01: Ich hoffe bis dahin könntet ihr mir ein bisschen folgen, auch wenn ihr noch nicht so genau wisst, worauf ich hinaus will, aber wir reden jetzt gleich ja über Zukunft und wie Heilung, also was Heilung im Alltag nachher für mich als persönlich, als Patient oder als Therapeut, nachher bedeutet, wenn wir diesen Aspekt nehmen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

00:15:27: Und deshalb möchte ich gerne mit diesem Berg anfangen, was ich da gesagt habe, was der eine Lehrer mir mitgebracht hat, wo wir auf Ziele sind, dann wie der Bergsteiger, dann sind wir im Ziel und dann fallen wir ab.

00:15:39: In der Episode haben sie es eben genannt, wir erreichen Ziel und kommen dann in die Lehre.

00:15:44: Ich würde es mal folgendermaßen sagen, was ich sehe mit den Patienten ist, die haben ihren Ziel, wenn sie zu mir kommen, nämlich gesünder werden.

00:15:52: Vielleicht haben sie sogar ein höheres Ziel, gesund werden.

00:15:56: Das ist ja dann auch schnell Definitionsfrage, aber grundsätzlich haben wir meistens auch das selbe Ziel.

00:16:01: Wenn es hoch akut ist, der Patient hat Halsschmerzen, dann haben wir ja beide das selbe Ziel, die sollen weg, möglichst hundert Prozent, was in einem akuten Halsschmerz.

00:16:10: muss man ehrlich sein, auch ohne Homöopathie gelingen wird.

00:16:14: Ich frage es, ob so schnell und so nachhaltig.

00:16:19: Bei chronischen Krankheiten ist dann oft schon schwieriger, ist es überhaupt noch heilbar, aber grundsätzlich reden wir da vom selben.

00:16:25: Das heißt, im Moment dieser Situation haben meistens beide ein Ziel.

00:16:31: Und wenn wir diese Dynamik kennen als Patient, als Therapeut, als Student, als was auch immer, ich habe jetzt das Ziel vor Augen, ich mache meinen Abschluss als diplomierte Homeopath oder ich mache jetzt die höhere Fachprüfung oder oder oder, oder ich kriege jetzt noch das dritte Kind oder baue mein Haus.

00:16:47: oder wenn ich dann diesen Abschluss habe oder wenn ich dann den Freund habe oder wenn ich dann endlich meinen Hund ausgesucht habe, so und ich diese Dynamik kenne.

00:16:58: Das ist das, was mir sehr geholfen hat, seit ich diese Dynamik kenne, bin ich von meinen Zielen abgerutscht.

00:17:04: Das heißt, mein Ziel ist nicht mehr, den Patienten gesünder zu machen.

00:17:07: Das war früher ein Ziel und hat eben genau zu diesen Vakuumzuständen geführt.

00:17:14: Beispiel, Patient ist gesünder, kommt aber dann nicht zur Nachkontrolle, weil er denkt, wenn er Halsschmerzen ist, dann ist er weg.

00:17:20: Er hat aber nicht verstanden, weil ich es nicht gut erklärt oder gar nicht erklärt habe, oder ich erkläre es dann bei der Nachbarhandlung, dass das ein Teil seiner chronischen Krankheit ist, weil es wieder aufkehrt.

00:17:29: und wenn er nicht zur Nachbarhandlung kommt, die Chance da ist oder sehr groß ist, dass es wieder kommt und er ist nächstes Mal wieder mit Halsschmerzen da ist und wir wieder von vorne anfangen.

00:17:39: Was dann auch oft passiert, weil der Patient ja an dem Leben von vorher noch gar nichts geändert hat.

00:17:44: Also nehmen wir mal das ganz klassische Beispiel, er hasselt halt auf die Arbeit, macht da mega viele Sachen, vielleicht auch die ihm nicht gefallen, hat auch noch ein Arbeitsklima, wo er dann viele Emotionen schluppt kriegt, dadurch immer wieder Halsschmerzen.

00:17:56: Wenn ich mir jetzt keine Ahnung, ob es Prionia Gelsemium gebe oder selbst wenn ich ihm eine Natriumstaffi sage oder Melchorius gebe, wurscht.

00:18:04: Der ändert ja erst mal noch nichts an seinem Leben außer ich habe wirklich den Femver im Lotto gemacht, dass der Arzneimittel nachhaltig eine Veränderung aussieht und der Patient wirklich in die Selbstreflektion kommt.

00:18:14: Ist aber nicht so häufig, gibt es aber auch, die sind also ausgenommen.

00:18:19: Wenn ihr ja so ein Patient seid, führt euch in die angesprochen.

00:18:22: Der Großteil der Patienten, ich sag mal, ist mal in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in der Zeit, in Beispiel, was ich sehr oft habe ist, wenn so Patienten kommen in so Burnout Phasen, nicht die, die voll im Burnout sind, also die wirklich schon da Psychiatrie und ich komme nicht mehr auf die Beine und ich bin kurz vor der Invaliden-Rente, die meine ich nicht, sondern die im Anfang sind.

00:18:48: So Pre-Burnout, ersten Stufen davon, die Konzentration ist nicht mehr so gut, ich mag nur nur achtzig Prozent, so die.

00:18:56: Wenn ich denen helfe, egal mit was, ob ich den Schüßlersatz Kaliumphos gebe oder einen Rosenwurz preparat.

00:19:04: Im ersten Moment versuchen die Patienten, egal was ich ihnen sage, wieder ins alte Maximum zu kommen.

00:19:11: Das hat auch viele logische Gründe.

00:19:13: Führt aber natürlich dazu, dass sie ihr Leben von vorher weiterleben versuchen.

00:19:18: Aber mit etwas Neuem, nämlich Neuem mit der Angst, es könnte ja wieder so schlecht werden oder neu, ich darf nie wieder so krank werden.

00:19:24: Also mit erhöhtem Druck, erhöhter Wahrwartungsspannung, viel mehr Ängsten und auch so ein bisschen diesem Geschmack von, okay, wenn ich das nicht hinkriege, dann wird es noch schlimmer.

00:19:34: Das heißt, die leben ja nicht gesünder.

00:19:36: Vielleicht ernähren sie sich ein bisschen gesünder oder nehmen eine Ergänzungsmittel oder nehmen halte Rosenwurz weiter oder nehmen das Schüsselerseits weiter.

