Homöopathie - Podcast

Transkript

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00:00:19: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von unserer Ton-Serie Frauenreder über Frauenthemen.

00:00:26: Ich habe heute eine Gästin da, die ich über LinkedIn kennengelernt habe, wo sehr viele diesem Aufruf gefolgt sind, eine tolle Plattform um wirklich sehr gute Connections herzustellen – zumindestens für den Podcast bin ich da sehr froh, wir haben einige Damen, die über LinkedIn gekommen sind und wunderbare Redebeiträge schon gemacht haben.

00:00:47: Teile davon habt ihr schon gehört, teile werdet ihr noch hören und heute haben wir wieder jemanden von dort.

00:00:52: das heißt ist es auch immer für mich ein bisschen spannend weil so richtig kennen wir uns ja nicht dass es mit vielen der Homöopathen die ich im Interview habe.

00:00:58: irgendwann hat man sich auf dem Kongress gesehen oder kennt sie von der Schule.

00:01:02: da sind wir uns beide gegenseitig neu und trotzdem haben wir jetzt immer wieder schöne interviewerfahrungen machen dürfen.

00:01:08: Ich hoffe ihr genießt diese Serie genauso wie ich sie aufzunehmen.

00:01:13: Und heute ein interessantes Thema, und da bleibe ich mal vorweg ganz was persönliches.

00:01:20: Ich hatte am Anfang mit Achtsamkeit als sehr jünger Mann mega Mühe!

00:01:24: Ich hatte einen Kollegen der im Burnout war und dann übers Burnout in die Achtsammigkeit gekommen ist und hat gesagt du für dich wär das auch was?

00:01:33: Und endlich durfte ich arbeiten und war so voll on fire.

00:01:40: Und das letzte, was ich wollte, wir hatten also Übungen zum achtsam Essen und jeden Bissen... Ich weiß nicht wie oft kaum, ich habe die halbe Zustände bekommen am ersten Seminar von Achtsamkeit und hab das der erste paar Jahre weggelegt, ehrlich gesagt.

00:01:52: Bis sich dann bei mir auch nach Jahren die Erschöpfungssymptomen mehrheitlich aus dieser positiven Begeisterung heraus, habe ich mich ein bisschen übernommen Aber mit allem.

00:02:03: Und plötzlich wurde es dann doch wieder verlockend und da ich ja schon den Eintritt mehr hatte, dachte ich, ja gut, ich muss vielleicht jetzt nicht eh ein bisschen abkauen.

00:02:09: Easy wird ja noch andere Möglichkeiten geben und bin heute sehr achtsam mit mir vor allen Dingen im Arbeitsalltag.

00:02:15: Deshalb freue mich heute dass wir darüber nochmal ein bisschen mit mehr Expertise reden als ich sie besitze, nämlich mit der Cornelia Lichtner.

00:02:21: Herzlich willkommen im Podcast!

00:02:23: Schön hast du dir Zeit genommen?

00:02:24: Ja ganz herzlichen Dank für die Einladung.

00:02:26: Freu mich sehr hier zu sein.

00:02:28: Die Zuhörer kennen es ja schon, wir werden als erstes dich kennenlernen.

00:02:31: So trifft ich auch die Frage wie all meine anderen Gäste.

00:02:35: Wie bist du heute hierhergekommen dass du mit mir im Interview sitzt?

00:02:40: Ja!

00:02:40: Und eine Achtsamkeit mit mir sprichst.

00:02:42: Eine lange Geschichte.

00:02:44: Schön,

00:02:44: wir haben Zeit.

00:02:44: Also jetzt

00:02:45: auf der ersten Ebene...ja, ich kenne deinen Namen schon länger weil ich bis vor einiger Zeit doch tatsächlich beruflich zu tun hatte mit dem Thema Homöopathie.

00:02:55: Ich habe Pressearbeit gemacht in dem Themenbereich und insofern warst du mir schon sehr bekannt und vertraut, dann bin ich vor einiger Zeit erflinkt über einen Aufruf von dir gestohlen, dass du dich freust, über Frauenthemen zu sprechen.

00:03:11: Da wusste ich sofort, das ist ein wichtiges Thema, gerne beisteuern mag nämlich eben wie wir Frauen oft besonders aus meiner Sicht zur Selbstausbeutung neigen, zum Funktionsmodus zu einer Empathie die sich sogar selbst vergisst.

00:03:25: Da hinkommen dass wir zwar weiterhin empathisch und feilführend und ja auch leistungsstark sind aber eben ohne auszubrennen.

00:03:34: also bei dem Stichwort was du auch genannt hast wie können wir es schaffen da eine gesunde geerdete Ja, Interaktionsweise mit der Welt zu kommen?

00:03:43: und da ist eben aus meiner Sicht die Achtsamkeit eine absolute Schlüsselkompetenz.

00:03:49: Das ja auch interessant.

00:03:51: immer für mich interessiert das ja enorm.

00:03:53: gerade wenn man viel mit Patientenarbeit finde ich immer die Geschichten der Leute besonders interessant aber nicht nachhaken.

00:03:59: aber trotzdem wenn du magst erzähle auch gerne wie kommt man von Pressearbeit zur Achtsammkeit?

00:04:04: Ja,

00:04:04: tatsächlich.

00:04:05: Der Link ist erst mal nicht so offensichtlich.

00:04:07: Ich kann dazu sagen ich habe schon in recht jungen Jahren festgestellt dass ich verschiedene Interessensgebiete

00:04:13: hab,

00:04:14: multi-passioniert bin und vor allen Dingen auch richtig gut darin war mir selber enorm viel Stress zu machen.

00:04:20: damit.

00:04:21: Habe ich schon sehr früh gemerkt Und habe mich da auch recht früh so auf meine Art und Weise, auf eine Suche begeben nach Dingen die mir helfen.

00:04:29: Also ich hab schon früh zum Beispiel auch gemerkt dass es mir gut tut künstlerisch aktiv zu sein.

00:04:33: Ich bin noch Singer-Songwriterin.

00:04:36: Ich male gerne nicht tanze gerne.

00:04:37: Es waren so Selbstregulationsmethoden würde ich aus heutiger Sicht sagen.

00:04:41: also abgesehen von dem Künstlerischen das natürlich auch einfach Freude macht hat's auch die Funktion gehabt.

00:04:46: aber ich kam da gerade im Kontextberuf immer wieder an Grenzen einfach wenn sie hochgeschlagen sind haben.

00:04:53: Und dann noch eine Kollegin und Kollegen kamen, kannst du nur schnell geliehen?

00:04:56: Kannst du noch schnell

00:04:57: jenes?".

00:04:58: Dann auch in der Family tausend gefühlte Bedürfnisse und Erfordernisse da waren.

00:05:03: Da habe ich immer ja gesagt und war dabei und habe aber gemerkt, da komme ich nicht mehr mit klar auf Dauer.

00:05:07: Es hat sich dann einfach geholfen dass ich Rückenschmerzen hatte vor allem Kopfschmerzen immer wieder bis hin zur Migräne.

00:05:16: Das Wort Burnout habe ich damals noch nicht benutzt und gekannt.

00:05:20: Irgendwann hat dann auch mein Freundeskreis mitgekriegt, dass ich eben nicht so richtig stabil bin gesundheitlich.

00:05:26: Ich war auch sehr infektanfällig und was da halt alles mit sich zieht wenn man dauernd unter Stress und Strom steht.

00:05:31: Und er hat eben ein ehemaliger Studienkollegor von mir, der ist aus dem USA, hat mir empfohlen liest doch mal das Buch von John Carvertsinn.

00:05:39: Und durch Meditation heißt es auf Deutsch einen sehr unpoetischen Name im Englisch nach wie wesentlich schöneren.

00:05:43: Da heißt nämlich full catastrophe living also volle Katastrophe leben.

00:05:48: Und ja, ich hab das dann tatsächlich in einem Urlaub gelesen und habe sofort gespürt.

00:05:55: Das ist so ein Schlüsselerlebnis für mich gewesen da einzutauchen in dieses Verständnis was eigentlich Achtsamkeit ist.

00:06:02: Und dass man sozusagen das Gleiche äußerlich erleben kann aber innerlich ganz anders einen Bezug dazu herstellen.

00:06:08: Ich habe dazu angefangen für mich zu meditieren, habe es immer mehr in meinen Alltag integriert und war dann aber auch neugierig mehr darüber zu lernen Kurse gemacht und habe mich dann recht schnell eigentlich auch entschiedene Lehrerausbildungen sogar dazu zu machen, dass ich bin inzwischen ausgebildete MSR-Lehrerin.

00:06:25: Ich bin hier zwischen schon seit zwanzig Jahren also es ist schon auf ein stolzes Jubiläum gerade in die... Und eben ja, seit fünfzehn Jahren bin ich jetzt Ausgebildet der MSR Lehrerin weil mich dieses Programmer von John Kabatzin so überzeugt hat und ich am eigenen Leib eben erlebte was es für einen Unterschied macht wenn man Im Zweiten, den gleichen Wahnsinn auch bei der Arbeit erlebt.

00:06:48: Die volle Katastrophe kommt einem ja manchmal so vor, dass gerade auch im Arbeitsalltag ein kleiner Katastrophen-Wettlauf stattfindet.

