Homöopathie - Podcast

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode in unserer Serie.

00:00:07: Ich freue mich sehr heute aus meiner Heimatstadt wieder jemandem begrüßen zu dürfen, nämlich die Beret Juli Fritz.

00:00:15: Wir hatten immer mal wieder Kontakt sind sehr verbunden auch im Facebook und überhaupt kenne ich einiges von ihr schon Und deshalb freue ich mich sehr dass wir das geschafft haben sie in den Podcast einzulernen.

00:00:27: zu unserer Frau Siri erstmal herzlichen Willkommen an dich.

00:00:30: schön bist du dabei.

00:00:31: Danke, Marvin.

00:00:32: Schön, dass ich dabei sein darf.

00:00:35: Dadurch wahrscheinlich viele Hörer noch nicht kennen werden wir eine alt bewährten Manier starten und erst mal dich kennenlernen ist auch sehr homöopathisch Und dann werden wir auch ein bisschen wahrscheinlich schon hören wie und was du so arbeitest.

00:00:50: Und im Verlauf werden wir uns denn heute ein bisschen mit dem Thema Pubertät auseinandersetzen Wenn dabei den Schwerpunkt auf die Homöpatsch.

00:00:58: oder Ja, wir haben eine partische Betrachtung.

00:01:01: Also ganzheitliche Betruchtung von dem Legen und das ist ein super Thema wo ich auch Freude habe weil nicht so viele haben zu dem Thema zugesagt.

00:01:08: also da warst du auch mutig, hat einige ah nee lieber nicht und so.

00:01:13: Das ist ja auch ein schwieriges Lebensthema und deshalb folgen mich sehr dass wir heute über das sprechen können Weil meine Praxis noch vielleicht war ich auch noch ein bisschen jung unterwegs bin noch relativ viele Puppertiere in der Praxis habe und sehr viel Erfahrung auch damit sammeln darf, wo ich weiß von anderen Leuten, wo die fast gar nicht zu Homöopathie kommen.

00:01:35: Können wir auch noch darüber reden?

00:01:38: Und insofern tausche mich da sehr gern mit dir aus!

00:01:41: Aber jetzt geht es erst mal um dich.

00:01:44: du bist Homöopathin in Berlin schon einige Zeit wie ich recherchiert habe und arbeitest ja da auch in dem Portugal schon mehrmals auch gehört haben mit prozessorientierte Homöopathie.

00:01:58: und deshalb meine Einstiegsfrage, die ich fast alle meinen Gästen stelle.

00:02:01: Wie bist du da hingekommen?

00:02:04: Ja wie bin ich zur Homöpathie gekommen?

00:02:06: also ich habe schon als Jugendliche und gerade als Pubertier erstmals die Homöpartie ausprobieren dürfen bzw.

00:02:16: wir waren da in unserer Familie, meine Mutter und ich eher die schwarzen Schafe weil die Antibiose nicht funktioniert hat bei wiederkehrender Mandelentzündung.

00:02:25: Und dann hat meine Mutter mit Waldorf Hintergrund gesagt so jetzt reicht's!

00:02:29: Wir müssen zum Heilpraktiker, wir brauchen die Homöopathie.

00:02:32: und tatsächlich war das mein erstes Erlebnis dass die Homopathie wirkt und zwar schnell wirkt.

00:02:43: So war es immer mal wieder, dass ich Symptomatiken hatte die ja widerkehrend waren und wo ich mit der normalen Medizin nicht zusammengekommen bin.

00:02:54: Das war einmal bei Blasenentzündung der Fall dann nochmal unsere Kopfschmerzen der Fall Und immer da wenn ich das Gefühl hatte.

00:03:01: Ja Es geht eigentlich nicht weiter.

00:03:03: Es scheint irgendeinen Muster zu sein.

00:03:05: Da hat mir die Homopathie geholfen Habe ich mir immer wieder Egal Wo ich war eine Heilpraktikerin gesucht und hatte da tolle Erlebnisse oder Erfahrungen.

00:03:14: Und hatte aber ansonsten mit Medizin und Homopathie erst mal gar nichts zu tun, war zehn Jahre lang in Kommunikationsagenturen unterwegs, war PR-Beraterin also Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit für Kampagnen.

00:03:29: es ging um die Kommunikation nach außen.

00:03:31: und irgendwann nach der Geburt meiner zwei Töchter habe ich gemerkt, das Thema Medizin und auch die Homöopathie kommt wieder mehr in mein Leben.

00:03:42: Und hab mich dann nochmal nach zehn Jahren Berufsleben total orientiert und bin an die Samuel-Hahnemann-Schule gegangen und hab die Homopathie studiert.

00:03:52: Ich bin jetzt seit sieben Jahren in eigener Praxis mit Homöpathie und Aufstellungsarbeit und Körpertherapie am Start.

00:04:01: Genau!

00:04:02: Bevor wir uns der Homöopathie zuwenden, dass das eine Teilen wäre sehr dieses systemische Arbeit.

00:04:07: Ich habe das auch schon sehr jung kennengelernt.

00:04:10: Das passt auch wieder zur Pubertät.

00:04:12: ich war mit sechzehn in meiner ersten Aufstellung und hat mich nie losgelassen.

00:04:17: Und erst nachdem ich ne lange Pause auch gemacht habe mit ganz oft die Homöpathie fokussieren erst dann habe ich mir gedacht, ja das kann ich eigentlich mal wieder hinzunehmen und bin immer wieder gegangen und so wie viel entweder toll das ist.

00:04:30: um ihr portischem Alltag extrem erweitert.

00:04:33: Wie bist du dahin gekommen?

00:04:36: Ja, das war tatsächlich vielleicht kurz vor der Samuel Hahnemann-Schule, dass ich da auch durch familiäre Thematiken damit in Beruhigung gekommen bin.

00:04:45: Da ging es auch um einen Leiden meiner unmittelbaren Familie wo ein Krankheitsthema in einer Familie war und das wurde per Aufstellung angeguckt und dann habe Parallel zusammen, Herr Hahnemann-Schule eigentlich an meine Weiterbildung in der systemischen Familienaufstellung gewacht.

00:05:07: Und es hat das also auch letztlich von Anfang an ergänzt bei mir und so arbeitet.

00:05:12: Jetzt auch ich kann die Hungerpartie ohne die Familienkonstellation meist gar nicht denken.

00:05:19: Dann hast du noch Leibarbeit erwähnt?

00:05:21: Das kennen wir vielleicht nicht alle.

00:05:22: Vielleicht kannst du da noch ein paar Worte dazu sagen, auch wenn das nicht unser Schwerpunktthema heute ist...

00:05:27: Ja, die Leibarbeit ist eine Form der Körperpsychotherapie.

00:05:30: Dabei geht's darum... Also es ist wahnsinnig systemisch auch!

00:05:35: Weil wir uns als Behandlerinnen eigentlich total zurücknehmen und nur darauf lauschen was der Körper oder der Leib das heißt also auch die Aura hat alles das was den Körper umgibt und den Körper eines Menschen ausmacht wie er zu uns spricht.

00:05:50: und wir arbeiten da sehr intuitiv.

00:05:53: Wir hören also auf unsere innere Wahrnehmung, auf unsere Intuition und berühren oder auch nicht berühren den Patienten oder Klienten.

00:06:05: Und unterstützen damit dem von uns so gespürten Wunsch gehalten zu werden oder eben gerade nicht gehalten Grenzen immer gewahrt.

00:06:19: Es gibt auch immer die Möglichkeit zu einem unkommentierten und nicht so erklärende Nein, aber es ist eine sehr zarte Form der Berührung.

00:06:30: Nicht Massage, nicht Physiotherapie, nicht Sport, alles das was auch in Beziehungen stattfindet sondern eben eine Möglichkeit einen Raum zu öffnen wo ganz viel Zartheit entstehen kann durch wenig Berührung.

00:06:49: und vor allem geht es darum, dass der Patient oder die Patientin nichts machen soll.

00:06:56: Nichts machen muss.

00:06:58: Nicht zu machen darf sondern einfach nicht.

00:07:00: Einfach nur sein darf.

00:07:04: Das ist jetzt ein bisschen

00:07:06: deutlich.

00:07:07: Ja für mich super!

00:07:10: Weil wir da natürlich auch nochmal den Kopf ausschalten was ja heutzutage immer eine ganz wichtige Sache ist das man irgendwie aus dieser Bildung herauskommt und sich dann automatisch auch auf den Körper fokussiert.

00:07:20: Ich habe eine Dame, die heißt ja nicht Leibtherapie bei ihr.

00:07:25: Sie macht ... wie soll ich das nennen?

00:07:27: Ich glaube sie nennt das selber Quantenheilung.

00:07:30: Und sie verbindet es aber mit Elementen der Körperberührung.

00:07:34: Also sie hält eigentlich gewisse Punkte, wie man das Parmigin Ginjitsu zum Beispiel kennt.

00:07:40: Das ist so eine persönliche Erfahrung von mir, die ich immer sehr ... spannend gefunden habe und die mir auch sehr gut geholfen hat, vor allem für Entspannung.

00:07:51: Wir haben da jetzt nichts Therapeutisches in dem Sinne anguckt das macht sie auch.

00:07:54: aber es war mehr für herunter kommen... ...und den Kopf ausschalten weil das immer super mit ihr oder ist super mit dir.

00:08:01: Insofern denke ich kann ich mir das ein bisschen vorstellen.

00:08:04: dasselbe habe ich noch lieber im Leibtherapeut.

00:08:06: Vielleicht ist der Unterschied auch tatsächlich dass es eben nicht diese Vor- vor bestimmten Punkte oder nicht ein bestimmtes Schema gibt, sondern manchmal ist es auch tatsächlich dass ich Luft ausatme.

00:08:20: Oder den linken C nur berühre und ansonsten gar nichts in der Stunde berühren weil ich merke der Mensch braucht gerade oder der Körper sagt nein ja fassen wir nicht an Und das ist bei allen anderen Formen der Therapie gar nicht möglich Dass man zu einem nicht kommt und merkt Ich kann meine Grenze auch ohne Worte setzen, der Körper spricht nämlich.

00:08:46: Und das Gegenüber ist fähig dem zu lauschen.

00:08:50: und das ist glaube ich schon was sehr Besonderes.

00:08:52: und wie bei fast allen Therapien man muss es ausprobieren.

00:08:56: Man muss es erlebt haben.

00:08:58: Richtig erklären lässt sich's nicht

00:09:00: Aber es hat auch etwas Kinosologisches dann?

00:09:02: Diese Körperreaktionen

00:09:05: Das ist auf jeden Fall auf einer energetischen Ebene und eine Möglichkeit dass zurücknehmen und eben nichts weiß, sondern die Kompetenz demgegenüber zusprechen.