00:19:44: Aber wenn die Änderung in der Tiefe nicht stattfindet.

00:19:47: wird das auf einen Kollaps zu laufen.

00:19:49: Das heißt, man hat oft zwei Varianten, wenn so Patienten nicht wirklich mitmachen.

00:19:53: Man verlängert eigentlich die Phase, bis sie in den Aufschlag kommen.

00:19:59: Man verlängert das eigentlich.

00:20:01: Oder man streckt das noch so ein bisschen, bis sie dann eigentlich einen Totalabsturz haben.

00:20:05: Und die Frage ist für mich auch sogar manchmal, wenn ich so Fälle gesehen habe, ich dachte, die habe ich denen jetzt wirklich geholfen habe.

00:20:12: weiß ich nicht.

00:20:12: Ich habe irgendwie dafür gesorgt, dass sie langsamer aufgeschlagen sind.

00:20:16: Wenn sie vielleicht schneller aufgeschlagen werden, hätten sie auch früher was geändert.

00:20:21: Ist natürlich Quatsch, weil als Therapeut helfe ich ihn so oder so.

00:20:24: Ich bin ja nicht in der Verantwortung zu sagen, wie schnell sie jetzt auf dem Boden aufschlagen sollten, aber keine Glaskugel, um herauszufinden, wie das ist.

00:20:31: Aber zurückwirken gibt es immer wieder Fälle, wo ich denke, ja.

00:20:35: Ja, ob ich den wirklich geholfen habe oder nicht eher ihr Leid verlängert habe, gibt zum Beispiel auch so Verletzungsfälle, die so laufen.

00:20:42: Erinnere mich da an einen der schlimmsten Fälle, wo Patient wirklich null Compliance hat, da mit mir.

00:20:48: Fußoperationen am Knochen.

00:20:51: Bei Knochenbruch, so, und wirklich später bruchschwierig und dann habe ich alles aufgefahren nachher, vorher behandelt und kurz nach Operation, dann haben wir da volle Programme gemacht mit jeden Tag, Annika, dann Belles, dann ich weiß nicht was, Lymphitum, gib ihm, Fullgas.

00:21:09: Weil Mutter mit drei Kindern wollte auf jeden Fall komplikationsfrei daraus kommen und ich habe alles gegeben.

00:21:16: Sie hat gut mitgemacht und dann war sie tatsächlich ich.

00:21:20: dass mich nicht lügen, drei, vier, fünf Tage nach der Operation völlig unrealistisch eigentlich schmerzfrei.

00:21:27: So, dann habe ich länger nichts gehört und habe gesagt, ja, jetzt haben die Nervenschmerzen wieder angefangen.

00:21:32: Wieso denn das?

00:21:33: Wir waren noch schon gesund.

00:21:34: Wieso haben die Nervenschmerzen wieder angefangen?

00:21:36: Und dann druckste sie so ein bisschen rum und hat dann erklärt, dass sie nach einer komplizierten Spitterfraktur mit langwieriger Operation wo der Knochen mühsam irgendwie noch zu retten war und man ich glaube noch irgendwas künstliches einfügen muss das überhaupt geht weil es da so ein spalt gegeben hat und so erinnere ich nicht mehr ganz genau das war für die ULT äußert kommuniziert nach fünf tagen diese frau die idee hatte wieder staubsaugen zu können weil sie ist ja schmerzfrei und hat einfach den fuß komplett überbelastet und hat darüber eine massive Komplikation dieser ganzen Knochenfaktur gemacht, wo ich oft denke, war das jetzt gut, dass ich ihr mit all diesen Humbarische Mitteln die Schmerzen genommen habe, was die Schmerzmittel nicht geschafft haben?

00:22:18: Oder wäre es nicht besser gewesen, sie hätte einfach drei Wochen lang Schmerzen gehabt, damit sie den Fuß auch wieder ruhig hält?

00:22:23: Also habe ich ihr wirklich geholfen?

00:22:25: Natürlich, weil wenn sie sich an die Sachen gehalten hätte, aber das tun halt Menschen nicht.

00:22:33: Leute tun sich, halten sich nicht an Regeln.

00:22:37: Das mag mögen kleine Regeln sein.

00:22:40: Gehe nicht in den Kop und kauft ihr nicht die extra drei Kilopackung Chips oder esse nicht das hochverarbeitete Zeug oder geh nicht.

00:22:47: aushört so du weißt nicht was sie da alles in den Pizzateig machen.

00:22:50: Das mag nicht so kleine Sachen anfangen.

00:22:52: Aber die Leute trinken Alkohol was sie Leber vergiftet.

00:22:56: Sie rauchen Sachen die ihre Lunge kaputt macht.

00:22:58: Wir nehmen Dinge zu uns die nachweislich oder ziemlich wahrscheinlich nachweislich nicht gut sind.

00:23:04: Wir leben ein Leben, was uns nicht entspricht.

00:23:06: Wir haben eine Silvesterfolge darüber gerät, dass wir sogar eine Gesellschaftsform etabliert haben, die uns nicht gut tut.

00:23:10: Also auf eine Art und Weise sind wir Menschen ja mit großem Abstand die dümmsten Leute auf dem Planeten, weil nur wenige Tiere und Pflanzen so dämlich sind, wir bewusst Sachen herzustellen, die uns vergiften.

00:23:21: Ja, mag sein, dass es so ein paar Enden gibt, die dann im Park auch die Chips fressen.

00:23:26: Man denkt ja, wir haben die sich evolutionär entwickelt, wenn sie das nicht unterscheiden können von richtigem Essen.

00:23:31: Aber die stellen es nicht auch noch her.

00:23:33: Also die stellen nicht auch noch Sachen her, die sie umbringen.

00:23:35: Das können nur wir.

00:23:36: Das ist Wahnsinn.

00:23:38: Gut, jetzt ich bin wieder schön abgeschwärft.

00:23:40: Das heißt, ich bin aber auch an Feier fürs erste Jahr.

00:23:42: Das Thema hat mich gut getriggert.

00:23:44: Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wo ich überhaupt herkomme.

00:23:46: Wir werden den Weg gemeinsam zurückfinden.

00:23:48: und zu meiner Thematik.

00:23:50: Ich weiß noch, ich bin irgendwann abgeschwärft bei diesem Berg.

