Homöopathie: Gesundheit durch Hilfe zur Selbstheilung
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von unserer Serie.
00:00:08: Frauen reden über Frauenthemen und heute ist jemand da von dem Thema, was mir sehr sehr am Herzen liegt aus verschiedenen Gründen.
00:00:17: Ich habe sogar dafür eine extra Folge gemacht letzte Woche, um nochmal auch meine Sicht oder die homöopathische Sicht aufs Thema Stillen darzulegen, das natürlich ein großes Anliegen ist.
00:00:28: Und heute ist eine Vertreterin da von der La Leche League, die das nicht kennen, werden es heute kennenlernen.
00:00:36: Aber ich bin ein riesen Fan von dem.
00:00:38: Ich finde das eine großartige Sache.
00:00:40: Das ist ein ganz wichtiges Thema und ein richtiges Herzthemen, was ich von der Praxis immer wieder versuche, den Müttern mitzugeben und finde es so toll, dass wir in der Schweiz und auch sonst wo, wenn wir auch noch hören, wo das überall vielleicht stattfindet.
00:00:54: Ehrenamtliche Stehberaterinnen haben sich darum kümmern, dieses wichtige Thema auch zu besprechen, für die Leute da zu sein.
00:01:02: Und deshalb ist das für mich auch ein ganz... unterstützenswertes Projekt und deshalb eine riesen Freude, Anna bist du heute da, die hat sich bereit erklärt, mit uns ein bisschen darüber zu sprechen und wie ihr das kennt in den Interviews werden wir sie erstmal kennenlernen, wieso ist sie überhaupt in dem Bereich aktiv?
00:01:20: und dann werden wir uns heute auch nochmal aus der Perspektive von ihr über das Thema stillen und über die La Leche League unterhalten.
00:01:30: Also auch dich trifft daher die Frage, liebe Anna.
00:01:33: Wie bist du dazu gekommen, dass du heute als Expertin da sitzt zum Thema Stehen und Lalice League?
00:01:40: Hallo, Marvin.
00:01:41: Dankeschön, dass ich hier sein darf.
00:01:44: Ich habe mich sehr gefreut, wirklich auch beides.
00:01:48: Also ich finde, du machst eine ganz wichtige Arbeit mit Frauen, mit allen natürlich, aber natürlich.
00:01:55: Die Frauen liegen mir auch am Herzen.
00:01:59: Wie bin ich zur Lalicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicicic Bei Kost und so weiter.
00:02:27: Das Zweite war dann nicht so ganz einfach.
00:02:30: Und ich habe dann auch von der La Leche League erfahren bei stillen Fragen und hatte wirklich super, super Support.
00:02:41: Und dann stand halt auch dann die Frage mal im Raum, möchtest du nicht auch Beraterin werden?
00:02:47: Und das habe ich dann gemacht.
00:02:49: Sie war jetzt, ja, ist über zwanzig Jahre her.
00:02:54: Und was hast du so für Erfahrungen gemacht in der Zeit, wo du das jetzt schon so länger machst?
00:02:59: Wie hat sich das entwickelt?
00:03:03: Ist die Begeisterung mehr geworden oder?
00:03:07: Ja, also ich bin wirklich durch und durch überzeugt vom Thema.
00:03:15: Ich habe auch andere Weiterbildungen gemacht.
00:03:18: Ich bin auch Fachfrau für Entwicklung und Beziehung und manchmal trifft mich dann die Frage, Warum machst du eigentlich noch Stillberatung?
00:03:25: Du könntest doch irgendwie.
00:03:26: Und ich fange immer wieder beim Stillen an, weil wenn eine Stillbeziehung klappt, dann habe ich weniger Arbeit beim anderen Thema.
00:03:37: Weil Stillen ist eine Ernährungsform, eine sehr gute, die biologisch einzige.
00:03:46: Aber es ist nicht so einfach.
00:03:51: Es ist zwar natürlich, aber es braucht Übung.
00:03:53: Und gerade letztens war ein Thema, stillen ist ja wirklich schon bekannt eigentlich.
00:04:01: Man weiß den Wert, warum stillen.
00:04:04: Doch noch eigentlich relativ wenig Frauen.
00:04:07: Ich glaube, das hat mit dem Wert zu tun, den man der Mutter sein und dem sich um Kinder kümmern zu tun hat.
00:04:16: Vielleicht kommen wir da später noch drauf.
00:04:18: Du hast mich etwas anderes gefragt.
00:04:19: Genau, die Begeisterung.
00:04:20: Also die Begeisterung ist nach wie vor da.
00:04:23: Du merkst es.
00:04:24: Genau.
00:04:27: Und kannst du versuchen, uns ein bisschen reinzuholen, weil ich bin ja auch sehr begeistert von dem.
00:04:32: Das heißt, bei mir rennt es da ja auch offene Türen ein.
00:04:36: Ich werde eben in der letzten Folge meiner Begeisterung eine Stunde Zeit gegeben, um da in Ruhe auch nochmal zu sagen, was ich da so interessant finde.
00:04:45: Du warst ja auch bei meinem Vortrag dabei.
00:04:47: Ich habe so ein bisschen die Essenz aus diesem Vortrag nochmal für den Podcast irgendwie verwostet.
00:04:54: So, dass wir noch ein bisschen auch kennenlernen, was dich an dem Thema so begeistert.
00:05:02: Das ist wahrscheinlich auch ein ganz persönlicher Grund.
00:05:05: Also ich bin ein Adoptivkind und habe deshalb Wirklich wahrscheinlich auch Beziehungen sind für mich ganz, ganz wichtig, weil sie für mich nicht selbstverständlich sind.
00:05:22: Also das ist auch das Thema, was mich dann zu meiner Zusatzausbildung, Entwicklung und Beziehung gebracht hat, weil wir Menschen einfach Beziehungstiere sind.
00:05:34: Wir können nicht anders, wir wissen, wir sind in der Gruppe stärker.
00:05:42: Die Beziehung ist halt auch das, was beim Stellern ganz, ganz fest in den Vordergrund rückt.
00:05:48: Ich habe oft auch Frauen, da ist die Frage dann auch am Anfang, was muss ich tun, damit es klappt und so weiter.
00:06:00: und oft ist dann mein Teil eigentlich nur ein offenes Ohr, weil die Mütter instinktiv eigentlich schon wissen was sie zu tun haben oder vielleicht von außen ganz viele Sachen hören was dann dem stillen nicht so förderlich ist.