00:06:55: Jeder kennt das berühmte Hamsterrad aber eben die Art wie man innerlich Bezug dazu nimmt kann alles verwandeln und da ist für mich eben die Achtsamkeit wirklich eine der tragenden Säulen meiner eigenen seelischen Gesundheit, mentalen Gesundheit geworden und hat ganz viel in Gang gebracht.

00:07:11: Letzten Endes hat der Weg mich dann noch weitergeführt weil ich so auch beim Unterrichten von den ersten Achtsamkeitskursen gemerkt habe.

00:07:18: Ich hab das lange, lange nebenberuflich gemacht und da hab' ich immer öfters halt auch Fragen bekommen für meinen Teilnehmern die schon in eine therapeutische Richtung gezeigt haben und da ist ja dann auch ne klare Grenze.

00:07:29: als achtsamkelrecherer kann man Menschen bis zu einem bestimmten Punkt begleiten aber wenn dann sich eben Dinge auftun wie oh, da könnt ihr eine Depression mit reinspielen oder Ängste.

00:07:38: Das war dann nochmal auf einer anderen Ebene Rangehen und sogar das letzten Endes, dass ich auch meinem schon lange jahre bestehenden Interesse an Psychologie gefolgt bin.

00:07:49: Und jetzt seit einiger Zeit eben zusätzlich als Heilpraktikerin für Psychotherapie auch tätig bin und so einen Bereich, sagt man im Bereich Prävention auch Coachings gebe und es einfach inzwischen mein Hauptberuf ist.

00:08:01: Und es fing alles an, eben mit der Erkenntnis.

00:08:03: Ich bin besonders gut darin mir selber Stress zu machen aber man kann eben den ganz anderen Umgang mit Stress auch lernen und das war für mich die Achtsamkeit.

00:08:13: Ja sehr schön!

00:08:14: Vielleicht können wir ein paar Begriffe noch klären, die ich kenne die alle aber vielleicht nicht all unsere Zuhöre.

00:08:19: Vielleicht können auf MBSR eingehen was da vielleicht die Abkürzung auch ist und vielleicht kannst du noch ein paar Worte sagen zum Kabazint er ja auch so ein bisschen Zumindest habe ich das gehört, auch mit Gründer oder sogar Begründern von diesem Achtsamkeitsthematik so ein bisschen ist.

00:08:35: Vielleicht kannst du sehen zwei Sachen noch was wir sagen?

00:08:38: Ja, ich versuche mir eine Einordnung.

00:08:40: Das ist ja wirklich steht, sag' ich mal, auch an der lange Tradition hinter dem Wort Achtsammkeit.

00:08:45: Es hat tatsächlich nicht John Carpetschen erfunden aber ich würde sagen er war einer der zentralen Initiatoren die es, sag', ich meine unsere westliche Welt gebracht haben Ende des siebziger Jahre.

00:08:54: Er ist eigentlich Molekularbiologe Professor University in den USA und hat eben auch gemerkt, dass in dem Bereich der Uniklinix immer wieder Patienten gab denen ja wo es Schulmedizin schlecht sagen würde austherapiert.

00:09:09: Und da war man am Ende des Wissens, des Lateins und er hat für sich persönlich sehr gute Erfahrung gemacht mit Meditation, mit Yoga und kam so auf die Idee, da eine Art Programm zu entwickeln um diesen Menschen sozusagen mit der stressbasierten Seite von Erkrankungen anders umgehen zu lernen.

00:09:30: Also, weil viele Erkrankungen haben ja auch mit Stress zu tun.

00:09:33: Heute weiß man da auch mehr darüber noch als damals würde ich sagen.

00:09:36: Psychoneuroimmunologie und solche Sachen, dass eben viele Erkrankungen endet durch Stress vielleicht sogar ausgelöst sind bei es auch im Detail schwer nachzuweisen ist.

00:09:44: aber der Zusammenhang ist inzwischen sehr klar, dass es den gibt.

00:09:48: oder eben wenn schon eine chronische Krankheit beispielsweise besteht kann man sich ja auch vorstellen das macht ein Riesenstress zusätzlich zu allem anhand

00:09:54: von

00:09:55: diesen beiden Seiten um da anders mit umgehen zu lernen hat er eben sich ein Konzept überlegt auf Basis seiner eigenen langjährigen Meditationserfahrung.

00:10:04: Es sind verschiedenen buddhistischen Schulen zum Beispiel unterwegs gewesen, hat da aber diesen weltanschaulichen Aspekt rausgenommen und so dass eigentlich das was jetzt in dem Programm vermittelt wird weltanschaulich neutral ist und sozusagen ja so Essenzen der Psychologie und auch des gesunden Umgangs mit sich selbst, der mentalen Gesundheit mithilfe von Achtsangkeit jetzt ein Ende es vermitteln wird.

00:10:29: Ja, um das Rätsel auch um das Akronym aufzulesen.

00:10:31: Wofür steht denn eigentlich MBSR?

00:10:33: Das steht für Mindfulness Based Stress Reduction also auf Deutsch Achtzehnkeitsbasierte Stressreduktion und das Programm ist ja damals entwickelt hat es inzwischen wahrscheinlich Millionen von Menschen sogar durchlaufen also mindestens viele viele hunderttausende wirklich auf der ganzen Welt.

00:10:47: auch verbreitet hat dann acht Wochen Kurs Konzept sich ausgedacht und es wird auch fortlaufend weiterentwickelt finde ich auch ganz spannend.

00:10:54: also da bleiben wir nicht stehen sondern Auch innerhalb der Lehrerschaft immer wieder geschaut, was braucht es in der modernen Zeit?

00:11:01: Viele sagen auch dass gerade die letzten Jahre so kennzeichnet waren von einer extremen Zeitverdichtung.

00:11:09: Gerade im Job aber auch in vielen privaten Bereichen.

00:11:12: Die Pandemie war für viele ein sehr einschneidendes Erlebnis.

00:11:16: was Stress verstärkt hat, was große Ängste verstärkte und immer noch beschäftigt.

00:11:21: Und dann schaut man eben, was sind jetzt auch gute Übungen?

00:11:23: Die den Leuten helfen sich zum Beispiel leichter zu regulieren im Alltag oder eben diese andere Beziehung zu dem Stress in ihrem Leben herzuspielen.

00:11:32: Also das war so als versuchte Einordnung eines wirklich sehr großen Fels wo man auch sagen muss natürlich, weil John Kabat sind nicht der einzige Viele andere tolle Lehrer, sage ich mal.

00:11:43: Die Konzepte von Achtsamkeit aus den östlichen Traditionen in den Westen gebracht haben und das im Jack-Corn-Field ist oder ja verschiedene anderer Lehrer zum Beispiel auch Eckart Tolle würde ich doch sagen.

00:11:55: In der Essenz ist er auch ein Achtsamtkeitslehrer und insofern ist es so ein ganzes Feld wo man sozusagen auch wirksam wurde oder wo man auch sagen kann was auch Yoga Inzwischen in unserem Kulturkreis etabliert es.

00:12:08: viele, viele Menschen machen Yoga und auch daran kann man eben genau diese Essenzen von Achtsamkeit erleben.

00:12:13: Und das ist sehr schön, dass es immer mehr ankommt.

00:12:17: Und so gleich sieht man halt auch.

00:12:18: ja, es ist auch noch ziemlich viel Luft nach oben bei vielen Menschen.

00:12:22: Gerade auch immer mehr Menschen sehen wir auch an den Statistiken über Krankheitstageben.

00:12:27: So was sie beim Outerleben Das habe ich im Übrigen auch selbst erlebt, das kann ich gern auch noch teilen als Aspekt meiner Geschichte.

00:12:34: Obwohl ich schon lange Jahre damals Achsamkeitspraxis hatte.

00:12:40: Gab es dann so eine Phase in meinem Leben?

00:12:42: Da hat sich beruflich ganz viel verdichtet.

00:12:44: meine Firma, in der ich gearbeitet hab, damals war mal wieder am Umstrukturieren und dann auch privat, ja ich hatte einen Trennung hinter mir die ich ganz schlecht verarbeitet hat und da kam ganz ganz Vieles zusammen.

00:12:55: Und da habe ich damals die Erfahrung gemacht, dass ich eben in den Burnout gerutscht bin.

00:12:59: Da muss ich sagen, das wünsche ich wirklich keine.

00:13:02: Ich hab sehr viel für mich daraus gelernt.

00:13:04: aber seither ist mir noch mehr an Anliegen meine Inhalte auf die Art und Weise zu vermitteln, dass es möglichst vielen Menschen hilft so vermeiden, dass sie jemals in so eine Krasse selbst aus Beutung letzten Endes kommen.

00:13:17: Deshalb spielte meine Arbeit heutzutage neben der Achtsamkeit auf die Intuition und die Selbstfürsorge eine ganz, ganz zentrale Rolle.

00:13:27: Ja

00:13:28: super!

00:13:28: Ich glaube dann wenn schon Überblick bekommen wir werden nachher noch ein bisschen mehr vielleicht auch in die Tiefe gehen dass es noch ein bißchen praktischer wird.

00:13:35: Das heben wir uns aber für später auf.

00:13:37: ich bleibe noch gern bisschen bei dir.

00:13:40: Was glaubst du, wir haben ja schon gehört wie du bist da sehr vielseitig unterwegs mit vielen Interessen und so.