00:23:53: Ich versuche mal dahin zurückzukommen.

00:23:58: dieses Ziele setzen von der Gesundheitsthematik führt dazu, dass diese Lehre einkommt.

00:24:03: und ich habe gesagt, was ich ein bisschen versuchen will, darzustellen, ist nicht unbedingt, dass die einen Rückfall machen sofort.

00:24:09: Das gibt es auch.

00:24:10: Aber was oft ist, ist so ein Plateau, die Patienten entwickeln sich jetzt nicht weiter.

00:24:13: Wir sagen ja immer so ein bisschen, ja, so eine durchgemachte Krankheit, die macht eine Entwicklungsschub und dann haben sie hinterher mehr Bewusstsein und so weiter.

00:24:20: Das sehe ich auch.

00:24:22: Das sehe ich vor allen Dingen bei Kindern und Jugendlichen.

00:24:24: Das sehe ich vor allen Dingen auch bei Leuten, die wirklich tief in der Scheiße sitzen.

00:24:28: Das sehe ich wirklich auch bei Leuten, die die ernsthafte Probleme haben oder die bereits schon in den Mindset kommen.

00:24:34: Ich würde sagen, das sind so vierzig Prozent meiner Patienten, die wirklich auch nach einer Krankheit, so einen Entwicklungsschritt haben, eine Erkenntnis, ob sie dann umsetzen.

00:24:41: Das sind von den vierzig Prozent vielleicht zehn.

00:24:44: Aber die kommen schon mal in diesen Mindset.

00:24:50: Aber viele kommen, ich will einfach gesund werden und gut ist und dann machen sie weiter wie vorher oder was ich auch beobachte, weil sie jetzt belastbarer sind, weil ich oft ein gutes Mittel finde, dass sie eben auch weniger schnell Halsbehe bekommen, dass sie bestimmte Sachen besser ertragen, schütten die sie einfach noch eine Stufe rauf.

00:25:05: Na weil es mir jetzt so gut geht, habe ich mir noch ein Hund angeschafft.

00:25:07: Ohne zu denken, dass ich vor einem halben Jahr noch in der Krise war und wenn ich in einem halben Jahr in der Krise bin, drei Kinder, unten Hund, ohne schlecht laufende Ehe habe und keine Erfüllung im Arbeitsplatz, dass das jetzt, wo nach dem Mittel es ihnen besser geht, dass das durchaus möglich ist, dass das funktioniert, aber in der nächsten schlechten Phase ist das ja alles Ballast und Zeit.

00:25:27: Nichts ging Hunde, aber was es für Zeit kostet, dann, wenn ich eigentlich Krise habe und mich mit mir beschäftigen sollte.

00:25:33: Und ich habe noch drei Kinder und den Mann.

00:25:34: Wen von den Vieren vernachlässige ich?

00:25:36: Spoiler, den Mann.

00:25:37: Also ist ja ganz klar.

00:25:40: Wir sind alle intuitiv, dass sie weder die Kinder noch den Mann vernachlässigen, sondern eher die Kinder noch das Tier, sondern die Ehe wird vernachlässigt unter eigener Gesundheit.

00:25:50: Warum auch immer wir Menschen das so dämlich sind.

00:25:52: Wahnsinn.

00:25:54: Würden wir auch niemand anderem raten.

00:25:56: Wenn jemand eine Krise steckt, würden wir nie sagen, ja komm mal, ist deine Ehe, spielt keine Rolle, fahr dir mal in die Wand.

00:26:02: Da brust ich nicht mit Beschäftigten, die sind von allein schlechter.

00:26:06: oder deine eigene Gesundheit muss auch nicht.

00:26:08: kümmer dich mal für die Kinder, die werden es dir danken, wenn du dann wie so ein Wrack immer noch für sie da warst und genervt und halb krank und wenn die Kinder irgendwann später rausfinden, dass du sich für sie aufgeopfert hast, das lieben Kinder wirklich, da feiern die heute noch deinen Geburtstag, sagen mal mal, dass du dich damals so aufgeopfert hast und deine Gesundheit an die Wand geklatscht hast, finden wir einfach großartig.

00:26:26: und auch, dass die Ehe kaputt gegangen ist, da feiern wir heute noch drüber.

00:26:29: Wahnsinn, wie wichtig und geil wir das finden.

00:26:32: Hammer!

00:26:35: Nicht, dass Kinder mit anderen Sachen zufriedener werden, aber da sind wir irgendwie komisch gepolt, durch was auch immer.

00:26:43: Also es kommt zum Plateau oft, dass die Leute sich nicht kümmern und dann kommt der Abstieg ja doch wieder.

00:26:48: Interessant ist, ohne da jetzt auch noch auszuholen, aber das Wissen von dieser Art, von Verlauf, von Menschheitsthematik, der ist auch steinalt.

00:27:00: Also es gibt von La Oze, wo ja nicht ganz klar ist, wer sie wirklich gab oder ob das einfach nur so eine Fantasiefigur war.

00:27:06: Aber von La Oze gibt es Texte über das.

00:27:07: Das heißt, es ist Minimum, weil da aufgeschrieben, vielleicht sogar noch älter, viertausend Jahre alt, dass die Menschen das schon erkannt haben, dass es diese Zielverfolgerei nicht wirklich zu was führt, sondern immer wieder zu Lehre.

00:27:20: Und daher kommt ja dann auch dieses, der Weg ist das Ziel.

00:27:24: Also sobald ich mich mit dem Weg auseinandersetze, wie ich den Weg gehe.

00:27:29: Ich vergleiche das gerne mit Wanderungen.

00:27:31: Und darauf will ich auch ein bisschen hinaus, deshalb gebe ich jetzt schon mal meine Essenz.

00:27:37: Ich glaube, dass es für eine Wanderung eben breites braucht.

00:27:39: Es braucht ein Ziel, sonst wander ich ziellos durch die Gegend.

00:27:42: Also wenn ich nur sage, der Weg ist das Ziel, ist das für mich zu einfach, weil der Weg muss aber irgendwo hingehen.

00:27:49: Was ich auch beobachte, wir haben das andere extrem auch, dass Leute gar kein Ziel haben und einfach planlos irgendwo hinwandern.

00:27:56: Das nehme ich oft hier bei unserem Rheintal.