00:06:16: und ich habe dann auch gerade bei geschichten wo sie relativ spät zu mir kommen also sie waren praktisch überall und dann kommen sie dann noch zu mir sie sind jetzt die letzte die ich anrufe und so dann staun ich wie viel das die mütter eigentlich schon durchlitten haben.
00:06:38: Und ich denke mir dann immer, ich weiß nicht, ob ich damals bei so einer Geschichte wirklich weitergestellt hätte.
00:06:44: Das zeigt mir dann einfach, wie tief dieser Wunsch zu stillen, Frank, das muss was auf unserer Festplatte sein.
00:06:54: Habe ich das Gefühl, weil sonst kann man das gar nicht so.
00:06:57: Ich bin mir dann auch sehr leid, aber es ist dann halt so.
00:07:00: Aber deshalb bin ich auch überzeugt, dass es einfach wirklich ganz tief in uns rankert ist.
00:07:07: Und was es dann daraus gibt, also wenn ich dann mit einer Mutter aus persönlichen Gründen dazu komme, dass es in diesem Moment jetzt für sie stillen nicht weiter möglich ist, dann sage ich eigentlich immer auch, dass die Nahrung natürlich das ist.
00:07:30: Einmalig so.
00:07:31: Aber das ganze Händling, was das Stillen betrifft, das ist was anderes.
00:07:37: Das kann jeder, das kann auch der Vater machen.
00:07:41: Es gibt dann auch Schwiegermütter, die dann oft sagen, ja, wir sind auch früher groß geworden, ohne das Stillen und so.
00:07:51: Und das stimmt.
00:07:52: Und ich glaube, das ist heute so ein tricky Ding, weil Das Kind nicht nur das Stillen verliert, sondern oft auch die wichtigste Beziehung am Anfang, die Mutter.
00:08:06: Weil früher war, hat man dann zwar nicht gestillt, aber die Mutter war da und hat sich auf das Kind eingestellt und heute sind oft ganz viele Bezugspersonen dann plötzlich im Leben des Kindes.
00:08:20: Und das Stillen fördert halt, dass das eigentlich reduziert ist auf ein, zwei Personen am Anfang, sag ich jetzt.
00:08:28: Und für ein Kind ist das zwar kein Problem, verschiedene Beziehungen miteinander aufzubauen, aber die müssen konstant und verlässlich vor Ort sein.
00:08:38: Und das ist halt dann oft nicht so der Fall.
00:08:42: Und deshalb ist eigentlich das ganze Handling rund ums Stillen ebenso wichtig.
00:08:48: Und das kann man aber auch nachahmen.
00:08:50: Das ist das Tolle daran.
00:08:52: Also auch wenn man dann Ersatznahrung gibt, kann man das Handling vom Stillen gut.
00:08:57: nach Armen und dann klappt das auch wirklich sehr gut.
00:09:02: Sehr spannend, ja.
00:09:03: Also die Geschichte des Stehens, vielleicht können wir da ja noch ein bisschen darauf eingehen, auch wie das vielleicht dann verschwunden ist, weil biologisch macht es ja eigentlich gar keinen Sinn.
00:09:13: Also wenn wir ein Tier in der Natur haben, würden wir ja nur, nur wenn es irgendwie nicht geht, das Tier von der Mutter wegnehmen.
00:09:24: Also außer jetzt mal vielleicht die Wirtschaft ausgenommen, die das ja macht, um dieses Produktmilch zu verkaufen.
00:09:30: Aber jetzt außerhalb von dieser Milchzucht, würde ich ja niemals sagen, ach komm hier, der Leopard, da nehme ich mal das Kind weg und gebe dem in der Flasche, das ist sicherlich besser.
00:09:41: Also wie sind wir jetzt Menschen überhaupt auf die Idee gekommen?
00:09:44: Weiß ich, ob ich dich da vielleicht auch zu viel frage, vielleicht können wir das auch nur zusammen vermuten, aber das ist ja an sich erstmal eine ziemliche, also ich sage das mal ganz platt, dann kannst du das relativieren, aber ziemlich dumme Idee.
00:09:57: Ja, ja, also ich bin da natürlich deine Meinung.
00:10:02: Das ist wirklich so.
00:10:04: Ich denke mir, du saß die Wirtschaft angesprochen, die die Milch verkauft, aber es ist auch die Wirtschaft, die eigentlich ja die Frauen einsetzt, sage ich jetzt.
00:10:14: Und ein Kind ist da halt so ein Klotz am Wein.
00:10:18: Also eigentlich hat ja das Stillen so seinen Abwärtstrend genommen als die industrialisieren kam.
00:10:29: Da musste man plötzlich auch die weibliche Arbeitskraft in einem geschlossenen Raum haben und eigentlich auch zu einer gewissen Zeit.
00:10:38: Bevor das so stattgefunden hat, sind die Kinder eigentlich egal, was die Mama gearbeitet hat, eigentlich irgendwo rum gewesen, zumindest in einem gewissen Alter.
00:10:48: Und das wurde dann halt plötzlich nicht mehr möglich, weil in so einem Spinnereibetrieb laut, ungesund für jeden der Arbeiter da waren, Baby ist natürlich wirklich nicht vorhanden.
00:11:03: Und da musste man die trennen und da musste man natürlich einen Ersatz haben, weil verhungern lassen, so weit war man dann ja, wo konnte man die ja nicht.
00:11:13: Genau, und das ist auch die Zusammensetzung.
00:11:18: Da hat sich natürlich sehr viel getan in der Zwischenzeit, aber es ist halt doch noch nicht unerreicht, das Ganze.
00:11:26: Und ich denke mir schon die Gründe dazu, warum das Frauen nicht stillen.
00:11:36: Der größte Grund, finde ich, ist schon heute die Anerkennung.
00:11:41: Dass es für jemanden sich um das Kind zu kümmern, dass das nicht jedem gegeben ist.
00:11:49: Weil wir sind alle auf Anerkennung angewiesen.
00:11:52: Wir wollen und brauchen alle Anerkennung.
00:11:55: Und stillen geht zwar auch problemlos mit Arbeit.
00:12:04: Also man kann abpumpen, man kann, ja, Stillbanken sind leider nicht mehr, also sie kommen wiegen, aber auch das wäre eine Möglichkeit, um ein Kind mit Muttermilch zu ernähren.
00:12:17: Aber an und für sich ist halt der Aufwand dann schon auch da.
00:12:22: Man muss planen zusätzlich zum ganzen Erwerbsalltag und einer Familie.
00:12:29: An und für sich schon geplant werden muss, muss man dann auch noch das Stillen einplanen, das Abpumpen einplanen.