00:09:16: Genau das wäre denn der Unterschied woher der Therapeut aus sich zurücknimmt?

00:09:21: Das ist ja auch etwas was über bestimmte systemische Arten oder Arbeiten dich kennengelernt habe dass auch sehr stark haben dass man sich zurück nimmt.

00:09:29: Und ich hab letztens wieder jemanden gehört der gesagt hat Die Familienseele arbeiten lassen in den Aufstellungen.

00:09:37: Wie siehst du das?

00:09:40: Naja die Familienseele arbeiten lassen.

00:09:44: Ich denke bei Aufstellungen ist die Perspektive oder zumindest eine Perspektiv, nämlich das des Klienten oder der Klientin im Raum.

00:09:52: Es gibt ja nicht die Wahrheit bei Aufstellung und insofern würde ich schon denken dass derjenige oder diejenige die aufstellt eine bestimmte Perspektiven auf das Geschehen hat.

00:10:06: und da kann ich als Aufstellerin schon ein Impuls reingeben, wenn ich das fühle was im Raum ist oder wieder per Intuition merke A da könnte sich etwas bewegen wenn und dann mache ich es als Vorsprach.

00:10:20: Und natürlich muss das nicht richtig sein.

00:10:24: aber ich möchte auch nicht meine Führung an der Stelle abgehren in einen Familienseel in dem Moment.

00:10:35: Das kann danach passieren, wenn sich die Perspektive derjenigen, die aufgestellt hat oder dasjenige dort einmal zeigen durfte.

00:10:44: Ja, schöne Sicht gefällt mir.

00:10:48: Was ja alle drei Therapien gemeinsam haben, das merkt man, wenn man dem zuhört ist dass Individuelle nicht nur das individuelle Herat gehen sondern auch die individuelle Art und Weise, wie ich da mit den Patienten wirklich einzigartig arbeite.

00:11:00: Weil auch die prozessorientierte Orientierung der Partie oder dieses Thema, wie du sie beschreibst, hat jetzt kein Schema F. Das wird immer selber machen.

00:11:08: So ist ja sehr an den Patienten angepasst.

00:11:11: Vielleicht weil viele der Hörer vielleicht die Prozess- orientiertere Orientierung oder die alten Folgen noch nicht kennen, kannst du ein zwei Sätze einleiten dazu sagen?

00:11:21: Wie du das verstehst diese Prozessorientierter Orientierung?

00:11:28: Ja, die Homöopathie wirkt ja auf drei Ebenen mindestens.

00:11:32: Also der mentalen, der emotionalen und bei der körperlichen wird ein Symptomsichtbar.

00:11:38: auch in den anderen Ebenenden werden Symptome sichtbar.

00:11:44: um zu begreifen wo Symptomen herkommen oder warum sie da sind muss ich dem Menschen in seiner Gesamtheit betrachten.

00:11:54: die prozessorientierte Homöopathie geht meines Erachtens immer darauf ein, in welchem Prozess und vielleicht auch an welchen System sich der Mensch gerade befindet.

00:12:02: Was er gerade in seinem System erlebt hat.

00:12:05: Und deswegen ist für mich das Wichtigste an der prozess orientierten Homöpathie dass ich das Thema dahinter finde.

00:12:13: Das Thema hinter dem Symptom.

00:12:15: was hat zu dem Symtom geführt?

00:12:17: Manche nennen es auch einfach etiologie.

00:12:20: seitdem und dem Zeitpunkt ist das Symptoms da.

00:12:22: Und wenn ich da dann meinen Fokus drauflege oder die Lupe ansetze und sage, was war da los?

00:12:29: Was hat da gerade bei dir im Prozess begonnen.

00:12:34: Oder was hat geendet vielleicht auch.

00:12:36: Aber in welchem Prozess hast du gesteckt?

00:12:40: Dann kann ich ein Thema hinter dem Symptom erkennen und darauf hin zu diesem Thema passend einmittel wählen.

00:12:47: So würde ich das begreifen.

00:12:49: Das heißt, die Arzneimittel-Studium benötigt dann auch eigentlich diese Inklusion von den Themen, die dazu gehören sind.

00:12:57: Ich glaube dass ich die homöopathischen Arzneimetten meist über die Themen selber auch begreife kann mir gar nicht alle Symptomatiken merken, die zu einem bestimmten homöpathischen Mittel passen.

00:13:09: da muss sich wirklich repertoireisieren.

00:13:11: aber wenn eine Thematik im Raum ist oder im Gespräch ganz stark zu Tagetritt, dann kann ich nach der Thematik verschreiben.

00:13:26: Sehr schön!

00:13:29: Wir machen das gerade so... Ich hatte gerade den Impuls, dass es eine fantastische Überleitung ist für unser Thema eigentlich, weil ja die Pubertät als solche schon so ein Thema hinten dran sein kann.

00:13:39: Richtig?

00:13:40: Richtig, richtig.

00:13:41: Ich würde auch sagen, dass meine ganz am Anfang genannte Mantelentzündung war genau in dieser Zeit in der Zeit eines Umbruchs.

00:13:48: und Ja, ich würde sagen die Mandelentzündung meiner Pubertät hat mich zur Homöopathie geführt.

00:13:54: und genau das ist ein schönes Beispiel dafür dass ein Thema was sich dort hatte zu einem Symptom gefunden hat.

00:14:03: Und trotzdem damit die Leute es gut vorstellen kann wird das ja noch mal individualisiert nämlich an?

00:14:08: Ja.

00:14:09: Also nicht jeder Pubertäte gleich kann ich ja nicht sagen okay alle die Pubertäd haben kriegen dieses Mittel sondern

00:14:14: Sondern ich gucke einen Symptom an, das ist in der Pubertät aufgetreten.

00:14:19: Und dann gucke ich, in welchem Prozess der Mensch mein Gegenüber gerade steckt?

00:14:24: Was ist gerade das Thema in der Puppertät?

00:14:27: Ist es eine Abgrenzung vom Vater?

00:14:28: Ist die Konflikte mit den Mitschülerinnen?

00:14:35: Enttäuschte Liebe!

00:14:36: Ist es die beginnende Sexualität und dass nicht wissen wie damit umgehen etc.

00:14:41: und dann habe ich das Mittel vielleicht.

00:14:44: Und klar, sollte es auch zur Mandelentzündung passen.

00:14:46: Aber muss es nicht unbedingt?

00:14:48: Ja das ist immer das Spannende, ne?

00:14:50: Das muss nicht!

00:14:51: Nee, es muss nicht.

00:14:53: Es kann Mittel sein was mit Mandelentsfindungen erst mal irgendwie gar nichts zu tun hat und trotzdem weil's dann die Ethiologie ist und das Thema was du dem Mittelpass dann ganz erleichtern.

00:15:04: Ist denn die Pubertät auch ein systemisches Event also irgendein Übergang oder so?

00:15:12: Oder hast Du gefühlt dieses Thema ist dann losgelöst von Zeit Faktoren und Alter.

00:15:18: Also ich finde immer, dann ist es interessant mit der Systemik zu gucken was gerade los ist wenn Übergänge sind, wenn sich ein Individuum sehr stark entwickelt.

00:15:31: und die Pubertät ist für mich schon eine Zeit wo Menschen von Kindern zu Jugendlichen werden Wo sie in die Geschlechtsreife kommen, wo sich hormonelle Prozesse unbewusst abspielen zu Konflikten führen, die das Individuum selber vielleicht gar nicht beabsichtigt hat.

00:15:51: Und dann zu gucken wie reagiert das System darauf?

00:15:54: Wie regieren die Eltern?

00:15:58: Wie reagieren die Geschwister auf einen neuen Zustand dieses Individuums?

00:16:04: Das ist dann oft ein ausschlaggebender Punkt und ein Ausgangspunkt für Symptome, würde ich schon sagen.

00:16:12: Ja.

00:16:14: Und gute Pubertäte als Übergangs Ich weiß nicht, bei Jungs ist es ja genauso.

00:16:20: Aber bei Mädchen die zu Frauen werden, die ihre Menstruation bekommen das ist schon ein wahnsinniger Veränderungsprozess und ich glaube dass wir Frauen das ja öfter mal haben.

00:16:35: also wir haben dann auch durch wenn es dazu kommt Schwangerschaften und Stillzeit Und letztlich aber dann auch wieder durchs Klimakterium.

00:16:44: Wir haben diese Umbruchprozesse oder die Übergangsphasen, oder die kommunellen Disbalancen Zeiten wo sich alles wieder neu einstellt und die sind sehr wichtig dann auch systemisch zu betrachten weil wir dann halt in dem Moment auf unser Umfeld anders reagieren oder anders auch wieder zurückspielen.

00:17:11: ist mir immer auch gerade durch den Kopf gegangen, dass diese Umbruchsphasen bei den Frauen ja auch immer mit einem Recht... also mit einem Datum einhergehen.

00:17:21: Durch die erste Mensch, durch die Schwangerschaft, durch das Wegbleiben der Menstruation.

00:17:29: Und jetzt kann ich noch ergänzen weil es mir gerade nochmal so klar wird eigentlich alle vier Wochen durch jeden Zyklus Also diese Umbruchphasen oder diese Veränderung von einer Stimmung in die nächste, die kann ja auch alle vier Wochen.

00:17:44: bei manchen Frauen ist das extrem.

00:17:47: Weil diese Kurven der Hormone zu Gefühlen und Stimmungen führen – und das ist eigentlich normal!

00:17:57: Es wird nur uns in der patriarchalisch gefärbten Gesellschaftsschruktur was anderes vorgelebt weil eben bei Männern der Zyklus nicht so stark, vielleicht auch aber nicht so starksichtbar ist.

00:18:11: Und da haben sich Frauen anzupassen sozusagen und dabei ist es von der Natur aus einfach wirklich sehr anders.

00:18:22: Wenn wollen wir kurz über diese patriarchalen Strukturen reden?

00:18:25: Was siehst du da?

00:18:26: Ich meine das ja für viele sehr offensichtlich.

00:18:28: ich weiß auch genau was du meinst Aber vielleicht wird das nicht als Wort zu stehen lassen.

00:18:32: Ja gerne Kannst

00:18:33: du das noch ein bisschen ausführen?

00:18:36: Also vielleicht veränder ich mal den Ausdruck und sage, wir leben in einer Leistungsgesellschaft.

00:18:46: Wenn wir als Frauen unsere Menstruation bekommen war es zumindest viele Jahrzehnte so nicht früher und auch nicht ganz ganz früher aber in den letzten hundert Jahren eigentlich eher ein mit Scham behaftetes Thema.

00:19:00: Es ging darum das Blut zu verstecken, bloß nicht Flecken zu kriegen, bloßen nicht Bauchschmerzen zu haben unpesslich zu sein.