00:27:57: Das ist ein gutes Beispiel, was fast nur zwei Richtungen gibt, wenn ich mich weiter bewegen möchte als in die Berge.

00:28:04: Dann kann ich entweder hier in Richtung... Süden fahren Richtung Tessin oder irgendwie so oder ich kann in die andere Richtung fahren Richtung Walesee und dann Zürich, St.

00:28:13: Gallen kann ich irgendwann abbiegen.

00:28:15: Wenn ich einfach mal irgendwo hinwandere, vor allem den nicht steilen Weg, den Berg hoch, dann laufe ich entweder Richtung Reichenau und dann Roten Burg oder dann irgendwann Richtung drinnen oder so, dann laufe ich hier irgendwann in diese Dörfer so und viele Patienten laufen dann ein bisschen und dann irgendwann stellen sie fest, dass sie in Tuses angekommen sind und denken, wo wird sie eigentlich gar nicht hin?

00:28:39: Und dann müssen sie erstmal den ganzen Weg wieder zurücklaufen, weil sie erst in Tuses feststellen, wo sie überhaupt hin wollten.

00:28:45: Also diesen Teil gibt es auch, die einfach gar keine Ziele haben, sondern einfach, ja, ja, komm, gucken wir mal, und damit dreißig denken, ja, weiß ich nicht, ob ich hier hin wollte.

00:28:55: Und auf der anderen Seite die Leute mit dem schnellsten Zug nach Zürich wollen, denn da am Bahnhof rumstehen und denken, okay, jetzt bin ich mal in Zürich am Bahnhof, wow.

00:29:04: Eineinhalb Stunden habe ich so viel draußen gesehen, keine Ahnung, ich habe auch nichts davon genossen und die zwei schönen Seen sind an mir vorbeigezogen.

00:29:11: Dann gab es ein paar extrem schöne Abzweigungen für schöne Altstädte und ein paar tolle Wanderung, die habe ich jetzt irgendwie alle ausgelassen.

00:29:17: Jetzt bin ich hier in Zürich und denke, und jetzt?

00:29:20: Und dann fehlt das Folgeziel.

00:29:21: Und dann muss ich mir schnell in Zürich... innerhalb des Absturzes schnell ein neues Ziel überlegen.

00:29:27: Manchmal habe ich auch darüber hinaus Ziele, aber die enden dann irgendwann irgendein Bahnhof.

00:29:31: Denke, ja, ich fahre bis Zürich und dann mit dem Nachzug nach Berlin und dann in Berlin besuche ich meinen Freund.

00:29:36: Sondern sitze ich bei meinem Freund in der Wohnung und denke, ja, und jetzt.

00:29:41: Also die Ziele führen immer dazu, dass dann irgendwie so eine Stabilität eigentlich kommt und die Stabilität ist aber wie so ein Gleitflug, der führt irgendwann in den Singflug, weil die Schwerkraft mich wieder zieht.

00:29:51: Warum auch immer das so ist, aber das beobachtet man bei vielen Leuten oder bei den meisten.

00:29:57: Das heißt, es braucht aus meiner Sicht beides.

00:29:59: Es braucht einen Weg, den ich gehe.

00:30:02: Vielleicht gehen wir da in irgendwelchen Folgen dieses Jahr auch noch drauf ein, weil das hat viel Philosophisches.

00:30:06: Wie gehe ich den Weg?

00:30:07: Ich werde da mal nur einen Schlagwort reinbringen, weil das sonst lohnt es sich darüber, nochmal eine halbe Stunde zu reden, wenn ich das jetzt aufmache.

00:30:12: Aber das Schlagwort ist persönliche Werte.

00:30:16: Also wie gehe ich meinen Weg?

00:30:18: Das ist ja kein Ziel.

00:30:19: Das ist auch kein Gefühl.

00:30:22: Irgendwann im Ende ist es vielleicht ein Gefühl, aber wenn ich mir das aktiv vornehme, ist es zum Beispiel, um es mit einer Wanderung zu vergleichen, da gehe ich den langsam schnell, gehe ich den stet, mache mal wieder Pausen, stelle sich da durch, was mir in meiner Art zu laufen.

00:30:34: Und da brauche ich aber auch ein Ziel, damit ich auch irgendwo dahin laufe in die Richtung, wo ich meine, das darf sich dann aber auch auf dem Weg hin manchmal ändern.

00:30:43: Manchmal stelle ich fest, ja jetzt muss ich eine Weile mal den Weg gelaufen, das ist vielleicht doch nicht das.

00:30:47: Also ich denke, Was man sich so drüber legen könnte, wäre, ich laufe den Weg bewusst.

00:30:54: Aber wenn ich hier nicht bewusst gehe, sondern irgendwie fremdgesteuert oder vom Ziel getriggert, oder aus einer Panikreaktion hinaus einen Weg laufe, dann werde ich wahrscheinlich nirgends wo dahin kommen.

00:31:04: Ich laufe ihn bewusst und merke auch, brauche ich eine Pause, brauche ich eine Abzweigung, muss ich vielleicht einen Schritt zurückgehen.

00:31:09: Habe ich vielleicht auf dem Weg etwas verloren, was ich wieder aufsammeln muss und hätte es nicht einfach weiter, weil ich denke, ich möchte aber heute Abend ankommen.

00:31:16: So.

00:31:19: Weil am Schluss ist der Ziel der Tod, ehrlich gesagt.

00:31:22: Also wenn ich mich frage, ja, wo komme ich irgendwann an?

00:31:25: Keine Ahnung, in unserem Beispiel durch die Ad-Rotation, komme ich irgendwann eh da an, wo ich hin will, nämlich unter die Erde, ist ja das Ziel schon vorgegeben.

00:31:36: Und diese Zwischenziele sind ja nur Ziele auf dem Weg dahin.

00:31:39: Klingt jetzt pessimistischer, als es ist.

00:31:40: Das sollte uns eher motivieren.

00:31:43: Und das fehlt so ein bisschen.

00:31:45: Wenn man zu viele ziel auch erreicht hat dann ist man so on the top of the top und das kennt ja jeder der auf dem berggestiegen ist.

00:31:51: es gibt nicht so viele möglichkeiten mehr irgendwann außerhunter.

00:31:55: das ist ein großes problem und Deshalb darf ich meine wanderung auch lang planen ohne jetzt das zu vorher zu aggressieren.