00:12:36: Und das geht, aber es ist für viele doch ein Hindernis.
00:12:41: Ja, sehr interessant.
00:12:44: Das heißt, es gibt eigentlich damit natürlich auch denn die Notwendigkeit.
00:12:48: Also wir haben einerseits die Frauen, die nicht mehr stehen sollten, weil sie jetzt Arbeit müssen.
00:12:53: Auf der einen Seite natürlich auch dann die Möglichkeit natürlich über die Kunstmilch.
00:12:59: dass es eben auch möglich ist inzwischen, dass es eben auch ganz ohne die Nähe der Mutter geht.
00:13:05: Ja genau, was in vielen Fällen ja auch gut ist, weil ja die Mutter nicht verfügbar ist.
00:13:12: Genau, also gibt es ja auch.
00:13:13: Richtig, ja.
00:13:14: Das ist so, aber ich finde halt dieses Produkt, was eigentlich, also die Ersatznahrung, was gut ist für den Notfall, wird halt einfach eingesetzt für Eigentlich ja.
00:13:31: nicht so nutzfälle, sage ich jetzt mal.
00:13:35: Und mir tut es dann immer besonders leid, wenn ich eine Mama am Telefon habe, deren Stillwunsch wirklich groß ist.
00:13:43: Also ich möchte ja nicht hier missionieren und wenn eine Frau sich fürs Nichtstilen entscheidet, dann ist das halt so.
00:13:51: Aber das mit dem Einsetzen im Nichtnotfall verstehe ich so, dass einfach eine Mama mit Stillwunsch eigentlich vom Stillen abgehalten wird.
00:14:02: Mit Wissen oder halt Unwissen im Spital, wo halt dann ja dazu führt, dass eigentlich der Stillstart schon schwierig ist und der weitere Weg dann halt leider auch.
00:14:19: Und ich hab, Gott sei Dank, viel, viel mehr Geschichten, die dann gut ausgehen, wo die Mama und das Kind zur Stillbeziehung zurückfinden.
00:14:31: Und es gibt leider auch andere.
00:14:34: Und da bin ich dann wirklich sehr, sehr froh über meinen Zusatzwissen, über die Entwicklung und die Beziehung, dass ich auch so den Mama dann helfen kann.
00:14:46: Genau.
00:14:47: Das heißt, eine gute Nachricht haben wir schon mal zum Start, ist es nie zu spät.
00:14:51: Also vielleicht schon irgendwann, aber sozusagen in der Phase, wo das alles noch passieren kann, ist das, selbst wenn der Staat nicht so geglückt ist, bin ich noch noch nicht raus.
00:15:02: Das ist auf jeden Fall so, also es gibt so oft, dass es sogar einen Namen gibt dafür, den sagt man relaktieren und das ist eine Sache, die immer eigentlich am schönsten ist oder am besten klappt, wenn alle Beteiligten zusammenspielen.
00:15:20: Ich hatte das auch schon und einfach ist mir besonders in Erinnerung, wo ich eine Mama hatte, die hat mir erzählt, wie das so gelaufen ist und ich oh, okay, dann haben wir mal angefangen mit, ja, wie ist das denn jetzt, die Situation angeschaut.
00:15:40: Dann hatten wir so ein paar Tage später wieder Kontakt.
00:15:43: Das waren gute Fortschritte da und so weiter.
00:15:46: Und beim wahrscheinlich fünften Telefon irgendwie sagt sie dann, ah ja, das haben sie im Stillambulatorium auch gesagt, im Kantonspital.
00:15:55: Und ich, aha, okay, so, gut, dann haben wir weitergemacht, es lief gut.
00:16:00: Und dann wieder zwei, drei Telefone weiter sagt sie, ja, die Hemabe hat das auch gesagt, so.
00:16:05: Und irgendwie kam ich so langsam drauf, dass sie ganz verschiedene Punkte abgecheckt hat.
00:16:12: Und glücklicherweise haben wir alle dasselbe erzählt.
00:16:15: Und so haben wir eigentlich unbewusst voneinander, aber durch die Mama getragen, so dass das Relaktieren dann geklappt hat.
00:16:23: Und das ist natürlich ein Glücksfall so.
00:16:26: Ja, genau.
00:16:27: Aber das geht auch.
00:16:29: Das ist richtig in einem gewissen Zeitraum natürlich.
00:16:34: Spannend vielleicht noch gerade dazu ist ja auch, dass das wissen auch viele nicht, auch wenn eine Mama nicht geboren hat, kann es sein, dass sie stillen kann.
00:16:45: Weil es wissen, ich weiß von keinem Fall, der das voll stillen geklappt hat, aber zumindest teilweise.
00:16:52: Weil wenn eine Mama weiß, dass sie ein Kind bekommt, Ja, es gibt ja auch Adoptionen, wie ich schon gesagt habe.
00:17:03: Und sie regelmäßig pumpt, dann kann die Laktation wirklich in Gang gesetzt werden.
00:17:09: Ist natürlich nicht so oft der Fall, viele wissen nicht, aber das wäre auch möglich.
00:17:17: Die Natur ist wirklich fantastisch.
00:17:21: Wo wir gerade dabei sind, das würde ich eh fragen, kannst du uns auch ein bisschen zur Muttermilch erzählen?
00:17:28: Also du meinst von der Zusammensetzung und
00:17:29: so.
00:17:30: Ja, weil ich habe zum Beispiel auch ein bisschen angedeutet bei meiner letzten Folge, dass sie sich zum Beispiel auch anpasst, ändert über den Zeitraum der Stillen und immer mal wieder eben die Zusammensetzung auch ändert.
00:17:40: Vielleicht kannst du da ein bisschen Inhalt geben, ohne dass wir zu detaillierter sein müssen.
00:17:45: Ja, also eigentlich ist Das wird nicht zu detailliert, weil die Muttermilch, wie du schon sagst, die passt sich wirklich an.
00:17:54: Man hat das natürlich gemerkt, seit das auch untersucht wird.
00:18:00: Aber wie so und weshalb und wie das gemacht wird, das haben sie noch nicht rausgefunden.
00:18:05: Aber es ist in der Tat so, dass man gemerkt hat, wenn das Kind, also Krankheit zum Beispiel, ist meistens das erste Thema, dass sich die Muttermilch so anpasst.
00:18:18: Mutter und Kind befinden sich dann ja oft im Welpenmilieu und der Körper der Mutter stellt dann wirklich die Muttermilch eigentlich schon so bereit, dass das Kind da so quasi ganz einfach gesagt Schutzstoffe enthält, die dem Kind eigentlich dann helfen, gar nicht erst zu krank zu werden oder dann das besser zu verarbeiten.