00:13:45: insofern liegt sie erstmal nahe sich auch für verschiedene Sachen zu interessieren.

00:13:49: Was würdest du sagen hat dich besonders gepackt dabei?

00:13:51: Das sind nicht gesagt hast okay ich mal so mal errichtet mich eher aus auf meiner nächste Welt-Tournee als Singer Songwriter.

00:13:59: gehe jetzt von Open Air zu Open Air das ist jetzt meine neue Leidenschaft.

00:14:02: sondern warum hast Du Dich aufgemacht diesen eigentlich sagen wir mal Gesundheits an Aspekt noch mehr verstärkt?

00:14:09: was Was würdest du sagen, was ist da das, wo es bei dir brennt für diese Themen?

00:14:14: Ja auch.

00:14:15: Das ist teilweise im Schmerz geboren also auch da kann ich muss sich fast sogar wieder weit ausholen.

00:14:21: Ich hatte als Kind erst mal und es war eine Erfahrung.

00:14:24: Also es ist auch gut ausgehalten letzten Endes.

00:14:26: Im Übrigen denke ich doch immer, dass war auch damals.

00:14:30: so finde ich auch deine Arbeit so toll.

00:14:31: Das Zusammenspiel aus Schulmedizin oder aus komplementär Medizin habe ich in besten Sinne eine integrative Medizin.

00:14:38: Ich habe das erst mal tatsächlich überwunden, aber einige Jahre hatte ich schon recht schwer als Kind und es hat mich sehr geprägt.

00:14:45: Ich hab in der Schule viel Stoff verpasst dann musste ich den nachholen und da habe ich damals die Erfahrungen gemacht einerseits dass ich gerne lerne und das mir Spaß macht.

00:14:53: uns hat mich gleichzeitig ungeheulich gefuchst wenn ich Sachen nicht wusste und ich hatte immer auch immer das Gefühl ich muss mich sehr anstrengend um mit den anderen mitzuhalten weil ich ja soviel verpasste.

00:15:02: Und das war letzten Endes auch so wie ein frühes, aber schlechtes Lernerlebnis für mein späteres Burnout.

00:15:08: Weil ich damals ihn gelernt habe.

00:15:09: wenn mich richtig in was reinhänge dann bin ich erfolgreich und schwimme mich da frei.

00:15:14: Aber genau dieser Modus aus Wenn es eng wird hänge ich mich noch mehr rein um mich dann sozusagen zu befreien aus diesem engen Pass.

00:15:22: Das war einer der zentral versteckten Treiber für mein spättes Burnout.

00:15:25: Also ist jetzt ganz persönlich meine Erfahrung.

00:15:28: Es war eine Achse die Teil der Antwort auf deine Frage ist.

00:15:33: Das andere ist eben, dass ich von Natur aus sehr vielfältig interessiert bin und ob das jetzt die Musik ist oder ich habe auch Philosophie und Literatur studiert und ich liebe die Tiefe und hab damals aber auch gemerkt zum Beispiel im Philosophiestudium mir hat da tiefe gefehlt.

00:15:49: oder vielmehr eigentlich die Praxisanwendbarkeit.

00:15:52: und genau das war eine der Facette wo ich letzten Endes zum ersten Mal weil der Achtsamkeitspraxis das Gefühl hatte, hier verstehe ich jetzt wie ein abstraktes Konzept irgendwie in mein Leben wirklich bringen kann.

00:16:05: Es ist gefühlt und gelebte Erfahrung.

00:16:07: Das ist eben nicht nur Kopfakrobatik sondern man kann es wirklich mit dem Körper spüren, mit den Sinnen wahrnehmen.

00:16:13: Man spürt den Atem, man merkt eine Veränderung.

00:16:17: also das war für mich einfach so wie ein kompletter Perspektivwechsel Ja, ein gutes Leben tatsächlich leben kann.

00:16:26: Also das ist nicht nur eine Philosophie.

00:16:29: Ich liebe auch die Philosophien und die Welt der Gedanken aber es war für mich eben wirklich wie ein Praxisweg wo man was auf die Erde bringen kann.

00:16:36: Und es hat mich total faszinierend und ich habe auch gemerkt dass so oberflächliches von einem zum anderen Huschen mich gar nicht weiter bringt Weil damit war ich eben schon oft auch gefühlt gescheitert oder in Grenzen gestoßen.

00:16:48: Zum Beispiel eben auch eine gesundheitliche Grenze, wo ich gemerkt hab.

00:16:51: Man kann grad wenn man vielseitig interessiert ist nicht alles gleichzeitig machen.

00:16:55: Man kanne sich noch mehr dazu packen.

00:16:57: So ein bisschen ne bittere Erkenntnis vor allem wenn es schon als junger Mensch hat.

00:17:01: Achen ist ja auch lebensnah Ja also es ist nun mal einfach eine Grundlage des Lebens dass man nicht fünf und acht sich Sachen gleichzeitig machen kann.

00:17:10: Und damals habe ich auch angefangen zu ahnen, dass ... heute wird mir sagen Neurodivergent bin.

00:17:15: Ich bin hochsensibel und hab wahrscheinlich auch so Aspekte von einem ADHS oder vielleicht auch leichtem Autismus bei mir haben aber keine Diagnostik.

00:17:24: Ich will es ja gar nicht in Diagnostic einsteigen.

00:17:26: Aber ich hab damals begonnen zu verstehen das ich tatsächlich einfach eine andere Art hat ist sehr feinfühlig die Welt wahrzunehmen.

00:17:33: Das zum Beispiel auch Dinge, die meine lieben Kollegen als ganz normalen Alltagsgewusel wahrgenommen haben, mich einfach schon an Grenzen gebracht haben.

00:17:42: Also ich dachte immer, ich bin stark, deshalb konnte ich mich lange gar nicht mit dem Wort identifizieren weil das klingt für mich so ein bisschen nach empfindlich, Memose und es wollte ja partout nicht sein ne?

00:17:51: Ich war ja die Taffe Und hab dann aber irgendwann zu nach und nach gemerkt Ja, ich nehme die Wälde bei anderen.

00:17:58: Das war...ich krieg mehr von bestimmten Dingen und kann das auch nicht bewusst wegfiltern.

00:18:04: Empathie ist, dass man spürt wie die Stimmung ist oder auch das Bedürfnis von dem anderen Menschen fast deutlicher spürte.

00:18:10: Das ist das eigene... Dass man auch diese tausend Ideen hat.

00:18:14: Es spielt für mich persönlich in meiner Erfahrung mit der Hochsensibilität mit rein aber auch so Dinge, dass wir halt einfach sensorisch überlastet sind und schnell durch Geräusche in der Umgebung.

00:18:24: Ich bin damals im Großraumbüro gearbeitet.

00:18:25: Ist natürlich die Pest für jemanden, der sehr offen ist für akustische Reize Und halt auch die Ebene der Intuition.

00:18:34: Das, wo ich schon auch früher gar nichts damit anfangen konnte, wenn ich auf einmal so einen inneren Impuls hatte von Tudis to jenes und das war eben ein ganz wichtiger Lernaspekt für mich, es nach und nach zu integrieren.

00:18:44: aber dafür wiederum war die Basis die Achtsamkeit, das überhaupt wahrnehmen zu können.

00:18:49: was ist denn da an Signal aus meinem Körper Raum beispielsweise?

00:18:55: Ja Und woher kam der die ... Na ist super.

00:18:57: Das ist perfekt, weil so finde ich kann man es auch nachempfinden und spüren und kriegt das alles Lebendigkeit.

00:19:04: Weil das ist hier genau was Achtsamke zu wie ich's verstanden habe in all den Kursen eben auch is'.

00:19:10: Man stellt sich das als sehr theoretisches Konzept vor und das ist es ihm gar nicht.

00:19:14: Also diese Kurse beginnen mit praktischen Übungen enden mit praktischem Immun und bestehen dazwischen aus praktischen übungen.

00:19:22: Es gibt da niemanden, und das hast du auch schon erwähnt.

00:19:25: Gibt da niemand der ein Ideologisch belastet oder schlechtes Gewissen macht?

00:19:29: Oder irgendwelche Morgenroutinen oder ich weiß nicht was auch schwitzen möchte sondern man lernt sich ja auf eine Art und Weise kennen und es war eigentlich ein sehr interessanter Aspekt den ich auch... sozusagen als negativ Aspekt diesem Kurs zugeschrieben habe, als Dreiundzwanzigjähriger.

00:19:48: Weil wenn ich rückwirkend schaue ist da vor allen Dingen ein Haufen Emotionen hochgekommen, den ich zwar an einem anderen Ort dann aufgearbeitet habe.

00:19:55: aber rückwirken dachte ja das ist eigentlich das was passiert ist als ich achtsam zu mir war dass ganz viele Emotion plötzlich Platz hatten die vorher keinen Platz hatten in meinem Leben.

00:20:04: also Es ist ja rein praktisch.

00:20:08: Insofern finde ich es super, dass man jetzt wenn man dir dazuhört auch hört... ...es ist eben nicht unbedingt irgendwas theoretisches oder etwas religiöses oder spirituelles sondern es ist aber sehr biologisches.

00:20:20: Auch?

00:20:21: Ja das kann auch andere Schichten haben.

00:20:22: Eben gibt's auch die buddhistische Traditionen wo die Idee, die Praxis der Achtsamkeit herkommt.