00:32:02: also mit dreißig habe ich dann höhe punkt im leben und dann mal mit fünfzig und dann mal mit siebzig und dann danke ich ab.

00:32:07: so weit vorausplanen kann man schon bringt aber nichts Sondern dass ich wirklich mich sagen wir achtzig neunzehnt auf dem bewussten weg Begebe, wo ich bewusst laufe, um auf Heilung zurückgehen, dass ich mir bewusst mache, warum ich überhaupt krank, warum gehe ich überhaupt schon länger auf diesem Weg, ist das überhaupt mein Weg, warum werde ich immer wieder krank auf dem Weg, versuche ich drei Schritte mit einem zu gehen oder erhänge ich immer zu langsam rum oder schwitze ich zu stark oder habe ich mich nicht richtig vorbereitet?

00:32:35: oder sollte ich mal zwischendurch eine Pause machen, also was läuft auf meinem Weg eigentlich falsch, dass ich ihn irgendwie so beschwerlich gehe?

00:32:42: habe ich mir den beschwerlichen Weg vielleicht auch ausgesucht, wo es nebendran einen Fahrradweg gibt, wo ich auch ganz gerade einfach laufen könnte.

00:32:50: Aber das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

00:32:53: und das ist so ein bisschen die Metapher, jetzt habe ich rede hier schon dreißig Minuten, aber wo ich so ein bisschen Interforge hinaus drauf wollte und deshalb ist es tatsächlich lange Rede kurzer Sinn, aber worauf ich heute kommen will, ist, dass diese Zukunftsthematik wir nicht aus den Augen lassen dürfen.

00:33:10: auch nicht als Therapeut.

00:33:11: Wo will ich mit dem Patient hin, ohne ihm das Wort zu geben?

00:33:16: Und da habe ich noch ein paar Ideen für gesammelt aus dieser Episode vom Landsohn Prächt, die ich noch mit euch ein bisschen besprechen möchte.

00:33:28: Und zwar hat sie zum Beispiel gesagt, dass wir die größte, also wir müssen auf einen anderen Punkt eingehen, sorry.

00:33:41: Den muss ich vorher noch erklären, damit das Sinn macht, was ich jetzt gleich sage.

00:33:46: Oft haben wir das Gefühl, um eine gute Zukunft zu haben, brauche ich erst mal eine gute Gegenwart.

00:33:51: Weil meine Gegenwart nicht gut ist, wird auch meine Zukunft schlecht.

00:33:54: Gegenteil ist der Fall.

00:33:56: Das ist sowohl bei Heilung so als auch im echten Leben.

00:33:59: Die größten Erfolge mit der Homöopathie haben wir bei Patienten, die tatsächlich wirklich heftig leiden, mal abgesehen von denen, die wo die unheilbar im Terminalstadium sind.

00:34:07: Aber Leute, die in der schwersten Krise ihres Lebens kommen, reagieren unglaublich schnell auf Homöopathie.

00:34:12: Und unglaublich nachhaltig.

00:34:14: Und die haben subjektiv auch den größten Progress.

00:34:17: Wenn jemand kommt im schwersten Liebeskummer und man gibt eine Ignatia, Natrium, Staphysoagre, Gesemium, Pulsatilla, Lycopodium, was auch immer da ist.

00:34:25: Wahnsinn, wie die sich erholen.

00:34:27: Das sind andere Menschen, wenn die nächste mal kommen.

00:34:29: Wenn die schon dreißig Jahre in ihrer alten Ehrung machen, sind schon bei vier Homöopathen gewesen und bei acht Coaches und sieben Psychologen.

00:34:37: Ja, also dann ist der Effekt von dem Natrium nicht vergleichbar, weder subjektiv oder objektiv vergleichbar.

00:34:44: Da braucht es dann drei, vier, fünf Mittel und viel Coaching und viel Erklärung und Bewusstseinsarbeit, dass der Patient diesen nächsten Schritt schafft, diese Achtzigzwanzig-Regel.

00:34:53: Mit zwanzig Prozent Aufwand schafft man Achtzig Prozent Erfolg.

00:34:56: Das ist auch mit der Homöopathie in den Fällen, jetzt seit fünfzehn Jahren, wo ich mir das angucke, meistens so.

00:35:03: Das heißt, Was wir eigentlich umdrehen könnten ist, dass eigentlich aus einer großen Krise diese Chance erwacht und beides aber mit einer positiven Zukunft nichts zu tun hat.

00:35:13: Also ich kann sowohl aus einer guten Situation, die ich in der Gegenwand habe, eine gute Zukunft machen.

00:35:18: als auch aus einer schlechten.

00:35:20: Das leichtere ist, dass ich mir aus einer schlechten Situation halt mehr positive Zukunft vorstellen kann oder auch Kleinigkeiten dann automatisch besser sind.

00:35:28: Also wenn ich keinen Job habe, keinen Partner habe, keinen Hund habe und auch kein Geld, dann ist es ja leicht, mein Leben zu verbessern.

00:35:35: Wenn ich alles schon habe, drei Häuser, vier Männer, drei Hunde und siebzehn Kinder und einen erfüllenden Job mit mehreren Millionen auf meinem Konto, was will ich dann noch?

00:35:46: Und da kommen wir auf etwas, Was ich sozusagen dem noch hinzufügen kann, diesen Zukunften, ist eben die miersmartische Betrachtung.

00:35:54: Wir haben das in anderen Folgen mal gemacht.

00:35:56: Es gibt auch eine Folge, die heißt die Heilung der miersmen steinalt.

00:35:59: Ich weiß gar nicht genau, ob wir das in der aktuellen miersmen Serie auch noch mal erwähnt haben.

00:36:04: Aber die Heilung der miersmen habe ich immer wieder beobachtet, geht von Psychose, von Tuberkulare, von Syphilitisch zu Psora.

00:36:12: Und bei der Psora haben wir als Essenz genau dieses Thema von mehr, mehr, mehr.

00:36:16: Mehr Ziele, mehr Besitzen, mehr Kinder, mehr Hunde, mehr Haus.

00:36:20: Und trotzdem steigt damit nur die Unsicherheit, das zu verlieren.

00:36:23: Das ist diese Bergmetapher.

00:36:24: Ich stehe auf dem Bergen, jetzt geht es nur bergab.