00:18:40: Und dann natürlich ein weiterer.
00:18:42: Der Schritt ist dann in der Entwicklung, wenn das Kind anfängt zu kriegen.
00:18:47: Und die Natur weiß, dann kommen auch manchmal Stoffe in die Hände des Kindes, die da halt in den Mund wandern.
00:18:54: Das heißt, es sind dann so ein bisschen Schutzstoffe drin, die da Bakterien im Schach halten und so weiter.
00:19:04: Es ist auch so, dass wenn das Kind laufen lernt, Da weist die Natur, das Kind braucht viel mehr Energie, dann setzt sie sich auch in Energiegehalt anders zusammen.
00:19:17: Und das ist auch so, also Kinder laufen ja nicht alle im selben Alter, also man kann nicht sagen, ja ... Somit ungefähr neun Monaten ändert sich die Milch, weil da die Kinder laufen lernen, sondern die Milch ändert sich, weil dieses Kind laufen lernt.
00:19:34: Und das ist wirklich spannend.
00:19:38: Und die La Leche League ist ja über sechzeig Jahre alt und die Gründerinnen, die sterben langsam aus.
00:19:46: Und ich hatte noch das Glück, mal eine zu treffen und Das waren wirklich so ganz herzliche Frauen.
00:19:56: Ich glaube alle, ich habe nur die getroffen, aber ich glaube, die waren alle so.
00:19:59: Und ich sehe die noch vor mir, sie mit den wachen Augen und wie sie da so gestrahlt hat und gesagt, was ihre jungen Frauen heute alles wisst.
00:20:09: Und das ist so wunderbar.
00:20:10: Und so, wir haben den Frauen damals einfach so lapis, lapidar gesagt.
00:20:17: was sie tun müssen und so.
00:20:18: und heute weiß man ja so viel.
00:20:21: Das stimmt, aber eigentlich machen wir immer noch das gleiche wie vor über sechzig Jahren.
00:20:27: Wir unterstützen mit der Narin eigentlich ihren Weg in die Stillbeziehung zu finden, bereitzustellen, was das Kind braucht, damit es selbst auch darin sich zurechtfindet, weil das Kind muss ja auch stillen lernen, nicht nur die Mama.
00:20:42: Mama kann eigentlich da sein, mehr nicht.
00:20:45: Genau, und eben mit den ganzen technischen Zeugs, wie man heute die Sachen untersuchen kann, das ist sehr faszinierend und auch richtig, aber es ändert nichts daran, dass stillen einfach stillen ist und biologisch einfach die Ernährungsform, die die Natur dafür vorgesehen hat.
00:21:03: Ja,
00:21:05: sehr spannend.
00:21:06: Wenn du grad so schön warst bei der Leleche liegt, dann tauchen wir doch da noch ein bisschen ein.
00:21:10: In dem, was gibt es da noch sozusagen, zählen vielleicht einerseits auch ein bisschen Geschichte, aber auch wie es heute ist?
00:21:18: Ja, die Leleche liegt, du hast es ja vorhin erwähnt, dieser Abwärtstrend, der war dann so in den Sechzigerjahren, fünfzig, sechzigerjahren, war das wirklich immer mehr.
00:21:29: Ich bin nicht mehr ganz sicher von den sieben Gründerinnen, waren ich glaube fünf Ärztfrauen und Die Männer von den Frauen, die haben den Trend zugeschaut und mussten einfach zusehen, haben da einfach immer wieder, ja, probiert zu intervenieren, weil sie auch gesehen haben, gestehlte Kinder sind gesünder als die anderen.
00:21:54: Und dann, ja, früher beim... In den USA sind so Picknicks da drin, also da trifft man sich einfach so.
00:22:05: Seit ich lange Zeit in Spanien gelebt habe, weiß ich auch, warum.
00:22:10: Die Europäer haben das so darüber gebracht, dass Picknicks wirklich das Zusammenkommen der Familie und so anfeiert haben.
00:22:17: Und da haben sich sich an einem so Picknick getroffen und haben das erörtert, das Thema und haben dann gefunden, also irgendwie sollten wir da, glaube ich, mal was machen.
00:22:27: und dann haben die Frauen und Ärzte sich dann zusammengetan und die La Leche League gegründet.
00:22:33: Und der Name kommt ja auch da deshalb, weil in den USA war damals, durfte man alles, was mit Brust zu tun hat und so nicht öffentlich nennen.
00:22:46: Das heißt, man konnte da nicht einfach Breastfeeding sich nennen oder so, sondern man musste was anderes finden.
00:22:53: und das war dann so, dass eine Mutter eine Inschrift in einer Kirche gesehen hat, wo dann hieß, unter einer Stadt will, der Lannostra Senora, der Bon Porte, der Tela Leche und also der der Geburt und um Milch.
00:23:12: Und dann haben sie die Lalik, ist ja klar, die Liga.
00:23:18: Die Lalice, ja so haben sie sich dann genannt und das ist bis heute so genau.
00:23:25: Und die Damen haben dann das als Schreib, also Telefon oft, aber das Telefon war auch nicht so weit verbreitet noch, dann hat man das schriftlich gemacht, man konnte den Frauen schreiben.
00:23:39: was nicht gut war oder die Fragen und dann haben sie Antwort gegeben.
00:23:45: und man muss sich das vorstellen, wenn heute das Telefon nicht abgenommen wird, hat man schon das Gefühl und damals musste man so ein paar Tage auf dem Brief warten, also bis der da war und dann zurück, oder?
00:23:58: Jetzt dann war das still Hilfe.
00:24:00: also, ja genau, so hat das angefangen und das hat sich dann natürlich weiterentwickelt, mit den Treffen, die wurden ins Leben gerufen, also so das Dorfbrunnengespräch, was ja eben die Separation der Frauen hat ja auch stattgefunden, indem man sie einfach quasi als Hausfrau in eine Wohnung gesperrt hat sozusagen und da haben sie in diesem Dalitsche-League-Stil treffen, wieder zusammengerufen und dann haben sich die Frauen austausen.
00:24:33: können.
00:24:35: Das Grundrezept, das ist auf der ganzen Welt gleich, also der Wetschere gibt es auf der ganzen Welt eigentlich in fast jedem Land.
00:24:44: und das ist einfach, wir haben eine Ausbildung, die ist auch überall dasselbe und wir verpflichten uns auch eigentlich die Stillberatung anzubieten, plus die treffen also monatlich so.