00:20:27: Ich kenne aber auch, dass in allen anderen Kulturkreisen auch auf einer Art und Weise ähnliche Dinge

00:20:32: Menschen

00:20:32: für sich entdeckt haben.

00:20:33: ob das jetzt zum Beispiel Rundtänze sind bei den alten Kälten oder Gesänge, finde ich das ist auch so ein Element was ganz viel je nachdem wie es ausgeübt wird von Achtsamkeit mit sich trägt.

00:20:45: Oder im Bezug zur Natur der ganz tief ist.

00:20:47: also dass wir heute als formale achtsamkeits Praktiken kennen.

00:20:51: Das ist halt eine Ausprägung davon zum Beispiel die Sitzmeditation oder eine G-Meditation oder der berühmte Bodiescan, ganz wunderbare Übung.

00:21:00: Aber es gibt eben auch die informelle Praxis und nie kann man in jedem Moment seines Lebens anwenden.

00:21:04: Das fand das Stichwort sehr schön, dass du gesagt hast, es geht letzten Endes um Lebendigkeit.

00:21:10: Und das ist ein Missverständnis was viele haben wenn sie Achtsamkeit hören weil das so ein bisschen eine Modebegriff auch geworden ist in unserer Kultur in den letzten Jahren.

00:21:19: Es gibt sogar ein Krimi der heißt achtsammorden.

00:21:21: ja gut das finde ich fast schon wieder lustig aber andere Auswüchse davon finde ich eher traurig weil da halt Verwechslungen entstehen als viele Menschen haben.

00:21:29: Kann man gerne mal ausprobieren beim Zuhören, was für ein Bild entsteht denn wenn man das Wort Achtsamkeit hört.

00:21:34: Was ich von vielen höre ist dass sie da so eine sehr schlanke, sehr durchtrainierte junge Frau in ganz weiser Kleidung im Lotusitz an einem sehenden Sonne- und Untergang lächeln sehen.

00:21:47: Ich habe es jetzt natürlich überspitzt, das ist klar!

00:21:49: Aber wenn Mama in sich reinspürt, ja was taucht denn da auf?

00:21:51: Okay das sind so kulturelle Stereotype die wir oft haben.

00:21:55: Dass wir eben denken es gehört zu einer äußeren Form dazu, eine bestimmte Kleidung man muss da auch sich toll fühlen und deshalb lächeln.

00:22:02: Und die Wahrheit ist darum geht's ja überhaupt nicht.

00:22:04: Es geht um die eigene innere Erfahrung und die kann angenehm oder unangenehm sein und die Praxis der Achtsamkeit ist eben mit genau dem zu sein was gerade ist.

00:22:13: Die Magie die dann passiert wenn man sich darauf einlässt dass sie sich verändern kann Dass man erlebt, dass man nicht gefangen ist.

00:22:19: Zum Beispiel auch in einem Moment wo ein Gefühl von Traurigkeit hochkommt oder das man eben auch ganz unvermudet manchmal Momente von Blitz wird zum englischen heißen von ja was Verzögungen von eigentlich fach.

00:22:32: es ist schön zu sein und zu atmen und zu spüren das zb der Atem einfach so da ist ohne dass mal was dafür tun muss.

00:22:39: Das ist einfach diese vielfältige Bandbreite des der bändig seins die eigentlich immer da ist aber im Alltag oft total verschüttet ist.

00:22:48: Und so ist es ja auch mit Gefühlen, die sind ja ganz wichtig Wegweiser für uns im Leben.

00:22:52: also das merkt man auch am Wort Emotion und da will uns was in Bewegung bringen.

00:22:57: eigentlich aber wir deckeln's oft, so haben wir es auch gelernt in der Erziehung oft oder es kommt halt nicht gelegen oder gerade im Kontext Beruf haben wir vielleicht auch Angst irgendwie verletzlich zu wirken

00:23:09: oder

00:23:09: aus der Gruppe auszuscheren mit irgendwas.

00:23:12: Also da spielt ganz viel mit rein Und es gibt uns aber so eine ganz große Kraft oder Selbstführungskompetenz, kann man das auch mal ganz abstrakt benennen.

00:23:22: Wenn wir in der Lage sind mit dem zu sein was gerade ist ohne sofort einen angenehmen Zustand herstellen zu wollen oder was erstmal vielleicht schwieriges wegschieben zu wollen.

00:23:33: Das gibt uns ziemlich die Möglichkeit anders im Bezug zu gehen mit dem was gerade is und halt wirklich letzten Endes einfach unsere Lebendigkeit zu spüren.

00:23:43: Das greife ich gerade mal auf, weil das ist ein wichtiges Thema in der Proxess wenn man mit Patienten arbeitet.

00:23:48: Nämlich womit man oft konfrontiert wird sind eigentlich zwei Situationen in denen die Patienten sich befinden dass die Anfangsphase oder auch zwischen drin.

00:23:58: Phasen sind oft geprägt von Ohnmacht in Varianten und verschiedenen Gefühlen.

00:24:03: Die andere große Emotionen im Anführungsstrich einerseits über Überbegriff davon ist aber Widerstand Ja und beides sind ja, oder vor allem Widerstand ist aus meiner Sicht von dem was ich verstanden habe bisher.

00:24:16: Oder auch wie ich selber praktiziere meine Achtsamkeitsübungen.

00:24:20: Das ist eigentlich ein bisschen der Gegenteil vom Widerstand.

00:24:23: Oder noch präziser würde ich es für mich sagen und jetzt gebe ich dir den Ball dann kannst du es noch besser ausführen.

00:24:28: Ich würde sagen bei mir ist achtsamkeit der Bewusstsein dafür erst mal zu lang das ich im Widerstaunt bin damit er sich auflöst dass es wie ich benutze in Situationen Und ich merke dass diese zwei also ohne macht bei den Leuten im Widerstand aus ist und dadurch Stilstände in der Krankheit passiert.

00:24:44: Und deshalb Achtsamkeit auch nötig ist, was wir oft in den Ananesen nämlich herstellen.

00:24:49: Also das ist für mich ein wesentlicher Bestandteil.

00:24:51: Deshalb ist es für mich so etwas Natürliches, weil durch die Anamnese und das Hinschauen mit einer zweiten Person macht man eigentlich Achtsammkeit.

00:24:58: vielleicht noch nicht ganz so wie man sich das eben vorstellt.

00:25:01: aber ich werde erstmal achtsam und merke Scheiße!

00:25:03: Ich bin ja da mega am Wider Stand und in der Ohnmacht.

00:25:06: Ich kann dieses Gefühl benennen.

00:25:08: Und man merkt, dass mit dem Patienten, wenn man diese achtsame Momente herstellen kann in einem Nese eben bereits schon Entspannung auftaucht, das was die Leute fast nicht glauben können, dass nur schönes wahrnehmen und richtig benennen schon Frieden gibt mehr Frieden als vorher.

00:25:23: Wie siehst du das?

00:25:24: Mit diesen... ich habe ja da zwei Wort jetzt reingebracht Ohnmacht und Widerstand, was ja oft mit Krankheiten ist.

00:25:29: wie würdest du es im Kontext setzen?

00:25:32: Ja, das sind so zwei Ur-Emotionen, die immer wieder auftreten im Leben und die spielen glaube ich wirklich eine zentrale Rolle für unser Erleben unseres Lebens oder der Welt.

00:25:44: Also Ohnmacht ist ja ein sehr, sehr schwieriges Gefühl.

00:25:47: das ist eines was wir eigentlich in jedem Preis versuchen zu vermeiden, zu fühlen Und dann wenn wir ahnen dass es auftritt gehen wir oft ganz schnell drüber da versuchen in den Aktionismus zu kommen ums auszugleichen.

00:26:01: aufklickt, aber der Schlüssel zur Veränderung wirklich genau in diesem zu schauen.

00:26:05: Was ist denn da?

00:26:07: Und oft ist dann noch was drunter und in dem Moment kann sich... Aber in dem moment wo man ja bejaht, was gerade ist, das muss ich sagen auch wirklich voll präsent.

00:26:16: Das ist ja auch so eines der zentralen, wenn Achtsamkeit ein Ziel hätte wäre es vielleicht wirklich einfach präsent zu sein weil eigentlich ist gleich eine Ziellosigkeit bisschen paradox immer drüber spricht, aber ich glaube vom Gefühl her kennt es auch jeder wirklich voll und ganz da ist, dann ist man eben nicht in seinem Denkprozess identifiziert.

00:26:35: Man will nicht was Bestimmtes und das ist auch genau dieser Moment des Ah ja so ist es!

00:26:40: Und in dem Moment wo der Widerstand weg ist, spürt man nämlich manchmal erst dass er vorher richtig viel Stress gemacht hat.

00:26:46: Und zwar denken wir ja oft, dass der Stress da draußen ist.

00:26:49: Ja

00:26:50: natürlich gibt's jede Menge auch äußere Stresssohren aber das ist immer so ein bisschen die harte Nuss auch im Achtsein-Kolzkurs wenn man sagt Schammer tiefer, spömer hin wo der Stress wirklich ist.

00:27:01: Und wenn man dann ehrlich zu sich selbst ist, dann spürt man ja das ist eine innere Spannung und neben mir ist es vielleicht jemand, der genau gerade gleich erlebt hat was ganz anders erlebt und wahrnimmt und vor allen Dingen beurteilt.