00:36:27: Das ist aber nur im weltlichen Sinne so.

00:36:29: Das ist nur im materiellen Sinne so.

00:36:31: Oder wenn ich das als pessimistische Ent- Zustand an nehmen, dass ich am Schluss sterbe.

00:36:35: Auf dieser materiellen Ebene und in der materiellen wirtschaftlichen Betrachtung von meinem Themen ist das absolut korrekt.

00:36:42: Am Schluss sterbe ich.

00:36:43: Am Schluss geht es nur bergab und unter Umständen sogar ziemlich steil.

00:36:46: Oder nur ein bisschen bergab bis ich dann sterbe.

00:36:48: Das heißt, die Meer besitze ich an Häufe, dass du so schwieriger wirst, noch Zukunft zu finden und den Weg bewusst zu gehen, weil mir, wenn ich den Berg zu steil oder einen zu hohen Gipfel aufgewählt habe, wo ich nicht weiter komme, dann komme ich nicht voran.

00:37:08: Und das ist das, was wir bei großen Biografien auch so ein bisschen sehen, die manchmal so ganz bewusst trennen die sich dann von Sachen, also die lassen Dinge los.

00:37:16: Das würde ich sagen, ist ein bewusster Install hinabsteigen.

00:37:20: Und ich glaube, wovon wir uns dann lösen dürfen, ist, dass das etwas Schlechtes ist.

00:37:25: Das würde ich gerne als einer der Essenzen für diese Folge gerne mitgeben, dass der sanfte Abstieg, nachdem ich auf den Berg hinaufgegangen bin, dass das nicht diese Lehre und oh Gott und jetzt wo?

00:37:36: nein und wieso geht es jetzt weg ab, sondern in der entsteht ja auch wieder was.

00:37:42: Ohne jetzt den nächsten Kalenderspruch zu bringen, dass jedem Ende ein neuer Anfang inne wohnt.

00:37:48: Wenn ich das ganz bewusst, also wenn ich sage, das Hauptthema ist mein Slims, ich gehe den bewusst den Weg, dann kommt eben etwas, was meine Lehrerin mir mal gesagt hat, irgendwann werden dir deine Herausforderungen Spaß machen und die Herausforderungen sind vermeintlich, finde ich, der Aufstieg.

00:38:04: Das ist das, was wir glauben.

00:38:06: Gesund werden ist eine Herausforderung.

00:38:08: Das ist natürlich auch eine Herausforderung, wenn es mich gut geht.

00:38:11: Aber im Prinzip ist das keine Herausforderung mit Homöopathie.

00:38:15: Wenn das gelingt, ist das so leicht, viel leichter auch mit anderen Medikamenten oder anderen Therapien, weil ich einmal oder zweimal drei Kügel einnehme und dann geht es mir besser.

00:38:23: Ich meine, was daran schwer, dass es leichter geht, ist ja gar nicht mehr.

00:38:26: Leichter geht es nur noch ohne Medikamente, wenn es ginge.

00:38:29: Aber oft ist es ohne Homöopathie nicht leichter.

00:38:31: Das heißt, viel schwieriger ist doch gesund zu bleiben.

00:38:35: Das ist doch wirklich schwer.

00:38:36: Das ist ja wie vorher eingeführt, aber auch homöopathisch äußerst schwierig.

00:38:40: Ich glaube, wie alle Homöopathen würden sagen, den Patienten, der gut mitmacht, wo wir ein Mittel finden, wo das Mittel auch wirklich gesund ist, ist wirklich leicht.

00:38:48: Also wirklich leicht, wenn die Lebenskraft aktiviert ist, die heilt sich doch wahnsinn.

00:38:54: Aber den Patienten gesund zu behalten, über Jahrzehnte, dass er keine Rückfälle hat, bla bla bla, und so weiter, das ist ja unfassbar unmöglich.

00:39:02: wird sagen, das ist auch mit der besten Art von Homöopathie und der besten Compliance vom Patienten unmöglich.

00:39:10: Und da habe ich gelernt in der Homöopathie und das würde ich gerne heute aufs Leben übertragen, dass das aber gar nicht schlecht ist, wenn der nach einer Woche Quatsch, wenn der nach einem Jahr oder zweimal wieder eine Grippe hat, ist das doch kein, oh Gott, die Organei, was haben wir falsch gemacht und wieso?

00:39:22: und so weiter.

00:39:23: Selbst wenn der von mir aus fünf Jahre gesund wurde, kriegt er plötzlich Krebs.

00:39:27: Natürlich können wir dann denken, ja, toll, funktioniert die Homöopathie überhaupt.

00:39:31: Warum kriegt er jetzt Krebs und so weiter?

00:39:33: Hätte ich vorher was anders machen sollen?

00:39:35: Hätte ich nur Sohde geben müssen?

00:39:37: Hätte dann kein Krebs bekommen und so weiter?

00:39:39: Ja klar ist das schlimm und vielleicht stirbt er auch daran.

00:39:41: Ich will das auch gar nicht schön reden.

00:39:43: Aber das wissen wir ja noch nicht.

00:39:45: Das heißt es kann ja für seinen Prozess auf irgendeine Art enorm wichtig sein, dass es jetzt dieses Plateau gibt, wo er durch eine Krankheit nochmal in eine und das ist ja unser großes Problem.

00:39:57: am Plateau.

00:39:58: Uns fehlt ja dann, der Arschtritt noch mal was zu bewegen.

00:40:01: Und wenn man dann hinhört in die Leute, ich nehme jetzt mal Krebs wieder raus, weil ich das auch selten ab Praxis habe, aber plötzlich kriegen die wieder so eine chronische Sinusitis.

00:40:09: Machen wir es mal nicht ganz so dramatisch.

00:40:11: Man denkt, hey, drei, vier habe ich krank gewesen, wo ist der Problem?

00:40:16: Wo kommt das jetzt hier wieder so direkt mit einer chronischen Krankheit starten?

00:40:20: Wieso nicht einfach ein bisschen schnupfen und gut ist?

00:40:22: Wo ist die Lebenskraft schon wieder so geschwächt?

00:40:25: Kann man die Mehrsmarche-Theorie ins Feld führen, zum sagen, ja das ist vielleicht von der Psychose, die ist jetzt wieder gekommen, aber es braucht ja einen Grund.

00:40:32: Warum?