00:24:59: Und deshalb genau sind diese Treffen einfach da verfügbar für die Mütter.
00:25:06: Und ich merke oft, dass es was ganz anderes ist, wenn ich mit einer Mamaspreche so von quasi Fachfrau zur Mama, obwohl wir alle Mütter sind bei der La Leche League.
00:25:17: Also wir wissen alle von diesen Unsicherheiten, die da stattfinden können.
00:25:22: Ist es was anderes, wenn die Mama aus einem Kreis von Müttern hört?
00:25:27: Eigentlich manchmal genau dasselbe, aber das ist einfach diese, ich finde es eine Kraft, dieses Mutterkreises, der dann die Mama eigentlich trägt und ihr durch Tipps und eigene Geschichten.
00:25:39: Manchmal auch, mir ging es oft so, dass ich an ein Treffen ging und dann hatte ich tausend Fragen in den Kopf und wollte die Fragen und habe dann auch so die anderen.
00:25:50: mit der angehört und bin nach Hause und hab gedacht oh Gott sei Dank bei uns klappt ihr das eigentlich noch ganz gut.
00:25:56: im Gegensatz zu dem was ich jetzt gehört habe so das kann es auch geben.
00:26:00: genau also genau diese kreise wurden da aufgebaut und dann lief das so eine weile und dann war es halt auch langsam so dass halt auch in den spitälen eigentlich das wissen wiederverbreitet wurde, dass halt das Wichtig ist, dieses Stillen quasi.
00:26:23: Mittlerweile war es dann so, dass eigentlich in den Spitälen fast niemand mehr wirklich das Stillen unterstützen konnte.
00:26:30: Niemand mehr richtig wusste, wie das am Anfang sein soll, damit das klappt.
00:26:34: Und dann hat sich dann so aus der Lege League heraus eine Gruppe gebildet von medizinischem Grundwissen, also Frauen, die medizinisches Grundwissen hatten.
00:26:48: zusätzlich dann noch das Stillwissen oben draufgepackt haben.
00:26:52: Und das sind dann die IBCLC-Leute, die heute noch in den Spitellen da sind und den Mütter halt in diesem Fachkreis-Spital betreuen.
00:27:07: Das kann jeder machen.
00:27:08: Also da ist das, ist dann die Theorie, die da vermittelt wird in diesen Lehrgängen.
00:27:15: Wichtig, finde ich.
00:27:17: Und die betreuen die Mütter eigentlich dann im Spital.
00:27:19: Ja, genau.
00:27:21: Es kommt ein bisschen auch auf das Land drauf an.
00:27:23: Also zum Beispiel in Mexiko, da sind LLL Frauen überall.
00:27:28: Also auch mit dieser LLL Ausbildung.
00:27:32: Und da, wo die Organisation im Staat weiter vorgeschitten ist, da ist das dann halt separatisiert.
00:27:43: Spannend.
00:27:44: Habe ich auch noch nicht alles gewusst.
00:27:47: Na, was sind wir jetzt gelernt?
00:27:49: Sehr gut.
00:27:51: Also, ich denke, da haben wir ja schon einen super Überblick bekommen, finde ich persönlich.
00:27:56: Du hast ja gesagt, das kann eigentlich jeder werden.
00:27:58: Wie kann man sich das vorstellen?
00:27:59: Ist das so ein Lehrgang?
00:28:02: Oder ist das eine Ausbildung?
00:28:04: Also,
00:28:05: IB-CLC-Steelberaterin kann jeder werden.
00:28:07: Also, jeder werden, der ein medizinisches Grundwissen hat, so muss ich es sagen.
00:28:12: Aber man muss nicht Mutter sein.
00:28:14: damit man das machen kann.
00:28:15: Bei der LLL muss man Mutter sein und also mindestens neun Monate gestellt haben.
00:28:20: Also eigentlich ein Jahr, aber wenn man sich anmeldet, dauert das ja dann auch noch und dann haben eigentlich alle über dieses Jahr gestellt.
00:28:32: Manchmal trifft uns dann auch die Frage, aber warum?
00:28:34: ich möchte doch jetzt schon gerne, weil das ist so wichtig, die haben dann auch diese Begeisterung.
00:28:40: Und das ist deshalb so wichtig, weil es wirklich einen Unterschied macht, ob man ein halbes Jahr gestellt hat oder ein Jahr, weil in diesem halben Jahr da passiert so viel und dieser Teil ist halt wirklich wahnsinnig wichtig.
00:28:54: Also die WHO-Richtlinie für Kinderernährung ist ja wirklich stillen bis zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus.
00:29:05: Also der letzte Teil wird oft so... verurschelt, aber das ist wirklich so.
00:29:13: Vor allem auch in Ländern, wo auch für zweijährige die Nahrung nicht so verfügbar ist wie bei uns.
00:29:22: Das heißt nicht, dass das bei uns nicht auch gut sein soll, aber da ist das Lebens wichtig.
00:29:27: Das ist wirklich so.
00:29:31: Dieses halbe Jahr ist halt auch für die Entwicklung als Mama schon sehr wichtig.
00:29:37: Also mit einem Stillkind, das zwischen dem sechsten und zwölften Monat ist, das ist halt einfach eine Erfahrung, die muss man gemacht haben, damit man nachher einer Mama zur Seite stehen kann.
00:29:50: Deshalb ist das bei uns so die Richtlinie.
00:29:55: Ja, und wenn ihr gehört, das hat ja dann auch wirklich Einfluss auch auf die Kindergesundheit.
00:29:59: Das ist natürlich das, was mich besonders interessiert, dass man da wirklich auch sagen kann, dass die auf eine Art und Weise gesünder sind.
00:30:08: Nicht, dass es alle Probleme löst.
00:30:10: Das ist ja dann immer wieder die Gegenteil.
00:30:11: So funktioniert es ja dann auch nicht.
00:30:13: Aber das wird, da würde ich auch wissen, dass das mit dem stillen Gesundheitsfördernd ist.
00:30:21: Das heißt, deshalb macht es auch Sinn, dass man wie eigentlich Gesundheitskenntnisse besitzen unaufform.
00:30:28: Die persönliche Erfahrung, das finde ich auch wichtig.
00:30:31: Ja, also ich denke auch, die Muttermilch ist wirklich unerreichend.
00:30:40: Dieser Saft ist so was von speziell, wie gesagt, sie konnten sie ja auch noch nicht kompieren in all den Jahren, die sie es versucht hat.
00:30:48: haben.