00:27:12: Und oft ist es dieses Delabel die wir Dinge geben weil wir etwas bestimmtes nicht sehen wollen oder auf ein anderer Art bestimmt haben wollen.

00:27:20: Das ist es eigentlich problematischer.

00:27:23: Das macht den Stress und in dem Moment oder zum Beispiel auch gemeinsam mit dem anderen Menschen einfach in so einen offenen Raum, dass wir schauen mal was jetzt ist gehen können.

00:27:34: Da tun sich dann auf einmal neue Möglichkeiten.

00:27:36: auf Sie auch gern Marxin die inneren Haltung bei der Achtsamkeitspraxis und eine davon ist ja auch das sogenannte Anfängergeist.

00:27:44: Ich finde, es ist auch eine Wesenkompetenz in unserer Welt.

00:27:47: Weil wir so viele Experten-Meinungen haben heutzutage, ob das echtes sind oder auch vermeintliche.

00:27:52: Das haben wir dahingestellt.

00:27:53: aber jeder hat Meinungen und wir werden ja gerade auch im Kontextberuf sehr darauf trainiert irgendwelche Meinungen zu haben um die zu vertreten.

00:28:01: Aber diese Haltung des Anfängergeistes sie find ich eben ist so befreiend weil Ja da gibt's auch noch einen lustigen Spruch dazu Im Geiste des Experten gibt es eine richtige Lösung Im Geist des Anffängers viele Möglichkeiten.

00:28:16: Und das zeigt auch wieder, dass der Raum sich auftut in dem Moment wo wir auch die Bereitschaft entwickeln mit dem zu sein was gerade ist und nicht drei Schritte voraus sein wollen aber auch nicht mit dem vergangenen verhaftet sind sondern eben genau den Widerstand für einen Moment mal.

00:28:30: Ich habe vielleicht anerkennen dass er da ist weil auch der ja gesehen wird hat eine wichtige Funktion in unserem inneren System auf.

00:28:38: der will uns vorwas schützen.

00:28:40: Aber wenn wir uns dann erlauben, den Raum noch ein bisschen weiter zu machen und es zuzulassen was gerade ist.

00:28:45: Dann eben passiert oft etwas Magisches nämlich dass wir spöntes dieser Stress diese innere Spannung nachlässt weil wir bejaht haben wie's grad wirklich is und dann kann sich aufs Neues zeigen

00:28:55: Was ich halt spannend gefunden habe, das kann ich dir jetzt ja so ein bisschen mal hinwerfen.

00:28:59: So ein bisschen fast als provokative Frage.

00:29:02: Wieso hat denn dann Achtsamkeitsübung?

00:29:04: Wo ist eigentlich das Gegenteil?

00:29:05: auswählen sollte bei mir diesen Widerstand ausgelöst?

00:29:08: Ich hab es natürlich jetzt bei mir individuell schon ein bisschen aufgedröselt wo was wie wo.

00:29:13: Das wahrscheinlich herkam und so weiter.

00:29:15: aber ich erlebe das ja nicht schon bei mir.

00:29:16: Ich habe auch anderen Teilnehmern die eigentlich sehr in den Prozess gekommen sind von dem Widerstand auf das Thema Achtsammkeit in den Anfängen.

00:29:25: Woher kommt der denn?

00:29:27: Ich glaube, es kommt oft daher, dass auch da mit so einer Leistungsorientierung an die Sache rangegangen wird.

00:29:34: Dass man versucht besonders gut zu meditieren, besonders stillzusitzen, das man sich dran stört wann den Gedanken auftauchen oder unangenehme Gefühle, dass man dann auf das Gefühl hat, man macht was falsch und jetzt kann man das als Achtsamkeitslehrer so oft sagen wie man möchte oder macht ja selbst die Erfahrung natürlich.

00:29:52: Man, dass es anders ist, man möchte nicht unruhig sein.

00:29:56: Also das ist so eine Dimension, die ich da als relevant ansehe.

00:30:00: Das einfach manchmal auch da so ein Leistungsgedanke mit reinschleicht weil wir halt ja so auch ganz stark konditioniert sind.

00:30:08: Und das andere ist dass glaube ich wie auch soweit entfernt sind oft von unserer natürlichen Weise, die uns eigentlich angemessen wäre zu leben und zu sein, dass wir wieso ein bisschen Zwischenschritte brauchen oder es am Anfang eben auch nicht übertreiben dürfen.

00:30:24: Also ich bin inzwischen ein sehr, sehr großer Verfechter davon geworden auch kurze Achtsamkeitsübungen im Alltag einzubauen oder mehr auf die Achtsangkeit im Alltag abzuziehlen als zu sagen okay dein Leben wird sich zum positiven verändern wenn du zwanzig Minuten am Tag meditierst oder so.

00:30:39: Das ist gar nicht für jeden notwendigerweise der erste richtige Schritt sondern vielleicht geht es eben eher darum mal ein Glas Wasser achtsamt zu trinken.

00:30:47: Ja das Klingeln des Telefons achtsam zu hören eins zwei Sekunden bevor man dann den höhere abnimmt oder zum Beispiel ein Gespräch mit dem Partner achtsam zu führen.

00:30:59: Also einfach diese Qualität der bewussten Hinwendung, zum gegenwärtigen Moment reinzubringen.

00:31:05: So erlauben wir einen Moment mal die Urteile, die man über alles und jedes Dauern hat hinten anzustellen.

00:31:11: Das sind eher so diese Qualitäten wo ich auch in Kursen oft erlebt dass Menschen so bisschen den inneren Stress geraten wenn die Übung gleich am Anfang vielleicht auch zu lang ist.

00:31:22: Und wir glaube ich haben im Moment immer mehr Menschen, die auch in unserer extrem überstimulierten Welt es fast schon schockierend finden dann auf so einen Moment von äußerer Ruhe zu treffen.

00:31:34: Das

00:31:34: muss man glaube ich der fairerweise auch dazu sagen dass unsere Welt sich in den letzten Jahren so verändert hat, dass immer mehr Stimulisi sind.

00:31:42: Dass diese unterschwellige Angst, die oft auch da ist durch die ganzen Krisen, haben wir Stapelkrisen im Moment, Umweltkrise, Politikkrise und Demokratiekrise dann vielleicht noch eine Gesundheitskrise ganz individuell.

00:31:53: oder der Job ist in Gefahr oder man denkt es könnte so sein Irgendjemand in der Familie ist krank und auch oft in so einem Alterssegment, wo die Menschen einen typischen mittleren Lebensjahr an wie es so schön heißt.

00:32:04: Halt wirklich nur ein Sandwich-Rolle in ihrem Leben haben.

00:32:07: Da sind die Kinder noch nicht aus dem Haus.

00:32:09: Darf man sich immer drum kümmern?

00:32:11: Und vielleicht wird er noch einen Elternteilpflege bedürftig?

00:32:15: Ja, dann ist von allen Seiten Stress.

00:32:16: Dann gibt's kaum noch Momente der Entspannung und der Ruhe.

00:32:19: Sobald mal im Moment Ruhe ist da ploppt all das hoch was bisher eben keinen Raum hatte Und dann ist ja ganz klar, das wird erst mal so ein Überlastungsmodus geraten.

00:32:30: Ich glaube es ist eine Reaktion die viele kennen und da möchte ich einfach ermutigen mal verschiedene Formate von Achtsamkeit auszuprobieren.

00:32:41: Also was gibt ihr auch?

00:32:42: Deshalb die verschiedenen Formalübungen weil nicht jedem alles gleichermaßen liegt.

00:32:46: Wenn vielleicht jemand merkt, bei der Sitzmeditation werde ich sehr unruhig oder da tut mir der Rücken weh.

00:32:50: Das ist auch so.

00:32:51: ein Klassiker wäre von und wir sitzen alle viel ja?

00:32:54: Dann sitzt man noch in der Meditation.

00:32:55: Vielleicht tut es besser eine G-Meditation zu machen.

00:32:58: Oder vielleicht seit dem Body Scan mit geschlossenen Augen lieber die Augen offen lassen wenn man merkt oh irgendwie tauchende Dinge auf mit denen ich mich jetzt nicht wohlfühlt.

00:33:06: Und das ist ja auch fein wirklich die Augen offenzulassen oder eben die Übung kürzer zu machen oder eben wirklich mehr von diesen Elementen Achtsamkeit im Alltag zu integrieren Was vielleicht erstmal auch so eine Selbstregulation auch abzielt.

00:33:20: Aber das ist ja völlig in Ordnung, weil letzten Endes brauchen wir auch diese gesunde Elastizität und Ausgeglichenheit im Nervensystem bevor wir uns dann wirklich auf so sagen mal tiefere Themen wirklich voll einlassen können.

00:33:34: Also das ist mein Verständnis von diesem Thema.

00:33:37: wenn ich merke auch dass Menschen sehr unruhig werden.

00:33:39: Dann ermutige ich dazu auch wirklich da schon eigentlich die gute Selbstführung zu praktizieren beim Üben sozusagen bis dein Ist jetzt gut.

00:33:48: und dann muss ich, darf ich was verändern?

00:33:50: Auch wenn zum Beispiel der Achtsangkalsterer sagt, wir sitzen in zwanzig Minuten in Stille.

00:33:55: Wenn man merkt nach zehn Minuten klar, dann kann man da auch mal schauen, was ist denn da los?