00:19:11: Und dieses ganze unter den Leistungsgedanken auf Demonstration schauen ist natürlich was Trauriges eigentlich, weil es ist eigentlich ja der Fruchtbarkeit und das Kinderbekommenes und des Gebärms und ins Prozess gehens.

00:19:25: und wenn wir dann sagen ich habe meine Tage kann gerade wieder nicht performen.

00:19:33: Ich muss mich verstecken, ich muss irgendwie gucken dass sich mit Schmerzmittel meine Bauchschmerzen wegkriege damit ich genau so leiste und präsentiere wie in den Tagen davor präsentiert habe dann ist es was Trauriges.

00:19:45: und dann finde ich sollten wir das schleunigst ändern und versuche natürlich auch meinen Töchtern zu sagen in dem Moment wo sie ihre Menstruation bekommen nicht oh Gott ja du arme hast jetzt auch sondern andersrum zu sagen schön toll Da ist was im Werden, da hat sich etwas verändert und man bist so groß geworden ungefähr.

00:20:06: Und das ist was anderes als zu sagen Mist!

00:20:10: Die Frau hat jetzt auch ihren Zyklus.

00:20:13: Was ich mich viel frage ist... Ich habe ja hauptsächlich mit Damen in der Praxis zu tun.

00:20:18: Bei den Kindern ist es noch sehr divers.

00:20:20: bei den Jugendlichen nimmt schon ab dass die Jungs Man ist sehr unfreiwillig kommen und es beginnt dann relativ früh.

00:20:27: Ich habe jetzt gerade gestern wieder eine siebzehnjährige gehabt, die gern regelmäßig freiwillig komme.

00:20:32: Das beginnt bei den Mädchen in der Regel hier zu meiner Praxis viel früher dass diese regelmäßig kommen obwohl ich oft sogar das Angebot noch mache hey wenn du lieber mit einer Frau reden möchtest gar kein Problem.

00:20:42: meine frau ist auch immer so.

00:20:44: also wenn die einmal Vertrauen gefasst haben da ist es scheinbar auch keinen Geschlechterproblem auf der Seite des Therapeuten.

00:20:50: jetzt mal nicht für die die kommen.

00:20:51: natürlich gibt es sicher das auch.

00:20:55: Aber fast mir so ein bisschen aufgefallen ist.

00:20:57: und da interessiert mich jetzt aber mehr deine Meinung, weil du ja auch noch mal ganz woanders arbeitest.

00:21:03: Das merke ich immer wieder auch schon da, wo ich arbeite.

00:21:06: Ist ja eher eine lindliche, vielleicht auch eher eine traditionelle konservative Gegend durch jetzt vielleicht vielen Kuran-Autenrecht.

00:21:13: Aber von den Patienten her ist das meine Meinung, dass wird sehr deutig unterscheiden vom Berlin oder anderen Großschäden.

00:21:19: Ich bin ziemlich sicher.

00:21:21: Aber die offene Frage an dich, wer findest du trägt denn im Moment hauptsächlich dieses Leistungsbild?

00:21:30: Wer trägt das denn von der Gesellschaft.

00:21:33: Dass es immer noch gibt wenn es uns allen nicht so gut

00:21:36: tut.

00:21:37: Naja ich glaube ist ein von Sorge geprägtes Bild was zumindest in meiner Praxis schon die Eltern und damit schließe ich mich genauso mit ein immer noch tragen.

00:21:51: Also ist mein Kind leistungsfähig in der Schule oder es ist alle drei Wochen erst mal eine Woche lang im Bett, weil's gerade sich nicht fühlt?

00:22:03: Wie steht mein Kind in seiner Klicke?

00:22:06: wie hat das mit Drogen zu tun oder nicht?

00:22:12: Ist es irgendwie von den Lehrern akzeptiert oder nicht ?

00:22:16: Ist es unverschämt im Tonfall oder nicht?

00:22:18: und da gehts schon so ein bisschen Darum immer wieder zu gucken, worunter leidet das Kind oder versus was für ein Charakter hat dieses Kind.

00:22:30: Und können wir es nicht begleiten auch in der Adoleszenz hin zu einem Selbstbewussten und Kontaktfreudigen mit sich im reinen Menschenkind?

00:22:45: Ich glaube schon dass ich eher Auch jetzt nicht von sich aus Jugendliche in meine Praxis strömen, sondern dass ich eher über die Eltern dann sage, schick doch mal deine Tochter.

00:22:57: Ich würde sie gerne oder deinen Sohn, ich würde gerne alleine mit denen sprechen und gerade wenn Sie... ...vorzehn, fünfzehnt, sechzehn sind allein mit ihnen sprechen und Sie auch alleine kennenlernen und Sie sollen zu mir kommen und gucken können Sie mit mir arbeiten?

00:23:11: Und da ist der erste Kontakt oft über die Eltern aber dann eben doch meine individuelle Ansprache.

00:23:18: Das ist was anderes mit Kindern.

00:23:19: Dann kommen die Kinder natürlich mit den Eltern zusammen, aber da in der Pubertät finde ich es super wenn die Eltern schon bei mir sind und das Vertrauen haben und dann ihre Kinderschichten.

00:23:32: Und wer hat das Bild?

00:23:33: Ich glaube wir alle haben das Bild!

00:23:36: Wir sind noch nicht weg davon dass wir nicht doch denken es muss alles laufen.

00:23:39: Ja weil das fällt mir auf.

00:23:43: deshalb verstehe ich absolut woher dieses woher dieses Wort auch kommt vom Patriarch.

00:23:50: Ich denke, es führt auch nicht immer nur unzunrecht, aber es führt oft zu Missverständnissen, dass das so eine Spaltung von einem Frau-Thema ist und ich bin da einmal vor ein paar Jahren sehr gut korrigiert worden, dass ja sehr viele Männer unter dem Patriarchat leiden, also dass das eben gar Unterdrückung der Frau-Thematik so im Zentrum steht.

00:24:13: und mir fällt eben auf.

00:24:15: Wenn ich heute schaue, wer die Leistungen in den Familien hochhält, habe ich gespannt was da ein Eindruck ist?

00:24:20: Aber das sind dann meine Familien, die ich betreuse, dass es die Frauen.

00:24:24: Ja, das ist eben die Frage.

00:24:25: Was ist die Leistung?

00:24:28: Wer trägt sowas bei und wer leistet was?

00:24:30: also dieses Versorgerthema mit dem die Männer im Patriarchat ja auch konfrontiert sind und dort verformen müssen nämlich die Brötchen nach Hause bringen, den Job machen.

00:24:43: Da ist auch ein Theorem drauf das es der Mann zu leisten hat, dass da nicht gejammert wird, dass die Frau die Kinder macht.

00:24:51: Das heißt ja man sollte jetzt tunlichst zusehen, dass es läuft und ich kenne in meinem bekannten Kreis nach wie vor nicht viele wo die Rollenverteilung wirklich umgedreht ist.

00:25:08: versuchen wir ja in unseren ganzen Partnerschaften oder zumindest in meinem Umfeld, die Rollen ein bisschen aufzuteilen.

00:25:14: Oder beide gleichzeitig oder gleich viel oder zumindest ansatzweise gleich viel Kehrarbeit zu übernehmen, den Job zu machen, Geld zu verdienen, Geld nach Hause zu bringen, den Haushalt zu machen und so weiter.

00:25:29: Und ich glaube auf jeden Fall dass wir patriarchalisch alle geprägt sind weil da die Rollennverteilung so klar war.

00:25:35: und wenn wir das jetzt aufbrechen wollen Damit es nicht mehr so klar genau so ist, dann haben beide Seiten zu Ackern.

00:25:42: Und die Frauen müssen genauso auch abgeben lernen!

00:25:46: Das ist ja auch nicht immer das einfachste und ich fände es schwierig nur zu sagen... ...die Frauen halten alles.

00:25:56: oder in meisten Familien halten die Frauen In Bezug auf die Kehrarbeit.

00:26:03: werden Kinder versorgt?

00:26:04: vielleicht Ja aber was muss nicht sonst noch alles gehalten werden?

00:26:09: Darüber wird meines Erachtens auch wieder zu wenig gesprochen.

00:26:13: Und hat ja auch den systemischen Komponenten, weil wenn man dann da hinter schaut... Wir sind ja beide Homeopath.

00:26:20: und schauen wir denn hinter das Symptom?

00:26:22: Also das Symtom ist dass nach orsten hin die Mutter mit allen Kindern zu mir in die Praxis kommt und von Leistung, Leistung und Leistung redet oder?

00:26:29: Und man denkt, da ist die Frau aber ganz schön hinten dran.

00:26:32: Dass die Kinder aber ordentlich und alle funktionieren selber leidet sie denn darunter.

00:26:37: Und es ist ja genau das Spannende, dass eben auch diese Lehre, die der Mann hinterlässt, auch im Praxishaum zwar auf den ersten Blick nicht der Leistungstreiber is'.

00:26:49: Aber eben übers System sehr wohl ja genau dazu beiträgt weil eben dann bestimmte Sachen nicht von Mann getragen werden.

00:26:58: Ja und ich glaube, dass es immer wieder wichtig ist zu gucken wenn ich als Frau mal nicht da bin.

00:27:07: wie ist denn die Ansprache von meinem Partner mit unseren Kindern?

00:27:12: übernimmt er dann Leistungen Grenzen oder macht der vielleicht was ganz anderes und andersrum?

00:27:21: Wie ist das?

00:27:24: Einfach paar Tage mal weg bin und jobblich unterwegs, wie veränder ich mich dann?

00:27:28: Wie rede ich auf einmal anders mit meinen Kindern.

00:27:31: Und wo ist mein Gegenüber in einer ganz anderen Art und Weise mit den Kindern im Kontakt?

00:27:39: Ich finde, dass man das unbedingt ausprobieren sollte, wie du gerade gesagt hast, Leerstellen zuzulassen.

00:27:50: dass die Abwesenheit der Mutter oder die AbWesenheit des Vaters wirklich gespürt werden kann.

00:27:56: Und dann darüber danach zu sprechen, wie war denn das?

00:27:58: Wie ging es dir mit dem und dem Thema?

00:28:00: Wie geht es dir im Gespräch mit einer Tochter dazu?

00:28:07: Ich habe aber den Eindruck, dass es auch viele... Das ist jetzt vielleicht ein bisschen provokant, viele Mütter auch nicht zulassen diesen Kontakt mit dem Vater.

00:28:19: Genau!

00:28:20: Das hat eben auch etwas Systemisches.

00:28:23: Jetzt habe ich eine sehr klassische Art, wie bei der Homöopathie, habe ich ein sehr klassischer Art der Homopathie gelernt?