00:30:48: Und sie möchten das wirklich gerne, weil da kann man ja wirklich Geld verdienen.
00:30:54: Da gibt es ja auch diese leider tragischen Sachen.
00:30:57: Also ich habe eine Reportage gehört aus dem Zunahmegebiet, diese schreckliche Reignis in Deutschland.
00:31:06: Und von einer Hilfsorganisation, da war dann so ein Ersatznahrungshersteller.
00:31:14: sehr prominent.
00:31:15: Wir geben so und so viele Portionen Säuglingsmilch dahin und so weiter.
00:31:24: Aus Not und Verzweiflung haben dann oft anscheinend viele abgestellt, Mamas.
00:31:32: Die waren dann aber wieder weg nach drei bis fünf Monaten, also die Firmen.
00:31:37: Und die Mütter konnten sich dann das teure Pulver nicht mehr leisten.
00:31:42: Dann wurde da gepanzt und gemacht und als Folge dessen war da, das ist dem gar nicht so bekannt, eine riesige Sterbewelle bei den Kindern.
00:31:51: Das waren nicht nur die, die keine Eltern mehr hatten, sondern die, die einfach auch abgestellt wurden, diesen Szenario genau.
00:32:00: Und das kommt halt dann noch dazu, dass Wenn man das so verabreicht, wie das zusammengestellt ist, ist das eines.
00:32:09: Aber wenn man dann noch daran rummacht, weil man sich es nicht leisten kann, ist dann das was noch ganz anderes, oder?
00:32:16: Das sind die traurigen Aspekte, vom Nichtstellen können auch.
00:32:21: Genau.
00:32:23: Und was war die Frage?
00:32:27: Na ja, super.
00:32:28: Wir schwimmen, indem wir das perfekt.
00:32:31: Genau.
00:32:34: Sehr gut, also ich glaube, wir haben das mit den Ausbildungen auch gut besprochen, dass ich gesagt habe, es braucht auch diese medizinische Ansatz, dass man das ein bisschen im Auge behält, dass das eben auch ein Gesundheitsförderungsthema ist und du hast die WHO erwähnt, ne?
00:32:52: Genau ja, also wir haben ja auch Weiterbildungen, die wir besuchen.
00:32:57: müssen eigentlich, aber für mich ist es eigentlich immer ein dürfen, weil es ist, das Thema ist immer spannend, also du warst ja auch bei uns und wieder ein Aspekt, wir machen das nicht.
00:33:09: um es direkt anzuwenden, aber wir machen es einfach, um die Mütter zu unterstützen.
00:33:13: Also wenn die dann bei uns sind und man hat das Gefühl, da wäre jetzt eben so ein Homöopath noch was oder ein Osteopath oder halt dann wirklich auch medizinisch, wir haben ja auch einen medizinischen Beirat für uns im Rücken, den wir immer anfragen können, wenn ein Thema da ist.
00:33:32: Das sind medizinische, also fachliche Hände gehört.
00:33:38: Das tut schon auch gut, also den Hintergrund zu haben.
00:33:44: Aber an und für sich rein das Stillen selbst ist eigentlich, in dem Sinn, keine medizinische Angelegenheit, so wie es eigentlich auch eine Geburt, keine medizinische Krankheitsangelegenheit ist und deshalb gibt es ja auch Bestrebungen, dass die Geburt eben nicht per se ins Spital gehört, sondern in einen Kreis, der geburtsfördernd ist.
00:34:11: Ja, so.
00:34:13: Das ist dann auch was.
00:34:14: Und das stillen genau, das ist halt auch in diesem Thema, was eigentlich bei genügend guter Anleitung und um Sorge der Mutter, sage ich jetzt mal, eigentlich auch klappt.
00:34:25: In allermessen Fällen, weil die Der Prozentsatz der Frauen, die anatomisch nicht stillen können, ist wirklich verschwindend gering.
00:34:34: Und deshalb, das kann mit dem immer noch hohe Anteil der Mütter, die nicht stillt, eigentlich nicht erklärbar.
00:34:44: Aber er ist erklärbar und ich begreife wirklich viele Mütter, die nicht stillen, wenn ich deren Geschichte höre.
00:34:52: Lebensumstände oder eben auch, wie man mit ihnen umgegangen ist.
00:34:58: während und nach der Geburt, begreif ich Mütter, die nicht stillen.
00:35:02: Also ich mach dann jemand an meinen Vorwurf und doch ist es halt schade, weil es eine Mutter und ein Kind so viel bringen kann.
00:35:13: Und also wenn ich unsere Familie mit einbeziehe, auch den Vater, weil ich glaube, ich hätte ohne meinen Mann nicht gestillt.
00:35:22: Der war wirklich da auch sehr unterstützend, obwohl halt das Thema wirklich nur zwischen unseren Kindern und mir war, was jetzt das Stillen angeht, direkt, aber ohne jemanden, der mir ständig das Wasser gebracht hat, hätte, dass ich vergessen habe, an die Seite zu stellen oder auch mir Mut gemacht hat.
00:35:44: Ich werde den Moment nie vergessen, als ich so nach, glaube ich, zwei Wochen Entkräftet, also nein, eigentlich nicht entkräftet, aber verzweifelt mache ich es richtig, das kleine Wesen, das man jetzt ja versorgt und so.
00:36:01: Ich war mitten in der Nacht und er stand am Türrahmen, hat uns zugesehen und ich so mit meinen Fragen, soll ich, soll ich nicht, hätte ich sollen oder hätte ich nicht sollen?
00:36:11: und er hat mich so angeschaut und gesagt, ja du, es lebt seit zwei Wochen von dir, also so falsch kann das nicht sein.
00:36:17: und es waren dann einfach so die Unterstützungsbeiträge, die wirklich uns getragen haben damals.
00:36:24: Ja,
00:36:25: mega schön.
00:36:26: Ja, das ist auch etwas, was mir In dem Frauenkontext natürlich wir immer ein bisschen weglassen, aber das haben wir an der einen oder anderen Stelle auch immer mal wieder besprochen, dass eben ja viel auch die Frau in die Verantwortung genommen wird für irgendwas.
00:36:43: und ich habe da mal einen uhrschönen Teil auch gehört aus Amerika eine Frau, die so einen Vortrag gehalten hat und sie hat gesagt, eine Mutter ist nur dann eine gute Mutter, wenn sie einen Supportive-Partner hat und ohne das kann sie gar keine gute Mutter sein.
00:36:59: als Provokation natürlich.