00:40:33: Und dann findet man eben oft genau das.

00:40:36: Sie haben immer noch nicht mit Rauchen aufgehört, sie haben immer noch nicht mit Burger fressen aufgehört und jetzt kannst du jedes beliebige einsetzen dafür.

00:40:41: Muss ja nicht nur Ernährung sein.

00:40:43: Arbeiten immer noch nicht gut, haben immer noch nicht eine Beziehung gearbeitet, warum, weil es mir gut ging.

00:40:47: Ja, weil jetzt war ich von der Gesundheit so gut dran, da muss ich ja nicht die nächste Baustelle aufmalen.

00:40:52: So, bis mich dann wieder die Nase voll hat von meinem Mann, die sie nun sieht, dass eben wieder ins Haus steht, uns halt dran ist, sich von dem Thema zu lösen, zu verbessern, zu ändern oder auch Rückwirken zu schauen, wo bin ich eigentlich entusis links abgebogen, wo mein Mann rechts abgebogen ist und wir seit zwanzig Jahren gar nicht mehr in den selben Weg laufen.

00:41:09: Soll uns nur noch WhatsApp schreiben, hey, wie läuft's bei dir da drüben?

00:41:12: Ja, bei mir ist der Weg unschön, guck mal, hier sind lauter Vögel und man schickt sich Fotos, hat aber ganz vergessen, weil man diese WhatsApp-Status teilt, man denkt, man läuft nur in den selben Weg, läuft mir auch gar nicht.

00:41:22: Vielleicht auch nicht nötig, man darf auch mal eine Zeit lang parallel sein, aber man muss sich irgendwann wieder treffen, sonst gibt die Beziehung keinen Sinn mehr.

00:41:31: Also, ich würde gerne heute mitgeben, wenn wir von Gesundheit reden, dass der wichtige Prozess für uns alle ist.

00:41:41: Was machen wir, wenn es uns gut geht?

00:41:45: sich bewusst auch zu werden, dass wir, wenn es uns gut geht, wir die Bereitschaft zu haben, aufzuhören, zu rauchen, Beziehungen zu hinterfragen, einen neuen Sport anzufangen, gesünder zu leben, vielleicht auch in der Gesundheitsphase auf achtzig Prozent zu reduzieren.

00:41:59: Und nicht erst, wenn ich wieder Burn-out Symptome habe, dass ich eben von der Psora ausgehen, das von dem Erstemien, was ich vorhin aufgemacht habe, dass wir in der Psora eben nicht mehr, mehr, mehr, mehr und ich muss noch mehr und ich muss noch mehr.

00:42:08: Jetzt geht es mir besser, jetzt kann ich noch das nächste Projekt machen.

00:42:11: Und weil ich Lust habe, fange ich noch drei neue Podcasts an und und und.

00:42:15: In der guten Phase, mehr Projekte anzunehmen, ist nur in der guten Phase gut, weil für die schlechte Phase sind das alles Lasten.

00:42:23: Und da hilft das Wanderungsthema wieder.

00:42:25: Wenn ich in einer guten Phase loslaufen denke, mein Gott, heute habe ich Energie.

00:42:29: Super.

00:42:29: Und ich gehe noch da hin und ich gehe noch da hin.

00:42:31: Dann nehme ich zum Beispiel ein Haufen Ziele mit.

00:42:32: Ich gehe dann hier und ich gehe dann da und ich mach dann dies.

00:42:34: Und dann muss ich mir auch alles vorbereiten.

00:42:36: Und nachher habe ich dann irgendwie einen fünfzehn Kilo, sechzehn Kilo, dreißig Kilo Rucksack, die ich mir mit schleppe, für all die Eventualitäten, wo ich noch Bock drauf habe.

00:42:43: Und dann kann ich auf dem Weg noch Podcast aufnehmen, das habe ich nochmal ein Podcast Equipment mitgenommen.

00:42:49: Und wenn ich dann zwischendurch noch eine Runde Sport machen will, nehme ich auch noch meine Sportsachen mit und dann so.

00:42:55: Und dann immer die höchsten Ziele in der schnellsten Zeit und alles noch gleichzeitig machen eben dran.

00:42:59: Und je besser es mir geht, denke ich, jetzt habe ich endlich die Energie für all das, was vorher in der Krankheit ging.

00:43:03: Das hole ich jetzt alles nach und dann gehe ich auf Party und dann date dich und dann habe ich Sex.

00:43:08: und dann falle ich wieder ins nächste Loch, weil ich mich natürlich überhaupt nie erholt habe, weil, um mit dem Beispiel von vorher zu argumentieren, bei der Knochen sich natürlich nach fünf Tagen, Arnica, zwar nicht mehr schmerzhaft anfühlt, aber der ist ja nicht zusammengewachsen.

00:43:22: Wie soll das denn passieren, wenn der Arzt sagt drei Wochen Bettruhe, meint er drei Wochen Bettruhe.

00:43:28: Und nicht, ich darf nach fünf Tagen wieder laufen, wenn ich keine Schmerzen habe.

00:43:31: Das wäre sowohl mit Schmerzmittel als auch in Arnica bekloppt.

00:43:36: Und das ist glaube ich etwas, wo wir diesen Teil mit reinnehmen, was ich auch viele versuche in der Behandlung mit einfließen zu lassen, dass diese Zukunft nachher, dass ich eigentlich versuchen sollte und das haben die halt global angeschaut, jetzt für Europa.

00:43:50: in ihrem Podcast mit Lanz und Brecht.

00:43:53: Ich schau das für die Gesundheit ganz persönlich an, dass wenn wir durch die Homöopathie gesunderig geworden sind, dann ist das gar keine Erladung dazu, sich irgendwie aus dem aufzuruhen.

00:44:05: Gar nicht.

00:44:07: Ohne jetzt in den Stress zu kommen, ich muss mich jetzt noch weiter verbessern.

00:44:10: Das meine ich auch nicht.

00:44:11: sondern ganz klar zu sehen, okay, warum bin ich krank geworden?

00:44:14: Da kommt nämlich wieder Auslöser, weil ich mich um die Beziehung nicht gekümmert habe.

00:44:17: Ja, jetzt geht es mir besser.

00:44:18: Und das ist nicht der Grund zu sagen, na jetzt geht es mir besser, jetzt müssen wir auch nicht um die Beziehung kümmern.