00:33:59: Meistens ist es ja eben innerlich das Bein wird nicht absterben, auch wenn sich so leicht anfühlt aber dann auch die gute Selbstfürsorge zu praktizieren und sich nicht dazu zu zwingen weil er eben kein äußere Form die da erfüllt werden soll, dies zu falsch oder richtig macht.

00:34:16: Sondern eben dieses wiege ich eigentlich mit mir selbst um hat aus meiner Sicht ganz viel mit dem Thema Selbstfürsorge auch zu tun.

00:34:26: Genau, das ist mir jetzt viele Themen und hoffen wir gucken wo wir hingehen.

00:34:29: Ich bleibe mal noch bei dem bisschen mit dem Widerstand weil was ich oft höre wenn ich Leuten das empfehle dass sie sozusagen Achtsamkeit oder aus dem Widersrand gehen so ein bisschen auch verwechseln.

00:34:39: zum Beispiel letztens hat mir eine gesagt.

00:34:40: ihre Psychologin hatte gesagt Wenn Sie die...wenn sie in der Gegenwart ist und erstmal annimmt was es ist oder erst einmal ja sagt zu den Gegenwart oder so ist das keine Resignation.

00:34:52: Das war jetzt einfach ein Wort.

00:34:54: Aber sehr viele Leute empfinden, wenn ich Dinge erstmal da sein lasse und nicht sofort in den Kampf gehe um das wegzumachen.

00:35:02: Also eben genau auch homöopathisch denke und nicht schimmelzinisch, wo ich erstmal Dinge wegmache und dann hinterher gucke wieso war es überhaupt da?

00:35:13: Was denkst du dazu?

00:35:14: also, Woher kommt eigentlich diese große Drang, immer alles wegmachen zu müssen oder sofort in den Kampf zu gehen?

00:35:22: Wieso ist das nicht unsere natürliche Reaktion aktuell geworden?

00:35:25: Oder haben wir die vielleicht auch verloren.

00:35:27: Hatten wir die mal einfach erstmal zu gucken, okay, wieso ist es da?

00:35:30: Wo kommt dieses Symptom her?

00:35:31: Warum habe ich das?

00:35:33: Warum werde ich nicht als Wesen erst einmal achtsam, sondern ich gehe erst mal an den Widerstand und

00:35:37: Kampf?".

00:35:40: Ja, das hat verschiedene Ebenen weil aus der Widerstange evolutionär bedingt sinnvoll.

00:35:46: Also überhaupt, dass wir so eine Stressreaktionsfähigkeit haben ist ja erst mal ein Geschenk.

00:35:49: Das hat uns Evolutionär das Überleben gesichert.

00:35:51: als Spezies auch.

00:35:52: alle anderen Spezie haben es auf ihre Art und Weise und wir Menschen haben's eben Ja, sodass wir zusätzlich zu anderen Tieren die ich nimm gerne, ich erzähle mir meine Geschichte von Zebras in der Sauer nicht damit glaube ich deutlicher.

00:36:06: also die haben ja ne echte vitale Bedrohung weil alle paar Tage spätestens ist ein Angriff an der Löwenherde Diebt diese riesige Zebraherde davon und die Tiere laufen um ihr Leben.

00:36:17: Und die Augen sind in Todesangst geweihtet, und die Tieren rennen um ihr leben.

00:36:22: Und dieser warne Bebt und der Staub wirbelt.

00:36:25: Irgendwann ist der Angriff der Löwen vorbei?

00:36:28: Und ja, eine viertel Stunde später grasen diese Tiere die gerade eben noch in Todesangst waren.

00:36:34: Wieder friedlich knabbern an den Kerken Zawannengras und knuppern sich gegenseitig am Fell schütteln sich ein bisschen und naja kein einziges kriegt Geschmür oder einen Burnout ne?

00:36:43: Das ist schon.

00:36:44: was machen die anders als wir Menschen würden uns eben viel mehr hinein katastrophisieren sagt man da auch.

00:36:50: und dann zum Beispiel eben sich Gedanken Spiele machen was wenn die Löwen von dort kommen?

00:36:56: Replay von dem letzten Angriff der Löwen.

00:36:58: Also wir gehen sehr stark mit unseren mentalen Fähigkeiten, die ein Geschenk sind, neigen wir aber auch dazu, das stark in die Zukunft reinzuspringen immer wieder um.

00:37:06: so eine Zukunftssimulation läuft da quasi dauernd ab und gleichzeitig haben wir so eine Art Replay vom Vergangenheit weil wir versuchen daraus eben die Simulation für die Zukunft zu speisen.

00:37:16: So ist mein inneres Modell von unserer Besonderheit als Mensch wie gesagt eine Besonderkeit.

00:37:22: es ist ja auch ein besonderer Möglichkeit, sozusagen auch eine Fürsorge für uns selbst in die Zukunft gerichtet zu übernehmen.

00:37:28: Es können andere Spezies nicht so wie wir.

00:37:31: Also zum einen ist eben diese Fähigkeit in Stressreaktion zu gehen evolutionär bedingt ein Geschenk und da können wir alle dieses Flight-Flight-Freeze und das Schlimmste was wir eigentlich erleben quer über alles Spezie sehen.

00:37:43: weg ist wenn jemand also wenn wir selbst in so einem Zustand gerade nur ins Vollkommen ohnmächtig fühlen.

00:37:48: Das ist nämlich ziemlich nah am Tod dran einfach so.

00:37:50: in der Evolution ist meistens bei den meisten Tierarten die Reflex zuerst abzaubern.

00:37:55: Wenn das nicht geht, dann wird gekämpft und wenn das nicht, dann stellt man sich tot.

00:38:00: Und deshalb ist es auch ein Zustand, den glaube ich kein Wesen mag so ein Gefühl von Ohnmacht.

00:38:06: Also das ist mal das ein und das andere, warum geraten wir Menschen lassen.

00:38:09: Wo sollen das immer wieder in solche Loops rein?

00:38:11: Wo wir da gar nicht mehr rausfinden.

00:38:13: Es hängt mit dieser großen geistlichen Kapazität zusammen unser Gehirn nicht nur als Transportmittel also nicht nur as Erweiterung des Körpers zu nutzen sondern uns auch zu isolieren von den konkreten Umständen und uns halt hineinzu fantasieren in der Zukunft oder in die Vergangenheit reinzu verwickeln mit unseren Themen.

00:38:31: Und dann kommt noch dazu dass wir in der heutigen Welt eben immer weniger Pausen haben von diesem Dauern Stress.

00:38:37: Der Stress an sich ist nämlich auch überhaupt nicht das Problem, weil wie man ein Beispiel mit den Zepracea aussieht, der Sport zur Höchstleistung an.

00:38:44: Das Problem ist wenn es keine Regenerationspausen mehr gibt.

00:38:47: Dann kommen wir einfach in so einen dauernden Getriebenheitszustand.

00:38:50: und es kennt auch jeder von sich, wenn mal sehr viel Stress hat über lange Zeit, dann wird mir so ein bisschen snappy sagt beim Englischen also da reagiert man mit einem kurzen Zündschner auf bestimmte Dinge oder sofort halt überlastet.

00:39:02: Und es spielt da meines Erachtens auch mit rein, dass die Leute diese innere Kapazität kaum noch haben zu akzeptieren wie's gerade ist weil man in so einem Kampfmodus ist dauernd.

00:39:11: In der Überanspannung oder irgendwann kann das dann auch kippen in so eine Erschlaffung und das ist eben so ein Gefühl von Ohnmacht was wir eben wie gesagt überhaupt gar nicht ausstehen können.

00:39:22: Also das hängt stark auch mit unserem Nervensystem zusammen.

00:39:27: Dauergereizten und überlasteten und überstimulierten Welt eigentlich uns befinden, ob das jetzt die Medien sind oder andere Dinge in unserem Leben.

00:39:36: Das ist vielleicht schon wieder etwas eine politische Frage aber auf jeden Fall beeinflusst es uns ganz stark als Wesen.

00:39:44: Ich habe das immer spannend gefunden also dass was sonst gut tut eben so ein Widerstandsreaktion auch auslösen kann oder wir dann das Gefühl haben, wir hätten nicht alles getan um gesund zu werden weil wenn ich gekämpft habe sondern erst mal in diese Ruhe eingetreten sind.

00:39:58: In die Akzeptanz dessen wie es ist und ich erstmal akzeptiert hab okay ich bin jetzt halt im Moment nicht gerade ganz fit oder eben nicht die starke wie du vorhin gesagt hast ja und dass wir das als aufgeben versagen sich totstellen in irgendeiner Form als negativ wahrnehmen, auch und nicht als den gesunde Weise umgang mit dem erst mal hinzuschauen.

00:40:19: Weil für viele ist dann wenn ich dann sage ja aber schauen Sie es geht ja dann erst los.

00:40:23: Also das ist überhaupt nicht so dass wir erstmal hinschauen was ist, dass wir dann den Kampf schon aufgegeben hätten an diese Symptome zu lösen.

00:40:30: Das hat ja gar niemand gesagt.

00:40:32: Aber schon allein die Vorstellung wie du vorhin gesagt hast mal jemand reinführen was löst das eigentlich in mir aus?