00:37:00: Selbstverständlich ist das nicht abhängig von ihm, aber in dem Sinne, wie sie das verstanden hat, ist jetzt ja aus dem Kontext.
00:37:08: Aber was ich damit ja vor allen Dingen sagen will, ist, dass wir die Rolle des Mannes, also wieder rausreden können.
00:37:16: wie du es jetzt schön gesagt hast, noch sollten, sondern im Gegenteil, dass der Mann eben wirklich auch Teil hat, auch an den Prozessen, wo er jetzt vielleicht biologisch nicht direkt Teil hat, sondern zu verstehen, wie das ganze Setting, du hast ja auch da am Anfang gesagt, die Wertschätzung, selbst wenn ich sie vielleicht jetzt von der Gesellschaft nicht bekomme, wenn ich sie von dem Mann dann bekomme, kann das unter Umständen sogar auch ausreichen.
00:37:40: Kann sicher, also nicht nur unter Umständen, ich denke mir, das ist fast das Wichtigste.
00:37:45: Also ich würde jetzt mal behaupten, wenn alle sagen, es ist okay, aber der Mann selbst nicht, könnte das auch das Ding sein, was das Ganze zu kippen bringt.
00:37:54: Also ich denke mir schon, dass der Support sehr wichtig ist.
00:37:58: Ich würde diesen Satz so nicht unterscheiden, dass die Mama keine gute Mutter sein kann, ohne jemanden der Mann der Seite.
00:38:06: Ganz und gar nicht.
00:38:06: Ich kenne viele... Mütter, die niemanden haben.
00:38:09: Und ich weiß nicht, wie die das schaffen.
00:38:12: Das sind wunderbare Frauen und Mütter.
00:38:15: Aber es ist absolut viel, viel leichter.
00:38:18: Also, ich bin ganz sicher eine bessere Mutter durch mein Mann.
00:38:23: Das ist mal ganz klar.
00:38:25: Aber das ist ja... Man mal tut es mir ein bisschen weh, wenn die Mütter dann sagen, ja, jetzt gehe ich wieder arbeiten.
00:38:34: Oder ist das dann so negieren?
00:38:37: Weil ich finde, Ich habe zwar still nie als Arbeit empfunden, aber das ganze Thema, und das sind wir wieder bei den Grundwegen nicht, stillen das ganze Thema, Rundung, Kinder, Haushalt und so weiter, das hat halt wirklich so eine Geringeschätzung.
00:38:51: Das ist unglaublich.
00:38:53: Also das ist schon hart zu nehmen, denke ich mir, ohne dass man jemand hat, der einem dann das immer wieder sagt und auch wertschätzt.
00:39:04: Und wenn man da, wenn man jetzt Denkt, das Wissen über Stillen, der Wert auch des Stillens, ist eigentlich bekannt.
00:39:12: Man weiß, die Kinder sind gesünder, die Lokopäden haben das gerne, weil einfach die ganze Muskulatur anders ausgebildet ist.
00:39:22: Es gibt so viele Sachen, also müsste man eigentlich stillen und alles tun.
00:39:28: Warum tut man es an das nicht?
00:39:30: Und das ist, ich glaube heute, dass nach diesen zwanzig Jahren auch dass es wirklich der Hauptgrund ist, ist die Wertschätzung.
00:39:40: Dass wirklich die Mütter sich einsam fühlen auch.
00:39:43: Ich meine, wir Frauen waren noch nie so einsam wie heute, um wir Kinder zu kriegen und zu Hause sind quasi.
00:39:53: Also selbst vor zweihundert Jahren, noch da haben wir auf Bauernhöfen gelebt, da waren Leute rundum, man hat, also der Großteil der Menschen, sag ich jetzt mal, Bevor dann eben die Industrialisierung so ein Zug hielt, man war in einem Menschenverbund zu Hause und heute sind wir so weggesperrt in unseren Häusern.
00:40:16: Also ja, wir suchen Kontakt und wenn wir das dann nur über die Arbeit haben können außerhalb des Hauses, dann machen wir das denke ich mir oft auch.
00:40:30: Und letztens habe ich einen wirklich wunderbaren Podcast gehört, auch von einer Frau, die hat sich dann das Netzwerk aufgebaut und hat so erzählt, wie sie das gemacht hat.
00:40:39: Also es war sowas von küsslich, aber es hat mir wirklich auch gezeigt, auch so ganz aktive Powerfrauen mit Business und allem drum und dran, die brauchen dieses Netzwerk von Müttern, um sich damit es ihnen besser geht.
00:40:57: Wir schaffen das auch sonst hofft.
00:40:59: Das ist ja so unsere Frauenpower.
00:41:02: Wir machen Unmögliches.
00:41:04: Aber es geht einfach viel, viel einfacher zusammen.
00:41:10: Absolut.
00:41:10: Also das haben wir in der Serie auch immer mal wieder gehört, dass diese Austausch wichtig ist, dass es wichtig ist, sich in irgendeiner Form auch zu treffen.
00:41:20: Das haben wir jetzt ja auch gehört.
00:41:21: Stil treffen.
00:41:22: Wir waren ja auch einmal in Tessin dabei, um das mal erlebt zu haben beim Stil treffen und so und haben es so schön gefunden, die Und auch gerade, wenn man sich eben nicht mehr in diesen Großfamilien heute lebt, dass man dann ja auch wieder mit eben Frauen in Kontakt kommt.
00:41:40: Weil oft, also was ich zum Beispiel auch sehe in der Praxis ist, dass die Frauen eigentlich zwar schon ein gutes Netzwerk haben, aber die anderen Frauen gerade an einem anderen Punkt sind im Leben.
00:41:50: Und dadurch auch eigentlich diese Verbindung nachher gar nicht stattfindet.
00:41:55: Weil die dann nicht zur selben Zeit stehen oder die Kinder haben unterschiedliche Alter, mit den Einkommen schon schief fahren gehen, mit den anderen nicht.
00:42:01: Und zack, kann ich dann wieder eigentlich nicht wirklich was zusammen machen, weil die an einem anderen Standort sind.
00:42:09: Und so sich dann wieder zu verbinden, auch über diese zum Beispiel über die Steeldreffen oder andere Formen von Zusammenkunft.
00:42:18: Das stärkt einfach auch.
00:42:19: Und gerade wenn es dann im Prinzip auch noch stehende Frauen sind, habe ich natürlich automatisch gerade eine Wertschätzung mit dem.