00:28:28: Habe ich auch eine sehr klassische Art des Systemes gelernt.

00:28:31: wo das alles mal sehr rigide ist kann man jetzt finden wie man will wird er gar nicht bewerten Wo das relativ sehr darauf ankommt auf diese Ordnungen und so weiter will da gar nicht so viel darüber reden.

00:28:46: aber in dem Sinne zeigt sich das dann Aufstellungen, die dann sehr geführt sind oft.

00:28:56: Dass die Thematik warum zum Beispiel jetzt?

00:28:58: Die Frau den man vielleicht auch nicht ranlässt.

00:29:02: Egal an was... dass das eben oft dann das Thema ist, was bei der Mutter oder bei der Oma hinten dran ganz andere Ursachen hat.

00:29:11: Ja, das kenne ich auch.

00:29:13: und ich kenne aber genau so jetzt weg vom klassischen, dass ich wenn das ums Leistungsprinzip, um es nochmal aufzugreißen geht und den Druck dem man verspürt etwas hinzukriegen und zu schaffen.

00:29:28: Und beruflich an irgendeiner Position zu sein, dass sowas auch eben oft nicht dort liegt wo man's eigentlich erwartet hätte sondern genau bei der anderen Person und dass man wirklich beim Befragen auch zur homopratischen Anamnese immer gucken muss sitze ich da jetzt selber, meinem Bild von der Vaterrolle und meinen Bild von einer Mutterrolle auf.

00:29:54: Ist es in der Familie vielleicht anders gewesen?

00:29:57: Und da wirklich zu befragen... ...und nicht davon auszugehen dass das klassisch verteilt war oder die Autorität an der Stelle immer vom Vater kam.

00:30:07: Vielleicht kam sie da immer vom Vater aber bei einem anderen Thema komplett von der Mutter.

00:30:13: Das finde ich sehr wichtig.

00:30:16: Sonst entwickeln wir uns da auch nicht weiter, wenn wir immer in diesen selbstgelehrten Stereotypen unterwegs sind.

00:30:26: Dein Vater war nie zu Hause.

00:30:29: Ja klar kann aber sein dass man trotzdem mit dem Vater eine viel ähnere Beziehung gehabt hat obwohl er nicht da war weil die Mutter einfach rot genervt war von allen immer und dann eigentlich eher die abweisende Rolle übernommen hat.

00:30:45: und der Vater war zwar räumlich weg, aber emotional nicht.

00:30:50: Es gibt es!

00:30:52: Und das finde ich bei der Systemik sehr spannend.

00:30:55: Man kann das aufstellen man muss aber bei der Befragung zumindest bei der Homopathie da immer noch mal eins anders gucken und gucken.

00:31:03: Erzählst du das jetzt auch wirklich so wie ich gedacht habe dass du es erzählst?

00:31:09: Der ist manchmal überrascht.

00:31:11: Ja, das ist ja glaube ich das was uns beide auch so fasziniert an diesen individuellen Therapien.

00:31:16: Wo wir jetzt ja auch für Überschneidung haben dass man eben dann sich sehr leicht auch lösen kann von Klischee Denken von Schubladisierungen oder respektive Man könnte sogar andersrum noch provokative sagen es geht überhaupt nicht.

00:31:30: also man kann diese Arbeiten eigentlich wenn man ehrlich ist Nicht richtig machen was auch mal jetzt richtig ist Wenn man in diesem alten Wenn man ihn überhaupt in irgendwelchen Schubladen unterwegs ist.

00:31:45: Also die Schublaten helfen höchstens, also die methodischen Schublade helfen dass wir wissen welche Fragen gestellen um dorthin zu kommen das ich zum Beispiel wenn ich jetzt wieder auf die Pubertät kommen will und jemand erwachsenes vor mir habe Frage wie ging es dir denn in der Pubertäte?

00:32:03: Und dann komme ich zu Themen die im Prinzip als Art inneres Kind immer noch in ihm oder ihr nachklingen.

00:32:11: Und dann kann ich gucken, welcher Satz ist für dir das innere Kind der Schwierige gewesen?

00:32:17: und kommt er von Mutter oder kommt er vom Vater?

00:32:20: Dann wird es sehr individuell.

00:32:22: aber ich habe zumindest die Methodik als Schublade und kann sagen okay jetzt gehen wir in die Pubertät, erzähl mir nochmal wie es dir da ging, erzähle mir wie ihr da am Tisch saßt, erzählen mir was dein Konflikt war und was würdest du dein pubertierenden Ich von damals Jetzt gerne sagen, wie würdest du es gerne jetzt von der Erwachsenenperspektive aus gerne trösten?

00:32:45: Was würdest Du anders machen wollen?

00:32:48: Schöner Ansatz.

00:32:53: Ich finde, Du hast schon einen ganz wichtigen Punkt gesetzt.

00:32:55: wenn wir dann die Pubertäte ein bisschen einsteigen Es ist ja so, dass ich das oft auch den Leuten erkläre von vorwiegend dann Erwachsenen.

00:33:03: Dass wer kaum eine Zeit so negativ konnotiert wird von innen wie von außen wie die Pubertät.

00:33:09: also wir kriegen wenig so viel massiven Gegenwind außer wir verhalten uns als Erwachsener sehr komisch Und diese ganz bedingungslose Liebe, die man vielleicht in drei oder sechsjährigen noch entgegen mir dann herkommt.

00:33:24: Mein Gott das ist halt sechs okay muss man drüber hinwecken.

00:33:27: Das mit einem sechzehnjährigen schon eine Runde schwieriger merke ich auch für die Eltern.

00:33:30: Die appellieren da schon viel mehr ans Mentale und an gewisse Werte

00:33:35: usw.,

00:33:36: die dann nicht stattfinden und werden auch vielmehr in die Verantwortung genommen für ihr Verhalten was auch zum Teil sicher richtig ist.

00:33:43: aber auch die innere Wahrnehmung von Pubertierend sich gegenüber ist ja oft sehr schlecht oder dann nach außen hin vielleicht falsch dargestellt, aber trotzdem innen sehr schlecht.

00:33:55: Und ich habe oft das Gefühl, dass es weil wir das eben schon wie mit der Mens schon einführen um bei den Mädchen zu bleiben, dass schon bereits irgendwie der Wechsel auf die Pubertä ist schon schlimm also nicht gut.

00:34:10: jetzt hast du das auch Und da hast du schon ein schönes Beispiel gefunden, wie wichtig es auf der einen Seite ist.

00:34:18: und dann kommen wir noch zu anderen wichtigen Themen die auch wichtig sind.

00:34:20: Aber wie würdest du sagen, ohne dass man's jetzt schön redet?

00:34:25: Wie wichtig ist das, da vielleicht auch positive Anteile an dieser Pubertät zu finden?

00:34:30: Ich finde es unglaublich wichtig, dass da positive Anteilige gefunden werden weil ich wenn ich als Erwachsene den fubatierenden Kind gegenübertrete und es als problematisch sehe die Zeit, ich dem Kind überhaupt gar keine Hoffnung auf ein glückliches Leben oder eine Hoffnung auch mit glücklicher Jugendzeit gebe.

00:34:51: Das heißt, ich versuche immer zu sagen... also ich nehme jetzt einfach als Beispiel meine Töchter.

00:34:57: so zu sagen ist doch interessant.

00:34:59: ja jetzt wird's an der einen oder anderen Stelle vielleicht schwierig verändern sich deine Freundschaften und jetzt verändert sich dein, deine Wahrnehmung von dir selbst.

00:35:09: Aber guck doch mal wie toll!

00:35:11: Ja?

00:35:11: Also ist doch interessant.

00:35:13: Sieh es doch als eine interessante Zeit zumindest.

00:35:16: Vielleicht nicht immer eine positive aber eine interessante weil sich alles neu verknüpft.

00:35:21: Weil du die Möglichkeit hast dasselbe Hirn alle Synapsen nochmal neu verschaltet.

00:35:26: ja vielleicht geht's jetzt voll ab vielleicht kommt auf einmal der Durchblick in Mathe Auf einmal Bein, es ist alles da.

00:35:33: Und okay, bislang konnte der irgendwie im Deutsch nichts eingefallen.

00:35:38: oder auf einmal hast du eine Geschichte und heute habe ich ne halbe Seite geschrieben.

00:35:42: ja geil

00:35:43: guck

00:35:44: verändert sich.

00:35:44: was also dieses Veränderung?

00:35:48: positivstehend?

00:35:49: na gut das ist halt fürs sicherheitsorientierte Deutschland nicht unbedingt.

00:35:55: Ja, zur Mentalität nicht wirklich gelernt sag' ich jetzt mal.

00:36:03: Ich finde es aber extrem wichtig und ich glaube, was mitschwingt.

00:36:08: Und das ist das Problem, dass auch Eltern Angst haben vor dieser Phase.

00:36:14: Angst, dass sich die Kinder entfernen.

00:36:16: Angst... Dass die Kinder selbstständiger werden und einen selber nicht mehr so brauchen.

00:36:21: Wenn das im Vordergrund ist, dann ist natürlich schlau immer zu sagen, ich weiß, was jetzt bei dir kommt.

00:36:26: Das ist bei dir sicher so und so, damit man diese Nähe, die man Angst hat zu verlieren ein bisschen künstlich aufrecht erhält.

00:36:35: und ich finde sowieso, dass wir viel zu intellektuell mit unseren Kindern übersprechen.

00:36:42: Das ist ein interessanter Punkt.

00:36:43: Ihr hattet das genau gestern in der Praxis und habt es auch in etwa so erklärt wie du es jetzt gerade erklärt hast wo wirklich auch beide Eltern waren was er selten ist mit dem rechter weit fortgeschrittenen Pupatier neunzehn schon Wo man gemerkt hat, die Eltern leiden eigentlich darunter.

00:37:06: Dass sie jetzt bis jetzt immer so eine enge Beziehung hatten zum Kind und das Kind jetzt eigene Entscheidungen trifft – was erstmal für die Eltern etwas Positives ist?

00:37:17: Bis das Kind dann eine Entscheidung trifft, die sich nicht so gut

00:37:20: finden.

00:37:21: Der letzte plötzlich ein riesiges Problem.

00:37:25: Und dass man auch als Eltern einen Tag gerissen ist, auf der einen Seite verstehe ich ja intellektuell gut.

00:37:29: Ich kann jetzt nicht einfach bis fünfzig jede Entscheidung von meinem Kind mittragen und natürlich, ich drehe es dann immer gerne.

00:37:36: Ich finde das der schnellste Weg da wieder den Kopf leer zu kriegen.

00:37:40: Und wenn jetzt Ihre Mutter Ihnen immer noch reinrehen würde.

00:37:42: wie wollen Sie denn das finden?