00:44:22: Doch, na jetzt geht es mir besser, jetzt kann ich an dem schlechten Arbeitsplatz bleiben.

00:44:25: Nein, na jetzt geht es mir besser, jetzt kann ich ja weiter rauchen.

00:44:28: Nein.

00:44:30: Und das ist so schade, dass wir Menschen uns da... irgendwie vom naturell so sind, dass wenn wir dann uns besser geht, wenn ich mir eindenke, kann ich mich natürlich auch weiter vergiften.

00:44:43: Wo ist der Problem?

00:44:45: Ja, ja, wenn ich dann was merke, kann ich immer noch aufhören.

00:44:48: So Bullshit.

00:44:52: Und ich weiß das ja selber.

00:44:53: Also ich habe ja ein bisschen auch von mir selber angefangen.

00:44:55: Ich will da nicht zu viel reden bei meinen ganzen Baustellen.

00:44:58: Also überhaupt nicht so, dass mir das jetzt gelänge.

00:45:00: Ich rede ja da auch aus dem persönlichen Erfahrung.

00:45:03: Nicht nur mit den Patienten, sondern auch von mir selber.

00:45:04: Deshalb geht es auch für uns Therapeuten so.

00:45:07: Zu viele Patienten und zu viel Notverdienst und zu viel Telefone und noch die Weiterbildung und noch das Buchlesen und noch den Podcast aufnehmen.

00:45:13: Na ja, wieder krank und irgendwie müde und erschöpft und... So, und sobald es mir besser geht, super, dann kann ich ja noch neue Podcasts aufnehmen, da mache ich ja noch die Serie, aber dann kann ich ja noch Familienaufstellen anbieten.

00:45:25: Also es ist ja überhaupt nicht so, dass ich das nicht kennen würde.

00:45:29: Und die Psora Kitzelt und alle, Hahnemann hat gesagt, dass es nicht heilbar ist, diese mehr, mehr, mehr, mehr von der Psora, die Lust, die Geiz, die Gier, die Freude am Leben.

00:45:39: Und da hilft, wenn wir die Psora heilen wollen, auf dem, was ich bisher verstanden habe, Formuliere ich das jetzt so absolut, nur Bewusstsein.

00:45:49: Bewusstsein dafür, ich komme von der Psychose.

00:45:52: Ich habe lange chronische Krankheiten gehabt, dann hatte ich eine Phase von Empfindlichkeit, wo ich Psora hatte, das habe ich sogar bestanden.

00:45:58: Und jetzt habe ich endlich die Energie, die ich die letzten fünfzehn Jahre nicht hatte.

00:46:02: Oh, jetzt reiß ich aber alles ab.

00:46:04: Nein.

00:46:05: Jetzt bleibe ich bewusst, immer in dem Bewusstsein.

00:46:08: Okay, damals hat es so nicht funktioniert.

00:46:10: Wie bin ich überhaupt in die Psychose reingekommen?

00:46:12: Ach, guck an.

00:46:13: Mehr, mehr, mehr, mehr, mehr.

00:46:14: Aha.

00:46:16: Okay, super, das sollte ich also lassen.

00:46:18: Dieses mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, mehr, das muss weg.

00:46:23: So mit sanfteren Ansteigungen, um bei unseren Wanderbeispitzelheimen zufrieden zu sein.

00:46:27: Ich bin zufrieden mit dem, dass ich langsam den Berg hochwandere, vielleicht auch nicht auf alle Spitzen komme.

00:46:33: Sondern denk, ah komm, von da oben geht's nur bergab.

00:46:36: Ich geh hier noch ein bisschen um, da bleib ich schön auf dem Plateau und kann da auf den nächsten Berg rüber ohne jetzt megawald ins Tal abzumissen.

00:46:42: Oder ich fahr auch mal einfach mit der Gondelbahn runter, mach's mir leicht.

00:46:45: Wenn ich schon ins Tal muss, dann fahr ich da sanft runter.

00:46:49: Das ist das was ich meine, zum Beispiel wenn ich krank bin, dass ich mir eben gerade von Anfang an nicht versuch, oh die letzten zehn Patienten, die mach ich noch halb tot.

00:46:56: Nein, dann fahr ich mit der Gondel ins Tal.

00:47:00: mach nur eine Krankheit, fahr mit der Gondel wieder hoch und lauf da weiter, wo ich aufgehört habe.

00:47:04: Warum sie sich immer schwer machen?

00:47:06: und dann brauche ich wieder, siebzehn Arzneimittel, um aus dem Sohn wieder rauszukommen.

00:47:12: Gut, ich habe nicht alles geschafft, ehrlich gesagt.

00:47:15: Ich seh guck hier rechts auf meine Notizen und denke, ja wow, also ich habe offensichtlich Notizen für siebzehn Folgen gemacht, weil ich habe von meinen acht Punkten zwei geschafft.

00:47:25: Das schade, aber ist so.

00:47:30: Und ich finde, drei, fünf Stunden gelaber für den Jahresanfang lang nach vier Stunden.

00:47:35: Ich werde wahrscheinlich dann trotzdem jetzt die Frauen Podcast hochladen, aber ihr werdet ja gespannt sein.

00:47:39: Wir werden es beide auch nicht genau wissen, was nächste Woche dann kommt.

00:47:42: Diese Woche kommt das.

00:47:44: Und wünsche euch einen ganz tollen Start in den Jahr.

00:47:49: Ich bin ganz gespannt, welche Höhen und Tiefen wir dieses Jahr gemeinsam durchlaufen werden.

00:47:55: Also ich mehr als ihr.

00:47:59: weil ich ja gar nicht von euren Höhen und Tiefen mitbekomme.

00:48:03: Nein, ich wünsche euch ganz schönes ja gesundes Jahr und vielleicht nehmt er oder vielleicht das wäre mir eine Freude, wenn ihr von dieser Episode etwas mitnehmt und euch da ein schöner sanfte Wanderung den Rest des Lebens macht, wo ihr bewusst lebt, bis die Kiste uns holt.

00:48:27: Das war auch ein schönes Ende gewesen.

00:48:30: Denn endlich mit einem Zitat aus dem Podcast, der Prozess ist wichtiger als das Ziel.

00:48:37: Gut, alles Gute und bis bald.

00:48:39: Ciao.