00:42:29: Das stimmt und vielleicht kann ich an dieser Stelle auch einfach nochmal mehr Werbung machen für die Ausbildung der La Leche League, weil da trifft man wirklich auch Gleichgesinnte und es ist wirklich nicht selten, dass Freundschaften, die in der Ausbildung geschlossen wurden, dann wirklich auch länger halten, weil halt eben da das, was du sagst, was verschieden ist bei irgendeinem.
00:42:52: aus dem Bekanntenkreis, damit läuft.
00:42:58: Wir hatten zwar auch jemand, der hat angefangen, als das jüngste Kind fünfzehn war, weil sie gesagt hat, als ich Kinder hatte, kleine konnte ich das gar nicht machen, ich wüsste nicht, wie.
00:43:09: Und jetzt habe ich Zeit und jetzt möchte ich Mütter unterstützen und hat dann erst eben relativ spät, jetzt sage ich mal, die Ausbildung gemacht, weil sie da Zeit hat.
00:43:21: Die meisten machen das aber wirklich so im Alter, wenn ihre Kinder klein sind.
00:43:26: Bei mir war das ja auch so.
00:43:28: Und ich glaube auch nicht wirklich, das würde ich jetzt gar nicht so abstreiten, dass es halt auch war, weil ich das genossen habe, dieser Kreis von Frauen in der Ausbildung.
00:43:40: Ja.
00:43:42: Ja.
00:43:42: Sehr gut.
00:43:43: Hey, da haben wir einen schönen, weiten Rahmen auch noch auf dieses Thema gemacht, was mir auch sehr wichtig ist, gerade auch noch mitgekommen.
00:43:49: Und ich finde, du hast das sehr schön erklärt.
00:43:53: Von mir aus habe ich keine Frau mehr, aber ich gebe immer am Ende noch so ein bisschen den Raum dafür, dass noch was Wichtiges erzählen gibt über das Thema.
00:44:01: Dann gebe ich dir gerne nochmal Raum.
00:44:02: Vielleicht habe ich was vergessen, was man noch erzählen könnte.
00:44:08: Ja, ich glaube, ich könnte stundenlang über das Thema sprechen.
00:44:14: Nein, also es fällt mir jetzt eigentlich nichts anderes mehr ein, als halt wirklich zu sagen, wenn jemand wirklich den Wunsch hat zu stillen, sich vor der Geburt schon so informieren.
00:44:25: Es gibt still Vorbereitungskurse, die die Laletsche liegt, Deutschland im Moment auch macht und sehr gut macht, so ein dreiteiliger Kurs.
00:44:34: Ich würde das jedem empfehlen, dass man sich da eben vorher schon schlau macht.
00:44:42: Und wenn es dann da ist, das Kind und irgendwas nicht so sein sollte, wie man es gerne hätte, dass man sofort anfängt, nachzufragen, bis man eine Antwort hat, die einem stimmig erscheint.
00:44:56: Weil oft hören die Frauen ganz am Anfang schon Sachen, die eigentlich mit dem, was sie spüren und fühlen, nicht übereinstimmt, aber ja, man hat dann halt nichts anderes und dann greift zum Hörer und ruft uns an.
00:45:12: Genau, unser Reich man eigentlich fast, wirklich fast immer.
00:45:17: Ja.
00:45:17: Und dass das dann eine gute Sache wird.
00:45:23: Schlussendlich, genau, wir sind da.
00:45:26: Ja, sehr gut.
00:45:26: Also ich habe auch nur, dass er mir auch so ein Fan, ich habe nur gute Erfahrungen gemacht.
00:45:30: Also könne ich mich nicht an eine Patientin erinnern, die sich irgendwie negativ zurückgemeldet hätte.
00:45:36: Es ist so, und deswegen ist es mir so wichtig, dass sich aber relativ wenig Und das wird sozusagen mein persönlicher Appell.
00:45:43: Relativ wenig Leute, aber dann wirklich auch die Hilfe holen.
00:45:47: Also viele Händbedarf.
00:45:49: Oft empfehle ich es dann, aber dass ich merke, nur wenige davon melden sich dann tatsächlich und holen sich Hilfe.
00:45:55: Das denke ich, das dürfte.
00:45:57: Oder ich wünsche mir, dass das das noch mehr ist, dass wenn ich merke, ja, es läuft nicht vielleicht jetzt gerade nicht so toll gerade mit dem Stillen, dass ich eben nochmal weiß.
00:46:06: dass man eben da auch nicht, das hast du schön gesagt, man wirklich missioniert.
00:46:09: Es wird einem nichts übergeholfen.
00:46:11: Es wird einen da supportet, wo man jetzt gerade steht.
00:46:13: Und das kann ja alles so bestätigen von den Kontakten.
00:46:19: Also nicht nur, weil ich dich jetzt auch persönlich kenne und weiß, dass das kein Problem ist, aber auch sonst von den Rückmeldungen, wenn ich von Patienten gehört habe.
00:46:26: Und wie war es ja super, immer reichbar, sehr nett.
00:46:31: verständnisvoll und eben, weil die dann auch selber gestillt haben, ist das auch nicht irgendwas aus dem leeren Raum, was ich da erzählte.
00:46:39: Also sofern wäre sozusagen mein Aufruf noch, das haben wir noch öfter gehabt in dieser ganzen Frauen-Serie, egal welches Thema wir so etwas übersprochen haben, sich da auch wirklich mehr Hilfe zu holen und nicht das Gefühl haben, ich muss das alles allein können schaffen und wissen.
00:46:54: Ja, ich glaube, das können die wenigsten das alleine.
00:46:57: Also ganz klar.
00:47:00: Es ist unsere Gesellschaft, die einfach uns so trainiert.
00:47:03: Selbstständig, selbstständig, selbstständig.
00:47:05: Man darf nicht fragen.
00:47:06: Und gerade dieses Thema ist wirklich viel, viel leichter in Begleitung einer anderen Mutter.
00:47:13: Und ja, wir sind da.
00:47:19: Sehr gut.
00:47:20: Vielen Dank, Anna, für deine Zeit.
00:47:22: Es hat mich sehr gefreut und es ist mir sehr wichtig, dass das ein Teil im Podcast geworden ist.
00:47:26: Insofern auch da vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast und ich wünsche dir weiterhin alles Gute, viel Begeisterung und viel Freude und dass euch genauso wie wir uns um ihr braten, der Nachwuchs nie ausstirbt.
00:47:39: Ja, auf jeden Fall.
00:47:40: Ich danke dir sehr, Marlene, für diese Plattform.
00:47:42: Vielen Dank dir auch.
00:47:43: Alles
00:47:44: Gute.
00:47:44: Tschüss.
00:47:45: Tschüss.