00:37:44: Das geht dann mal relativ schnell, dass sie merken herkommt.

00:37:46: aber emotional finde ich das nochmal was anderes.

00:37:49: Also ja, man kann es vielleicht intellektuell verstehen, dass der Kind jetzt halt andere Entscheidungen trifft und nicht das irgendwie mit Traum muss.

00:37:56: Aber ich finde es halt auch nicht schön und wie jetzt damit umgehen?

00:37:58: Genau.

00:37:59: aber emotional kannst du es genauso umdrehen und finde ich ein super Beispiel zu sagen, wie ging's dir damals mit Fünfzehn, fünfzehnt, sechzehn hattest du da Bock alles mit deinen Eltern was dein Innenleben angeht zu bequatschen?

00:38:13: haben die das wirklich mitgekriegt wie es dir ging?

00:38:17: Und es ist auch okay, es nicht mitzukriegen.

00:38:21: Wie kann ich gegenüber meinem Kind einen Raum geben?

00:38:25: Wo es sich selber entwickeln darf ohne mein ewiges Reinquatsche.

00:38:30: Also Gott sei Dank habe ich Kinder die mir das oft genug spiegeln wenn ich rein quatsche und sagen interessiert mich gerade gar nicht raus wo ich sie denke.

00:38:40: ach ja stimmt das war ein zu viel

00:38:42: War ja was.

00:38:43: Ja,

00:38:43: war ja etwas mit dem Raum und die Zimmertür ist auch geschlossen.

00:38:47: Ich habe zwar geklopft aber ich wurde auch reingelassen, aber ungern

00:38:52: nicht zum Reden.

00:38:53: Nicht

00:38:53: unbedingt zu reden!

00:38:54: Nicht um noch eine schlaue Weisheit von Mutwand zu kriegen.

00:38:57: Also so... Und man isst aber nicht mehr so gefragt und das ist glaube ich was Schmerzt.

00:39:06: Wenn man nicht mehr gefragt ist sich dann zurückzunehmen zu denken und auch zu fühlen Cool, was ich da bis dahin gemacht habe.

00:39:13: Was ich bis hierhin erreicht habe.

00:39:17: Ich hab eine Beziehung und ich hab denen einen Raum kreiert wo sie jetzt selbstständig werden können.

00:39:23: Wenn man den Step back irgendwie hinkriegt dann ist glaube ich viel geworden.

00:39:29: Ja sehr schön.

00:39:30: Kommen wir nochmal ein bisschen dass wir noch mal nochmal rein richtig tief reingehen?

00:39:36: Was würdest du denn sagen sind so wirklich Kernthemen der Pubertät?

00:39:40: Wo wir dann, also im Abgesehen von den körperlichen Sachen können wir auch gerne darauf eingehen.

00:39:44: Aber wo wir homöopathisch wirklich einen großen Impact machen können?

00:39:49: Also für mich sind die wichtigsten Themen des Thema Grenzen zu setzen.

00:39:55: Also einerseits die Grenzen das Kind selber testen lassen.

00:40:01: Das geht ja mit irgendeinem Partys los und mit Alkohol zufogen.

00:40:07: Und sonst welche Geschichten, konsumiert werden wollen oder die Erfahrung will gemacht werden und wir müssen als Eltern gucken, in welchem Rahmen lassen wir es zu verbieten.

00:40:21: Was sind unsere Kompromisse?

00:40:23: Wann kommt das Kind abends nach Hause?

00:40:25: Welche Zeit ist richtig?

00:40:27: Welches Zeit ist falsch übernachten bei Freunden?

00:40:31: Der Alltag ist gespickt mit diesem Thema der Führung ausprobieren wollen und auch sich durch diese neue Synapseverschaltung sehr viel größer und risikofreudiger bewegen, als sie eigentlich sind.

00:40:50: Das ist ein großes Thema und dann aber auch was ich für Frauen auch wieder sehr interessant finde dadurch dass wir doch prozentual eher älter sind.

00:41:01: beim Kinderkriegen läuft die Pubertät manchmal auch mit dem Klimakterium parallel.

00:41:08: Also, ich komme in die Wechseljahre und mein Kind ist gerade auch im Wechseljan oder andersherum.

00:41:12: Ich bin da in der späten Pubertät oder wie auch immer und da wirklich Grenzen zu setzen, auch für mich zu merken hier kann ich jetzt gerade nicht mehr.

00:41:20: Hier kann ich grad nicht weiter diskutieren.

00:41:22: Hier will ich dieses Thema heute nicht, weil ich bin gerade mit mir beschäftigt.

00:41:30: Das ist wichtig und das ist manchmal eine Parallelität.

00:41:36: also Grenzen ist ein großes Schlagwort.

00:41:38: Und das andere Schlagort ist, glaube ich schon auch dieses Verlieren also die Kommunikation verlieren und ein gewisses die Tendenz zum Suchtverhalten.

00:41:50: Da kann es nicht nur um Drogen gehen sondern eben auch um Medien und Spiele und Sorgen.

00:41:57: Deshalb habe ich sehr viel stärker nach wie vor bei den Jungs und da zu merken okay was ist das für einen Sucht verhalten?

00:42:05: Woher kommt das?

00:42:06: Warum fühlt sich derjenige oder diejenige im Familiensystem nicht wohl?

00:42:10: Wie kann ich ihn weiter erreichen.

00:42:12: Wie

00:42:13: bleibe ich in der Kommunikation, wie verstehe ich auch und nicht meistens der Schlüssel, wie verstehe ich dieses Symptom.

00:42:21: Es ist einfach nur ein Ergänz, ein Klagegen oder jemand hat mich verführt oder ist in einem Sitzverhalten.

00:42:29: auch was, was ich von mir oder mein Partner meiner Partnerin kenne.

00:42:35: Ja, haben wir da Ähnlichkeiten vielleicht sogar.

00:42:38: Und das finde ich also die beiden größten Themen und natürlich auch diese Unzufriedenheit, die Aggressivität im Ton, im Umgang miteinander.

00:42:46: Das zählt für mich auch unter Kommunikation.

00:42:50: Sehr gut!

00:42:51: Behalt das im Kopf?

00:42:52: Wir haben leider ein kleines Tonproblem weil irgendwas raschelt auf der Mikrofon.

00:42:56: Wo bist du vielleicht?

00:42:57: Okay...

00:42:57: Das ist an dem Pullover.

00:43:01: Irgendwo kommst du da dran?

00:43:03: Soll ich das vielleicht doch noch mal ausmachen?

00:43:07: Weil der Ton ist grundsätzlich ganz gut, aber jetzt wo du zurückgelehnt hast, dass es viel an deinem Pullover geraschelt.

00:43:12: Und wenn ich jetzt so spreche...

00:43:15: Der Ton ist nicht besser, aber es raschelt halt nicht mehr!

00:43:17: Okay dann machen wir's jetzt so weiter.

00:43:20: Ich muss kurz einmal klatschen und dann finde ich das auf der Aufnahme.

00:43:27: Gut also wir hatten Widerstand und Grenzen.

00:43:37: Ich hatte eine gute Folgefrage, damit steigen wir ein.

00:43:43: Ich habe letztens darüber nachgedacht und ich bin gespannt was du dazu meinst.

00:43:46: Ich hab letztens überlegt ob wir unsere Kinder eigentlich überhaupt noch auf die Welt in der sie sind vorbereiten?

00:43:51: Und ich finde das sind zwei ganz wichtige Themen, ne?

00:43:53: Ich habe überlegt haben wir eigentlich eine Welt, die stark besteht aus Grenzen oder haben wir nicht eigentlich eine liberale Welt?

00:44:03: so?

00:44:04: und ich denke Wir haben beides.

00:44:07: Und ich denke, die sind aber sehr schwierig geworden.

00:44:11: Also wenn man das jetzt vergleicht... Ich nehme jetzt mal plakativ irgendein sehr strenges Land.

00:44:15: Wir nehmen wirklich einfach ein Symbol irgendwie Nordkorea.

00:44:18: Das ist ja überhaupt kein liberales Land, das zumindest von außen betrachtet.

00:44:22: Hoffentlich tue ich den Namen hier ungerecht.

00:44:24: Aber so geht es ja nicht.

00:44:25: Da geht's ja sehr um Grenzen und den richtigen Platz finden

00:44:28: usw.,

00:44:29: ne?

00:44:30: Ich finde, wenn man überlegt, bereite ich meine Kinder gut auf das Leben vor, was sie nachher auch haben.

00:44:36: Wer zum Beispiel in unserem europäischen Bereich eine sehr strenge, eine sehr grenzorientierte ... sehr rigide Erziehung kontraproduktiv, weil sie nachher in der Gesellschaft sehr liberal unterwegs sind.

00:44:48: Uns als Erwachsener dieses enge Kostüm von jetzt musst du ins Bett, jetzt darfst du nicht aufstehen und das darfst Du essen, den darfst zu treffen, also lange Jahre leben wir ja eine Art Diktatur ich übertreibe.

00:45:02: Und dann plötzlich sollen wir dann liberal werden und die auch sehr viele eigene Entscheidungen treffen.

00:45:06: Also wer der sechzehn Jahre Mama alles entschieden hat, selber wieder was musste und dann auch nichts durfte ich übertreibe noch mal in der Schule auch niemand interessiert hat, was ich jetzt sehr gerne möchte.

00:45:17: Muss sich ja damit sechsehn Jahre komplett umschalten auf Liberal selbstbestimmt, selbst verantwortlich und muss sofort wissen, was sie jetzt geben möchte nachdem das Sechzehntjahre ehrlich gesagt niemand interessieren hat außer vielleicht wirklich die Mutter und den Vater so.

00:45:30: Vielleicht mein besten Freund.

00:45:32: Und ich denke manchmal, wenn wir andererseits sehen habe ich ja auch Kinder wo die Eltern sehr liberal erziehen.

00:45:39: Die haben dann auch das Problem dass sobald sie in den Schulkontext kommen überhaupt nicht auf diesen Schulkontoxt vorbereitet sind was uns denn wieder dazu bringt dass der Schulkontex nicht passt zu dem wie Sie nachher leben sollen und so weiter.

00:45:50: also kann man es überhaupt richtig machen.

00:45:54: Nein, wir müssen die richtig machen.

00:45:56: Wir machen immer Fehler und unsere Kinder werden nachher auch in Sackl voll zum Therapeuten tragen.

00:46:01: Egal wie gut wir es macht!

00:46:03: Das ist auch eine nazistische Kränkung mit der wir klarkommen müssen.

00:46:10: Auf jeden Fall.

00:46:11: Also ich finde das... Wir nach wie vor aus einer Generation kommen, die in den zwanziger Jahren und auch in der Schulzeit noch sehr viel leisten mussten.