00:40:37: Wenn ich jetzt eine Krankheit habe und erst einmal hingehe und sag ich meditiere jetzt darüber wieso hab ich das überhaupt bekommen Das für viele da schon das Gefühl eigentlich ist, ich habe jetzt wie das schon akzeptiert.

00:40:51: Ich werde jetzt mit dem bleiben und nicht mehr kämpfen weil ich den Kampf aufgegeben habe.

00:40:56: Dabei ist aus meiner Sicht nach dem Bewusstwerden dessen was wir haben geht es also in Anführungsstichen natürlich kein Kampf hat so eine Part für das Schwierig das so zu nennen.

00:41:06: aber dann geht ja der gesundwehre Prozess erst los Und dann stehen unter Umständen auch sehr schwierige Etappen davor.

00:41:13: Das bringt dann auch nicht zu kämpfen, ehrlich gesagt.

00:41:16: Soweit es ja nur wieder Stress auslöst.

00:41:18: aber... Es ist ja nicht gesagt dass ich, weil ich jetzt achtsam mit mir umgegangen bin, da hinterher keine Probleme mehr hätte.

00:41:24: Aber aus meiner Sicht ist das eben wie der Staat.

00:41:28: Genau!

00:41:28: Das kann anfangs sein... sich in diesen anderen inneren Raum zu wagen, wo man auch im Vertrauen ist.

00:41:35: Das auch ohne die eigene Leistung der Körper zum Beispiel Selbstteilungskräfte.

00:41:40: Oder dass man von außen Impulse bekommt, die hilfreich sein.

00:41:43: Wir denken eben so oft und das hat auch viel mit der Einsamkeit unserer Gesellschaft zu tun, dass wir kämpfen müssten, dass es auf unsere Leistung ankommt und wir reduzieren uns oft auch das.

00:41:53: Und was ich selber erlebt habe, ich hab mich vor meinem Burnout sehr stark auf meine Leistungen selbst reduziert.

00:42:01: Das war für mich ein langjähriger Lernenprozess ... Da hatte ich ja schon eigentlich eine langjährige Achtsamkeitspraxis.

00:42:07: Und trotzdem waren da noch so innere Widersprüche und Spannungen, die eben dann doch das Burnout vorangetrieben haben in mir.

00:42:16: Durch erst mal lernen durfte hinzugucken und diesen Raum zu halten ohne immer gleich zu versuchen, da was zu optimieren, zu lösen.

00:42:25: Ja diese Akzeptanz ist finde ich eine der... nach Artennuss Ja, selbst wenn man auch schon lange auf dem Weg ist.

00:42:33: Weil es uns so schwer fällt, weil bei unserer ganze Kultur auch in die Richtung geprägt ist, Richtung Leistung und da spielt vielleicht auch das Thema von deinem Podcast durchaus mit rein eben.

00:42:43: Ist es ein Männer-, Frauen-Energie-Thema ein Stück weit auch?

00:42:47: Das ist sehr viel männliche Energie in unsere ganzen Kultur.

00:42:50: erstmal im Vordergrund und dieses Kämpfen.

00:42:54: Gerade wenn mal als Frau dazu sehr reingeht dann verliert mir den Kontakt zu diesem weicheren, empfangenen.

00:43:01: Also ich meine das sind jetzt natürlich auch Stereotyp über die ich spreche.

00:43:03: aber vielleicht kann man trotzdem erkennen dass es da wie so ein Yin und Yang eben in uns allen gibt nicht nur eine Frau natürlich sondern auch einen Männern wo wir beide Seiten brauchen um wirklich ein ganzer Mensch zu sein.

00:43:13: und

00:43:13: in der Achtsamkeit beispielsweise spricht man da eben vom Tun-Modus der wichtig ist ohne Frage aber dem darf eben ein Sein-Modus zur Seite stehen.

00:43:23: oder vielleicht ist es sogar der Grund der das dann auch trägt.

00:43:27: Das finde ich ein stimmiges Bild.

00:43:29: Ja, das hast du schön gespürt weil da wollte ich genau hin.

00:43:33: Jetzt langsam aufeinander eingeschwungen im Interview.

00:43:36: Weil genau dann wollte ich hin dass wir noch ein bisschen mehr dieses Frau-Thema noch mal ein bisschen in Zentrum stellen und dass du recht grundsätzlich hat man jetzt ja gehört es ist hier jetzt wirklich kein also wie auch aber gar kein reines Frauen Thema.

00:43:49: Aber trotzdem haben wir, und das hast du ja auch in deinem einen Geschichte schon so ein bisschen mitgebracht.

00:43:55: Haben wir doch immer auch verschiedene Arten wie sich sowas dann nachher im Alltag zeigen kann.

00:44:01: also wenn du da magst würde mich da noch eine vertiefte Sache was es für dich sozusagen auch der Auffänger gewesen wurde gesagt hast als Frau über Frauen dann muss ich über Achtsamkeit sprechen.

00:44:13: wo ist das für dich aktuell unabhängig davon, dass es eben auch ein Männerthema sein kann.

00:44:18: Aber ein wichtiges Frauenthema in unserer heutigen Zeit?

00:44:24: Ja ich glaube einen spannenden Aspekt ist da eben die Frage wie weit wir von unserer inneren Wahrheit entfernen sind bei dem was wir tun und wie wir leben.

00:44:34: Und es ist heutzutage sehr, sehr leicht jahrzehntelang in einem Modus zu sein, der uns nicht wirklich anspricht.

00:44:38: Wo wir zum Beispiel eine starke Maske tragen und wo wir sehr stark auch im Funktionsmodus sind und ich beobachte einfach meine Arbeit.

00:44:45: Das ist aber ein on-going Process und ich finde das auch spannend sich da auszutauschen mit anderen Praktikern oder Leuten die selber in den Erfahrungsräumen sind.

00:44:53: Ich glaube dass viele Frauen besonders anfällig sind in so einen sehr starken altruistischen Funktionmodus zu gehen.

00:45:02: Also vielleicht auch von der Tradition unserer Kultur her haben Frauen oft so eine sehr stark fürsorgliche Rolle.

00:45:08: Und das führt oft dazu, über eigene Grenzen hinauszugehen damit es anderen gut geht.

00:45:13: und ich selber kein als feinfühllicher Mensch auch sagen, dass befördert ist noch mal zusätzlich.

00:45:17: Ich erlebe auch viele andere feinfühliche Menschen die da völlig ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse vergessen um anderen Fürsorge zu kommen zu lassen.

00:45:27: Um da zum Beispiel für Verantwortung zu tragen die Connections zum Thema Beruf.

00:45:33: Gleichzeitig besteht sozusagen in unserer Kultur der Anspruch, vernünftig zu sein stark zu sein, leistungsorientiert zu sein schnell zu sein alles gebacken zu kriegen und da kann man sich eben so ein perfektes Hamsterrad reinkonstruieren.

00:45:48: im Laufe der Jahrzehnte insbesondere als frau finde ich die Einladung sehr stark weil eben einerseits wird erwartet das Zuhause diese sorgliche Rolle gelebt wird.

00:45:58: Oder es ist sicherlich auch in der Natur verankert, weil ich jetzt das Männer natürlich nicht absprechen möchte.

00:46:02: aber ich glaube bei Frauen steht's noch mehr auch in wiederum der kulturellen Erwartung wie man so zu sein

00:46:09: hat als Frau

00:46:10: und entspricht dann sozusagen auch Instinkten und Impulsen.

00:46:14: und zugleich halt dieser Leistungsdruck die Leistungsorientierung In der äußeren Gesellschaft.

00:46:20: und wenn das beides zusammenkommt dann passiert eben sehr oft des Frauen da in so eine High Functioning, Rolle gehen hochfunktional sind aber sich selber irgendwann überhaupt nicht mehr spüren weil sie so weit von ihrer eigenen inneren Wahrheit entfernt sind.

00:46:36: Gerade auch zum Beispiel dieses Zyklische was wir Frauen mit Sicherheit noch stärker haben als Männer ignoriert wird weil man versucht sozusagen immer die hundertachtzig Prozent zu geben und es ist aber eben nicht vorgesehen von der Natur sondern wir brauchen Pausen das sind zyklisch Wesen also wir alle aber eben Frauen insbesondere dass da auch die Immune natürlich eine wichtige Rolle spielen und es darf anerkannt werden.

00:47:00: Und trotzdem stellen wir einen selbst auf diese irren Ansprüche, machen uns dann noch nieder was im Übrigen auch in der Stressquelle ist wenn wir nicht alles schaffen was wir auf diesem Tutu-Zettel haben.

00:47:11: Also viel Stress machen wir uns auch selbst.

00:47:13: aber natürlich kommt auch durch die... Dieses ganze Spannungsfeld aus Kultur und ja, ich hatte vorhin schon erwähnt die ganzen Krisen.

00:47:20: Ich denke das spielt auch rein, dass da auch viel gefühlte Sicherheit im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte weggebrochen sind und es macht natürlich auch was mit uns.

00:47:27: also wir wollen ja irgendwie dazugehören.

00:47:29: Wir wollen das Gefühl haben, dass wir unser Leben in der Hand haben Das wir verbunden sind mit anderen Und da bräuchelt gerade ganz vieles gefühlt.

00:47:38: Ja Mich gerade erinnert eine Zitat Aus einem Homöopathiebuch was ich dann später im anderen Kontext außerhalb der Homopathie in einem Menopause-Buch gelesen habe.