00:46:22: Und auch unser Arbeitsleben irgendwie immer noch davon geprägt ist.

00:46:25: und dann hat sich das umgedreht und auf einmal hieß es wichtig ist das Selbstwusstsein des Kindes, der selbst wert und dadurch hat sich eine Autorität verdünnisiert, sage ich jetzt mal.

00:46:37: Die ich aber eigentlich eine gesunde Autorität finde.

00:46:40: also ich glaube dass die Kinder auch heutige Kinder egal welche Kinder eine Art Struktur brauchen und damit meine ich nicht in durchregierender Eltern sondern Struktur an der Leitplanke ein Möglichkeit des Neins.

00:46:56: Wenn ich meinem Kind alles jegliche Entscheidungen überlasse, dann ist das kindliche Gehirn einfach schlicht überfordert.

00:47:04: Ich würde immer noch mit dem Begriff Autorität... Es gibt ein Buch Neue Autoritet und das würde ich auch gerne verlinken nachher.

00:47:12: Das fand ich an der Stelle sehr hilfreich.

00:47:15: Es geht darum dass wir als Eltern auf jeden Fall eine Haltung haben müssen, an dem das Kind wächst und gedeiht.

00:47:21: Wenn es da nicht ist, dann wird es fürs Kind viel schwieriger.

00:47:26: Das heißt ja nicht, ich muss durchregieren.

00:47:29: Aber ich finde schon dass sich mein Kind und auch vor allem meinen Jugendlichen darauf hin erziehen muss... ...dass es nachher in einem Arbeitsalltag der von neun bis fünf geht.

00:47:41: Nicht sagt kein Bock!

00:47:43: Ja also oder zumindest merkt es gibt auch Grenzen im Außen oder Strukturen im außen wo ich mich hineingeben muss.

00:47:54: Ich kann nicht jeden Tag einfach nur machen, was ich will.

00:47:59: Das fängt in der ersten Klasse oder im Kindergarten an weil es aus meiner Sicht zum Thema Gemeinschaft gehört und da finde ich ist die Erziehung in einer einen oder anderen Richtung sehr individuell geworden.

00:48:14: das kann ich gar nicht immer unterschreiben und ich glaube auch dass sind Symptomatiken die ich in der Praxis dann erlebe das fehlt.

00:48:22: und dann vor allem wenn Eltern anfangen ihre Entscheidung intellektuell zu erklären.

00:48:30: Es muss nicht immer eine Erklärung haben, das Kind braucht nicht immer und auch der Jugendliche braucht nicht in meine Erklärungen fürs Nein.

00:48:35: Das reicht ein Nein zu hören und sich dann auch darüber aufregen zu können.

00:48:40: Ja, gehört dazu.

00:48:44: Was wäre denn dann wenn wir da nochmal wieder zurückgehen zur Pubertät?

00:48:47: Was wären dann gute Grenzen, Autoritäten in der Pubertäte?

00:48:56: Also für mich, wenn ich das jetzt rein aus meiner Perspektive sage, finde ich wie gesagt die Alltagsstruktur wichtig.

00:49:04: Ich finde Regeln wichtig zum Thema Handynutzung.

00:49:10: Ich finde Regeln richtig zum Thema Lernen Hausaufgaben Wochenende oder Verschieben von Hausaufgasen.

00:49:18: Ich finde es wichtig dass man Abschubaren einhält und ich finde die Eltern in der Pubertät Tat nach wie vor den wichtigsten Ansprechpartner und natürlich sind das aber genauso, also sind genau so wichtig die Erzieherinnen und LehrerInnen.

00:49:39: Und wenn sie das hinkriegen, um Jugendlichen zu begeistern und gleichzeitig Regeln vorzuleben ja ich meine wer kriegt es hin?

00:49:46: Aber es ist immer noch nach wie vor das coolste Wenn man Lehrer hat.

00:49:51: auch diese Phase mögen.

00:49:53: Also von meiner Tochter hat eine Lehrerin mir neulich mal so ins Gesicht gestrahlt und gesagt, ich mag aber auch einfach dieses Alter.

00:50:01: Da waren die vierzehn.

00:50:03: Ich dachte, ah, ist das schön zu hören?

00:50:04: Ja!

00:50:05: Ich mag dieses Alter auch total.

00:50:07: Da passiert so viel und man kann schon sehen was aus denen wird.

00:50:11: Aber sie sind da noch gar nicht.

00:50:13: Aber man hat schon so'ne Ahnung.

00:50:15: So cool diese Entwicklung zu sehen.

00:50:19: Solche Erbreiteten brauchen wir.

00:50:22: Die es nicht schlimm finden um ein paar Prozesse sondern spannend

00:50:27: bisschen romantisch ausgedruckt, können wir sagen die Autoritäten die trotzdem in der Liebe bleiben.

00:50:33: Ja, die in der liebe bleiben aber in der lieben autoritär sind.

00:50:38: Genau.

00:50:40: Weil wenn ich das richtig verstanden habe ist der Vorteil nachher für die Jugendlichen eineseits dass sie eben diese Grenzerfahrung haben in irgendeiner Form, die ja dann später im Erwachsenenleben auch tatsächlich existiert und damit auch eine Form von gesellschaftlichen Zusammenlingen ermöglicht.

00:50:55: Auf der anderen Seite aber in diesem Rahmen, der nicht zu eng gesteckt ist, eben erwachsen dürfen.

00:51:00: Richtig?

00:51:00: Genau!

00:51:01: Es geht um Räume, dass ich die Räumel definiere und auch begrenze.

00:51:07: Und in diesen Räumen dürfen sie sich frei bewegen – da kontrollier' ich ja nicht alles -,

00:51:14: Welche Rolle spielt dann die Homöopathie in so einer Phase?

00:51:17: Das klingt ja so ein bisschen, als wenn man vielleicht lieber zu irgendeinem Coach geht.

00:51:21: Warum sollte man jetzt zum Homöparten gehen?

00:51:23: Ich meine klar, wenn die Körper-Symptome sind – das können wir schon nochmal erwähnen -, dass wir da auch eingestiegen sind über deinen Verlauf.

00:51:31: Wenn ich über das den pfeifischen Drüsenfieber kriege und ich weiß nicht was alles, dann ist Homöpathie wahnsinnig guter Ansprechpartner und also soweit man das heutzutage sagen darf sehr erfolgreich in der Phase.

00:51:44: Aber wenn ich jetzt keine Körpersymptome habe, ich hab ja viele

00:51:47: z.B.,

00:51:47: die Praxis von der Panikattacken, das erzählen nicht mal direkt erst Maltschmerzen sind und Jugendlichen kommen mit den Themen zu mir.

00:51:55: also wo siehst du jetzt da den Auftrag der Homöopathie?

00:51:58: Ich

00:51:58: glaube der Auftrag einer Homopathie ist das System zu unterstützen.

00:52:03: und wenn wir wirklich von der Ähnlichkeit sprechen dass das ähnlichkeit gewählte Mittel die Person, das Individuum versteht im Prinzip.

00:52:16: Also ich als Therapeuten verstehe das Thema, ich verstehe mein Gegenüber und das homöopathische Mittel versteht die Person auch.

00:52:27: Und wenn ich also jetzt bei Grenzkonflikten entweder der Mutter oder dem Vater oder dem Kind Sepia gebe habe ich glaube ich in das System einen Reiz gesetzt, der wieder mehr Raum schafft wo die Enttäuschung nicht mehr so groß ist, wo alle wieder ein bisschen mehr sich in Ruhe lassen.

00:52:49: Oder wenn ich bei einem Gefühl von dem Kind das die Mutter das nicht aushalten kann dass es sich selbstständig macht Positila gebe entweder dem Kind oder der Mutter und sie sich ein bisschen aus ihrer Symbiose lösen können dann ist viel gewonnen.

00:53:08: Und tatsächlich würde ich manchmal sagen, es ist gar nicht so wichtig ob ich den Eltern oder dem Kind gebe.

00:53:14: Ich habe das homöopathische Mittel was zum Thema passt, dem System gegeben.

00:53:21: Das ein bisschen anders bei wirklich Minstrationsschmerzen oder alle vier Wochen Migräneattacke da kann ich schon sagen okay das ist hormoneller Natur hormonellen Dysbalancsthema passen, das homöopathische Mittel oder die Kopfschmerzen am Anfang der Mences.

00:53:39: Oder am Ende habe ich Spannungskopfschmerz bevor die Mences losgeht und wenn sie dann da ist es also wieder gut.

00:53:46: Also das sind natürlich auch noch mal Sachen und dann gebe ich es natürlich schon der Patientin in dem Sprit hier.

00:53:55: Genau.

00:53:55: Wir haben die körperliche Ebene und wir haben auf der Ebene dieses System, dass sich das der ganze Prozess noch mal löst.

00:54:02: Das klingt ja immer so ein bisschen... Ich habe immer wieder Eltern, die kommen sagen, ich will aber nicht, dass mein Kind sich durch die Hygienopathie verändert.

00:54:08: Also ich hoffe, sich das so ein bißchen vorstellen.

00:54:10: Die kennen ja oft nur antidepressiver oder die kennen dann irgendwelche Ritalin-Präparate, wo die Eltern sehr viel Angst haben wenn so Leute zu dir kämen und sich dann auf dieses Mittel hin verändert.

00:54:25: Ich glaube, das müssen wir vielleicht noch mal klarstellen.

00:54:27: Aber das überlasse ich dir?

00:54:29: Was antwortest du denen?

00:54:32: Ich antworte den... Das Kind verändert sich nicht sondern das Symptom wird überflüssig.

00:54:40: also wenn ich das Kind verstanden habe und wenn ich die Thematik hinter dem Symptomen verstanden haben ist es Symptome überflüchtet.

00:54:49: Also wenn ich ein unzufriedenes Kind hat, was die ganze Zeit im Widerstand ist und die ganze zeit schimpft und sich in seiner Suchtwelt verliert und ich verstehe dass da ein Potenzial an Sehnsucht drin ist, an Sehnsucht nach einer anderen Welt und Tuberkulin umgebe und den Eltern verständlich mache das es vielleicht sogar auch um ihre Sehmsucht geht in dem Kind sehen und sich ärgern, dass das Kind mehr seiner Sehnsucht fröhnt als sie jemals.

00:55:18: Und dann habe ich ein tuberkulinisches Thema... ...und wenn sich dann das System beruhigt hat sich das Kind nicht unbedingt verändert aber der Widerstand ist nicht mehr so da beziehungsweise der Streit ist nicht mal so doll und dann ist doch allen geholfen.

00:55:34: Ja!

00:55:35: Dann geht es nicht darum Menschenkind zu verändern sondern das Verstehen mehr verstehen.

00:55:44: Und so versteht man auch wieder prozessorientiert, dass sie dann ein Prozess auslöst und keine Veränderung erzwingt was ich finde was immer der Unterschied ist wenn man so eine Italienpräparat nimmt oder irgendwas in der Art das da zwiegt ja eine Änderung oder einen Hormonpräperat wenn die Homöopathie regulierend eingreift unter den Prozess oft auslösst der Intrinsis stattfindet und nicht durch die Erznei.

00:56:07: Das ist richtig und ich bin vielleicht auch nochmal das ist da bin ich natürlich ... clean in meiner Homöopathie.

00:56:14: Dadurch, dass ich so doll aufs System gucke unterstütze auch Eltern die Angst vor Ritalin haben und Angst davor haben ihr im ADHS Kind etwas zu geben sage ich vielleicht hilft es euch das erst mal.

00:56:30: Ruhe reinkommt im System und dann können wir arbeiten.

00:56:33: weil immer zu sagen das eine schlecht und das andere ist richtig da bin ich gar keinen Fällen davon sondern nicht.

00:56:39: es geht mir wirklich um das Zusammenleben im System, die Kommunikation miteinander.

00:56:45: Und wenn sie wieder fließt macht auch... Ich bin kein Fan von Ritalin, das will ich damit nicht sagen aber macht eine Gabe von Rinalin nicht alles schlimm!

00:56:57: Wir haben ja immer eine Möglichkeit auch das wieder abzusetzen und miteinander gemeinsam in einen Prozess zu gehen.

00:57:02: Manchmal gerade beim Thema Depression oder gerade auch beim Thema hormonelle Disbalance.

00:57:08: Vielleicht ist es dann auch richtig, hormonell ein Preponderat aus der Schulmedizin der Bösen zu nehmen um Ruhe ins System zu kriegen und dann, wo wir pathisch arbeiten können.

00:57:20: Ich arbeite da komplementär medizinisch.

00:57:24: ich finde das toll wenn sich das besser verknüpfen würde und nicht eine Schlechtung des Anderen.

00:57:29: Ja

00:57:31: sehe ich ganz so und finde auch ist unser moderne Auftrag der modernen Therapeuten egal was sie machen die Dinge, die wir haben zu nutzen anstatt sie.

00:57:41: Aber die Eltern kommen ja trotzdem oft mit diesen sehr eingeschränkten Weltbildern und da hilft es genau, wenn man so Therapeut hat wie du, die das dann so ein bisschen öffnen können.

00:57:50: Und

00:57:52: auch sagen können, wir haben ja noch zwei Jahre.

00:57:54: Ja?

00:57:54: Dann ist er auch erst sechzehn.

00:57:56: Gucken wir doch mal was in den zwei Jahren sich entwickelt!

00:58:00: Das ist ja heutzutage auch ein Thema, was schnell Emotionen hochkocht.

00:58:06: Ich stelle die Frage trotzdem.

00:58:09: Findest du denn, dass man in der Pubertät Mädchen und Jungs unabhängig geschlechtermäßig anders behandeln sollte?

00:58:16: Oder siehst du da keinen Unterschied?

00:58:20: Ich würde sagen, es provokant ich sehe erst mal keinen Unterschied.

00:58:23: oder vielleicht möchte ich keinen Unterschied sehen weil wenn wir mit einer Sortierung beginnen dann haben wir das Thema non-binär, einfach gar nicht drin.

00:58:37: Und ich finde in der heutigen Zeit vielleicht auch in Berlin kommt mir das häufiger vor dass wenn Menschen über Jungs und Mädchen sprechen habe ich immer das Gefühl eine Gruppe wird vergessen und deswegen kann verstehen.

00:58:55: aber eigentlich kann ich es auch nicht ganz verstehen dass der Sportunterricht denn jetzt irgendwie getrennt stattfindet.

00:59:01: aber so richtig gut finde ich's nicht Weil ich finde es nicht gut, dass die Gruppen voreinander geschont werden oder wie soll ich das ausdrücken?

00:59:13: Also das andere muss doch immer auch betrachtet werden können und behandelt werden können.

00:59:20: Und mit kommuniziert werden können.

00:59:23: bei einer Trennung und bei der Ungleichbehandlung finde ich das schwierig.

00:59:32: Es kann natürlich sein aber das hast du schon im Kindergartenalter dass Jungs andere Interessen haben als Mädchen.

00:59:37: Die einen spielen immer Fußball und die anderen nicht, und die einen haben immer Bock auf Trecker und die Anderen nicht.

00:59:46: Das ist eine Grundsatzdiskussion ob wir so sozialisiert sind oder ob wir von der Biologie aus so sind.

00:59:54: Ich denke das ist wie für

00:59:55: heute auch machen das Fass aber

00:59:59: Ich denke, wir haben ja zu mir Partie dann einen etwas bequemeren Standort.

01:00:03: Den nehme ich zumindest ein um mich auf die Diskussion auch möglichst selten einzulassen.

01:00:07: Ich finde einerseits ist Beides richtig.

01:00:10: Ganz offensichtlich ist beides richtig.

01:00:12: Wir haben eine Biologie, die uns einfach physiognomonisch voneinander unterscheidet und die ist ja vorhanden Und wir wissen ja inzwischen so viel über die Biologie dass das eben ja zwischen Varianten auch eindeutig gibt die auch genetisch ja zeigbar sind durch mehrfache X-Komosome und ich weiß nicht was alles.

01:00:34: Gehen wir jetzt zu wenig aus, aber dass ... Die Biologie hat ja die Diversität schon in sich drin.

01:00:40: Auf

01:00:40: jeden Fall!

01:00:40: Mit mehrhoresexuelle Tiere als wir denken.

01:00:45: Also insofern ist das ja biologisch sowohl das eine als auch das andere oder korrekt?

01:00:52: Und das Andere Ja, Leute sich ganz klar einem Geschlecht zuordnen können was man auch nicht wegreden kann.

01:01:00: Und und auch wenn sie davon wissen auch wenn Sie sich damit beschäftigt haben jetzt daran nichts ändert und andere die das schon lange spielen bevor sich damit Beschäftigte haben also Auch diese Ebene ist korrekt und die, die es nicht immer auch dann ganz stringent für das ja vorhin auch schon gemacht haben.

01:01:16: Gar nicht schublarisiert mit dem abwesenden Vater oder mit der Trennungsgeschichte oder so verbunden.

01:01:21: Das heißt ich finde unseren homöopathischen Standpunkt zu alt wie er ist, so modern nämlich dass es individuelle Herangehensweise gibt.

01:01:30: Und trotzdem habe ich beobachtet und deshalb hab' ich die Frage auch vielleicht so blöd gestellt für dich.

01:01:35: Ist, dass ich trotzdem finde die Bedürfnisse.

01:01:39: Und ich sehe das dann vielleicht, wenn ich da überhaupt eine Kategorie machen würde – am Schluss ist es für mich sowieso immer individuell – aber wenn ich eine Kategory machen würde, dann würde ich jemanden unterscheiden zwischen weiblich und männlich auch wenn das für mich keine Bewertung ist oder eine ungleiche Behandlung und so.

01:01:55: Aber mir hilft es oft zu verstehen dass es bestimmte Leute gibt, die weibliche Bedürfenste, weiblichen Tätigkeiten nachgehen, Charaktereinschaften dominant haben, das hilft mir manchmal auch um die Erzneien zu finden oder um die Themen zu verstehen.

01:02:11: Mir gelingt es dadurch auch weil dass keine Schublade ist, die fix ist wie mit dem Yasmin, das sind fließende Übergänge und es gibt sie auch immer als Variante im einen wie im anderen.

01:02:22: also aus meiner Sicht weibliche und männliche Schwäche und weibliche und männliche Stärke.

01:02:27: Das sind für mich dann keine Attribute, die ein oder dem anderen zugeordnet sind.

01:02:31: Und ich finde in dem Sinne kann man die Leute auch durch ihre Phase gut behandeln wenn man versteht der Patient hat jetzt eine sehr weiblichen Phase im Moment und braucht das wegen auch auf dem Thema Unterstützung.

01:02:41: es kann gut sein dass derselbe Mensch zwar später einer sehr männlichen Phase drin ist und deshalb habe ich oft das Gefühl Auflösen der Geschlechtergrenzen, die ja wie wir vorhin schon besprochen haben durchaus auch vorhanden sein können.

01:02:59: Oftmals auch dann eine Gleichheit.

01:03:05: rüberbringen, die es ja aber faktisch dann gar nicht gibt.

01:03:07: Weil's ja individuell ist.

01:03:09: Also individuell sind ja die Wahrheit zu alles was uns auch in diese Gleichheit bringt das ja genauso falsch wie der Unterschied.

01:03:15: und deshalb finde ich immer unseren Standpunkt so schön von einer Partie und so friedlich auch weil es in der Individualität sowieso keine Ausgrenzung gibt.

01:03:24: Ja also ich verstehe was du meinst und ich glaube auch dass Wort weiblich und männlich hilft an der einen oder anderen Stelle.

01:03:32: Ich glaube dass sich aber wirklich die Menschen nur dann weiblich und männlich behandeln, wenn es um ihr Hormonsystem geht.

01:03:43: Wenn's wirklich darum geht, die Krisen, die durch hormonellen Umsprungen... Und das werden Frauen schwanger und Frauen stillen, dass ich dann sage okay, das ist eine weibliche Thematik!

01:03:57: Dass es ne weiblichen und nen männliche Schwäche gibt, das wäre mir schon wieder zu viel Schublade.

01:04:04: Da rede ich tatsächlich doch nur von der Schwäche.

01:04:07: Was ist deine Schwäche?

01:04:08: Was ist dein Bedürfnis?

01:04:09: oder wo drinnen fühlst du dich schwach?

01:04:12: und dann kann das wieder was ganz Individuelles sein, aber da höre ich relativ schnell auf mit den Begriffen weiblich und männlich zu spielen weil ich es Gefühl habe dass sich ansonsten Das Rollenverständnis was wir haben verfestige.

01:04:28: Und Ich bin Mit meiner Arbeit dabei des Aufzu bohren.

01:04:32: und damit will ich nicht sagen, ich mache nachher alles gleich.

01:04:35: Sondern es ist eben individuell.

01:04:37: aber ich versuche aus den Schubladen weiblich und männlich herauszukommen und finde das eben auch gerade in der Homöopathie ganz oft so wenn man von dem typisch weiblichen Mittel Pulsatilla und den Frauenmittel und Männermittel spricht.

01:04:49: da bin ich zwischendurch ziemlich empfindlich.

01:04:53: deswegen versuche ich das einfach mit.

01:04:56: trotzdem weiß ich wenn's um die Biologie geht, dann ist das ein weibliches Thema.

01:05:03: Was soll ich machen?

01:05:04: Ja, es liegt aber eher an der Biologie.

01:05:07: Verstehst

01:05:08: du was ich meine?

01:05:10: Ich bin da ganz bei dir.

01:05:13: Auf meinem Standpunkt der Individualität gibt's auch nicht männliche und weibliche Mittel.

01:05:18: Aber mir hilft das auch manchmal weil man oft eine Sprache finden muss die der Mensch gegenüber versteht.

01:05:26: Ich nehme jetzt noch mal eine provokante Haltung an.

01:05:28: Das liegt auch so ein bisschen daran, dass ich im Moment ein paar Podcasts verfüge wo aus meiner Sicht diese Themen genauso wie wir sie besprechen außerhalb des therapeutischen Kontext zu meine meine Wahrnehmung wenn ich diese podcast höre und die daraus resultieren Probleme zu äußerst vielen Problemen führt.

01:05:44: Jetzt kann man nicht sagen das unsere Pubertät keine Probleme hatte oder der vor auch nicht.

01:05:48: also ich fühlte es auch nicht auf das Münzen.

01:05:51: aber das problem ist ja das pubertäre Leute Menschen in der Regel diese Themen nicht so abstrakt sind, wie wir beide das jetzt sehen können.

01:06:01: Sondern das führt bei... also ich sage jetzt ein Beispiel von vielen was ich gehört habe.

01:06:07: Das führt zum Beispiel zu Gruppendruck, das führt zur Meinungsdiktatur, dass führt zur Ausgrenzung in die andere Richtung, das für zu großen Konflikten und es führt auch zu sehr viel mehr Identitätskrisen Und Orientierungsschwierigkeiten bei den Leuten als das früher der Fall war in anderen Bereichen.

01:06:30: Also kommen wir wieder zu des, was sozusagen wir beide ein bisschen mehr aufwachsen mit klaren Strukturen und deshalb sind wir dann später zu den Therapeuten gegangen und haben unsere ganzen Rollenbilder abgegeben die Rolle als Therapeut und die Rolle Als Mann und die Role als Vater usw.

01:06:44: Ich will das doch gar nicht gegeneinander aufwiegen aber ich habe oft das Gefühl dass wie uns auch nicht mehr auf irgendetwas festlegen können im Allgemeinen nicht mal mehr auf Geschlechter in Anführungsstichen, dass das auch die Leute dermaßen orientierungslos zurück ist.

01:06:59: Dass wir das in einer sehr gefährlichen Phase des Menschseins wo sie eigentlich eine Orientierung und eine Individuität ersuchen ihnen dann genau zum Beispiel sagen wir mal das was wir vorher so ein bisschen beschrieben hat Autorität oder Grenzen Das fehlt dann plötzlich

01:07:14: Ja Und vor allem sind die Schubladen.

01:07:16: also Es ist dann nichts mehr richtig und aber auch nichts mehr falsch.

01:07:20: Und das, was du vorher angesprochen hast, dass es wie soll man denn in dieser liberalen Welt klarkommen?

01:07:29: Mir ist wichtig, dass ich dann einfach unterschiedliche Sichtweisen und unterschiedliche Meinungen immer wieder formuliere damit andere nicht fremd wird.

01:07:40: irgendwann, weil ich glaube trotzdem wir alles liberal denken können ist ja da draußen in der politischen Landschaft wieder ganz stark schwarz und weich.

01:07:48: Richtig,

01:07:48: vor allem auf der Erde.

01:07:49: Das heißt es hat irgendwie nichts gebracht.

01:07:53: Die Liberalität die wir gelebt haben die letzten Jahre hat wieder zu einem Extrem geführt, weil's orientierungslos geworden ist und weil man sich auch nichts verlassen kann.

01:08:03: Ich glaube aber vor allen liegt diese Schwarz-Weiß Welle, die wir da gerade im gesellschaftlichen Raum spüren an Isolation.

01:08:15: An nicht in Kontakt kommen mit dem Fremden und deswegen... Und das ist ja was, was eine Gefahr ist in der Pubertät.

01:08:23: dass ich mich isoliere, dass sich sozusagen alles und nichts über die Medien eingespielt kriege.

01:08:28: Aber es nicht mehr lebendig erlebe, dass mir jemand sagt das war richtig, das war falsch so finde ich das übrigens.

01:08:34: Und das ist meine politische Meinung.

01:08:36: wir reden ja nicht mehr.

01:08:37: Es ist ja das große Schweigen!

01:08:40: Dann weiß sie nicht was richtig und falsch ist und werde dann irgendwann Anhänger von irgendeiner Meinung, die mir eben halt gibt.

01:08:49: Deswegen versuche ich so viel wie möglich auf die Kommunikation zu pochen, die nicht abreißen sollte zwischen Eltern und Kindern.

01:08:59: Zwischen dem Probatier und dem... Und dann hat es mit liberal oder nicht liberateral autoritär oder nicht autoritäre gar nicht so viel zu tun sondern mein Kind muss möglichst viele unterschiedlichen Meinungen bekommen damit das eine Idee kriegt und nicht nur eine Idee sondern auch ein Erleben von Demokratie von unterschiedlichem Ansichten von unterschiedlichen Meinungen, von unterschiedlichem Kenntnisstand.

01:09:25: Von unterschiedlicher Bildung und von unterschiedliche kulturellen Hintergrund.

01:09:29: Es

01:09:29: ist eine extrem gute Zusammenfassung gefällt mir sehr gut.

01:09:32: haben wir schön den Bogen bekommen und ich glaube da auch das hat er so eine Energie heute dass sich mich da das Schöne hast du dich auch darauf eingelassen weil ich glaube das brennt auch vielen Leuten auf der Seele diese Themen und Ich finde wie also mehr Partie ohne dass für uns jetzt erhöhen Ich will das auch nicht odio mir parten.

01:09:50: Aber wir haben mit dem Individualitätssicht und der Präsenz, diese physische Präse in die Praxis zu kommen und mit jemandem physisch zu sprechen, der eine andere Meinung hat oder der einem auch die Perspektive ändern kann.

01:10:03: Wir haben mit des systemischen Arbeit genau das, was du jetzt gerade gesagt hast, Perspektivänderungen.

01:10:08: Und so wie wir haben die Tools innerhalb dieser scheinbar sehr alten Therapie alle drin, die uns im Kern bei diesen Prozessen genau unterstützen.

01:10:19: Und das ist ja, was wir nachher auch sehen wenn wir ein gutes Humorpartsmittel geben egal welches dass die Leute sich eben auch wieder besser zurechtfinden sei es in ihrem Körper, sei es im Leben einer Beziehung oder nachher aus dem Außen weil sie wieder gefestigt und reguliert sind in sich.

01:10:35: Ja, das ist unsere Medizin, dass wir die Menschen verstehen und sie in sich ihre eigene Stabilität wieder mehr spielen können.

01:10:49: Vielen lieben Dank, ich fand das ein sehr intensives... Ich glaube eines der intensivsten Interviews die ich bisher geführt habe.

01:10:54: Ich danke dir dafür!

01:10:56: Das war auch.

01:10:58: wir sind auch gut gesprungen und du hast dich da dankenswetterweise immer gut darauf eingelassen so.

01:11:03: Ich fand es sehr dynamisch und wir haben trotzdem alle wichtigen Punkte finde ich die Pubertät zu an sprich besprochen, so wenn du nicht noch ganz wichtiges Thema hast zum Schluss dann kommen wir langsam zum Ende.

01:11:17: Alles gut!

01:11:18: Sehr gut!

01:11:18: Ich freue

01:11:18: mich auch über das Gespräch und den Austausch.

01:11:23: Wenn ihr mit Berit in Kontakt bleiben wollt kannst du nochmal schnell sagen ich weiß dass deine Praxis in Berlin aber wie erreicht man dich am besten sonst so?

01:11:32: Wenn mir jetzt zum Beispiel Kanal aus Süddeutschland ist oder aus der Schweiz und dann würde ich gerne mal reden Da ist ja auch ein Kind daheim, wo ich nicht weiterkomme.

01:11:41: Ich arbeite sowohl in meiner Praxis in Berlin aber ich arbeite auch online.

01:11:47: also alle Termine die man bei mir bucht sei es die Homopathie, aber auch einfach Coaching und Supervision eine Möglichkeit über die eigenen Eltern oder die eigene Kindheit zu arbeiten, innere Kindarbeit zu machen nochmal das Thema Grenzen auszuloten.

01:12:04: Also dafür gebe Coachings oder eine Coaching-Reihe und die kann man auch online bei mir buchen.

01:12:11: Das heißt, mein Kontakt findet ihr alles über meine Website www.beratulifritz.de.

01:12:18: Dort könnt ihr direkten Termin buchen, könnten Erstgespräch ein unverbindliches kostenfreies mit mir buchen Und dann besprechen wir die ganzen Anliegen.

01:12:31: Ich bin auf Instagram unterwegs nicht so gern, aber oder weniger.

01:12:39: Genau und dann verschicke ich einmal im Monat Newsletter.

01:12:42: da sind dann meine Veranstaltungen die ich immer mal so zwischendrin mache.

01:12:45: das sind Workshops zum Thema Grenzen auch Workshobs zum Thema Tod und Eltern und Eltern- und Pflege.

01:12:53: wie habe ich sozusagen die Kinder in Form meiner Eltern also neben meinen Kindern auch noch die alten Eltern als Kinder?

01:13:01: was verschiebt sich da die Perspektiven?

01:13:03: oft ganz Seltsam, also auch darüber arbeite ich gerne und biete immer mal Tagesworkshops an.

01:13:09: Und alles kommuniziere ich über Instagram, über meine Website oder meinen Newsletter, den man bestellen kann.

01:13:17: Also einfach am besten schreiben!

01:13:20: Sehr gut.

01:13:21: Vielen Dank.

01:13:21: wir werden alles in den Show-Nutz wie es kennt was wir gefunden haben gemeinsam da reinschreiben oder ergänzen.

01:13:28: Also guckt doch gern wenn ihr da jetzt okay wo muss sich was sollte alles unter der Episode zu finden sein?

01:13:35: Ich danke dir noch mal, Berit für deine Zeit und deine tollen Antworten.

01:13:40: Und wünsch dir weiterhin alles Gute mit deinem vier Kindern!

01:13:44: Wie ich es richtig gehört habe im Moment?

01:13:46: Naja,

01:13:47: inzwischen nur noch drei,

01:13:48: genau.

01:13:48: Mit deinen drei Kindern?

01:13:50: Zwei und ein

01:13:50: halb.

01:13:52: Genau.

01:13:53: Und mit all den anderen tollen Patienten.

01:13:56: Danke dir, Marvin.

01:13:57: Danke fürs Gespräch.

01:13:58: Tschau.