00:47:51: Nämlich die Behauptung, ich hab das nie nachgeprüft.

00:47:54: so wenn da jemand mehr darüber weiß darf er mich auch gerne korrigieren.

00:47:57: aber dort wurde an beiden Stellen unabhängig voneinander geschrieben dass das Oestrogen ist das Hormon der Selbstlosigkeit.

00:48:05: also je selbstloser man ist hat man wohl eine Korrelation gefunden je mehr homoestrogen oder je höher der Estrogenspieler ist, desto selbstloser verhält sich die Frau.

00:48:18: Das war ja auch ein spannender Aspekt, der da nochmal vielleicht auch noch ein anderes Bild drauf wirft ohne das dann als Stereotyp zu meinen oder eben wie ich gesagt habe nachgeprüft zu haben aber jetzt gerade die Hormone erwähnt, dass es mir wieder eingefallen ist, dass ich das damals gelesen hab und spannenden Gedanken fand und dachte, ob das wirklich so ist?

00:48:37: Weil in der Beobachtung, da gebe ich dir recht auf welchen Gründen auch immer es dann im Schluss so ist, in der Also selbst die fürsorglichsten Väter, die ich in der Praxis habe wirken auf mich seltenst, selbstlos.

00:48:51: In der Art können das auch haben aber die hängt das oft in einer anderen Art Die weniger nach Selbstlosigkeit schreibt sondern vor allem viel mehr nach einem anderen Aspekt von dem nämlich Aufopferung mit einer Arthelden-Mut.

00:49:06: Das hat was... ... Heroisches, wenn sich ein Mann auf Opfert finde ich.

00:49:10: Das nimmt er selber auch nicht als selbstlos war... ... sondern das macht der eigentlich sehr aus dem Selbstzweck heraus.

00:49:16: Also das ist meine Beobachtung!

00:49:19: Ich habe nicht so viele Männer in der Praxis, dass es jetzt statistisch belegen könnte aber... ... hat eine andere Qualität, finde ich!

00:49:28: Weißt du da über was?

00:49:29: Oder hast du mal etwas drüber gehört oder so?

00:49:32: Es ist ja immer schwierig.

00:49:35: Weil auch Menschen halt so unterschiedlich sind.

00:49:37: Absolut!

00:49:37: Wenn mich da Männer und Frauen unterschiedlich, sondern wir alle sind jeder Mensch für sich so unterschiedliche, dass ich es ganz schwierig finde, da wirklich Tendenzen und Trends rauszulesen?

00:49:45: Ich kann eben nur sagen was ich erlebe, Klientinnen und Klienten die zu mir kommen und das ich eben oft ist dieser Funktionsmodus ja vielleicht noch mal eine andere Qualität hat bei Frauen Das es zu einem ganz ganz tiefen kompletten Selbstvergessen sogar führen kann beim manchen weil sie zum Beispiel die Bedürfnisse anderer was deutlicher spüren als die eigenen.

00:50:08: Und das ist wie wenn man sozusagen gar keinen Ankerpunkt mehr hat, in sich.

00:50:13: Deshalb ist für mich auch dieses Konzept der Erdung und des inneren Raums dass wo wir auch verbunden sind und letzten Endes wirksam sein können.

00:50:22: Also nicht nur selbstwirksam, das ist das Erste was wir wieder lernen dürfen glaube ich, selbst wirksam zu sein.

00:50:28: Wir sind ja von guter Selbstführung, Selbstfürsorge also ganz viel selbst.

00:50:32: Und es ist nicht egoistisch, was ja viele auch das Gefühl haben, auf jeden Fall sehr egoistische und dann eben aber auch wirksam in die Welt hinaus sein können und das ist ja auch wichtig heutzutage, dass wir uns nicht alle zurückziehen, nur ins private.

00:50:46: Aber gut, wenn jetzt jemand gesundheitliche Themen hat dann ist das auch das erste.

00:50:49: Das kann ja auch so ein Wegruf sein.

00:50:51: So eine Erinnerung, schau mal du darfst dich jetzt gut um dich kümmern.

00:50:54: Vielleicht

00:50:55: auch nochmal kleine Anekdote?

00:50:57: Ich habe einen halben Jahr bevor ich tatsächlich das Burnout hatte meine innere Stimmen zu mir sagen hören und es war wirklich sehr prägnant.

00:51:03: Es ist sogar ein Lied daraus entstanden.

00:51:05: Nimm deine Bedürfnisse ernst sie sind wichtige Boten deiner Ganz- und Heilwertungen.

00:51:12: Also wirklich, ich habe es damals aufgeschrieben.

00:51:14: Was war wie so eine Art innere Durchsage?

00:51:15: Ich dachte, was muss man das sagen?

00:51:18: und eigentlich ist es ja so klar... Und trotzdem fühlt sich manchmal so unmöglich an dem Leben zu leben wenn wir eben schon lange auf diesem Weg sind dass wir für andere da sind aber uns selbst dabei ganz vergessen haben.

00:51:29: Deshalb ist es aus meiner Sicht eben wichtig wieder diese Rückverbindung zu uns selbst zu lernen und da spielt die Achtsamkeit so eine absolut grundlegende Rolle.

00:51:40: Mega schön!

00:51:41: Das ist schon fast ein Abschlusswort, weil ich finde wir haben das sehr gut und ausführlich auch besprochen rund um das.

00:51:50: Ich würde aber gerne trotzdem nochmal den Raum öffnen dass wir einen kleinen Aspekt hinten raus nochmal machen, das du ein paar praktische Übungen zumindest nennst oder mal verschiedene Aspekte davon noch einmal vorstellst.

00:52:03: Wenn wir jetzt zum Beispiel ganz konkret, dass wir es nicht zu breit machen, wenn man jetzt mit dir arbeitet

00:52:08: z.B.,

00:52:08: was du hast ja ein paar Sachen schon erwähnt aber dass wir da noch gegen Ende nochmal ganz praktisch werden und ein paar Übung vorstellen können Wenn ich zu dir komme, was erwartet mich dann?

00:52:27: Ja.

00:52:27: Ich würde sogar erst mal mit einem Disklemer auf Neudeutsch einsteigen weil ich es auch wichtig finde zu unterscheiden ob sich jemand in einem Krisenmodus befindet oder in so einem normalen Anfangszeichen Hamsterrad-Modus wenn man das Gefühl halt eben so.

00:52:43: der Stress wird immer mehr nicht.

00:52:45: Ich bin immer anfälliger, aber ich kann mich zum Beispiel am Wochenende noch erholen und am Feierabend oder zumindest mal in den Urlauben.

00:52:52: Dann würde ich das so als diesen Hamsterrad-Modus-Charakteristien, der schon aussaglich mein klarer Hinweis ist, dass es da jetzt einen anderen Blick darf, dass das entstehen darf, das man sich einfach gut um sich kümmert.

00:53:04: Und da sind wir im Bereich Prävention.

00:53:07: Da z.B.

00:53:08: sind Achtsamkeitsübungen... Wunderbar, um einfach genau diesen Perspektivwechsel hinzubekommen, sich wieder selbst mehr zu spüren und so weiter.

00:53:16: Ich sage dir gerne auch gleich noch ein bisschen mehr dazu was ich da eben auch als Tipps in Anführungszeichen mitgebe weil es ist im Mehre, sag ich mal Achtsamkeit sind mehr als Übungen das ist wie eine innere Haltung vielmehr.

00:53:26: Aber ich möchte zuerst einmal noch unterscheiden von dem Modus den ja leider viele Menschen auch kennen nämlich dass da eigentlich schon eine manifeste Krise ist und da sind ein bisschen andere Gesetzmäßigkeiten.

00:53:37: Da würde ich aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen, unbedingt kompetente Begleitung suchen.

00:53:43: Nicht versuchen alleine durchzuwurschteln... da ist es dann auch so.

00:53:48: ein Anfang sei ich nur mit Achtsamkeitsübung nicht mehr getan.

00:53:51: Also das ist mir einfach ganz wichtig weil sonst denken die Menschen auch wieder in so einer Situation nah und jetzt muss ich noch mehr meditieren und dann wird alles gut.

00:53:59: und das stimmt eben nicht wenn man bestimmtes Maß an Krise mal erreicht hat Oder man unterscheidet bei Bernards auch verschiedene Stufen.

00:54:07: Wenn das recht weit fortgeschritten ist, dann ist es wichtig sich da einfach auch Support zu holen.

00:54:12: Das ist mir ein ganz großes Herzensanliegen, das klarzusagen.

00:54:16: Aber eben umso wichtiger ist, dass man frühzeitig erkennt was sind so Anzeichen wenn ich unter Stress bin?

00:54:21: Was stresst mich denn da eigentlich wirklich?

00:54:23: also Ich finde als erstes immer wertvoll eine Selbstreflektion zu machen.

00:54:28: Ich meine zu beobachten worauf reagiere ich denn da?

00:54:31: Was genau ist denn da eigentlich mein Stress?

00:54:33: Was für einen Bezug habe ich zu diesem Stress, sind es äußere Stressoren.

00:54:37: Manchmal kann man ja auch was abstellen.

00:54:39: Zum Beispiel wenn wir jetzt in Großraumbüro arbeiten muss uns geht nicht anders.

00:54:43: Kann man vielleicht mal mit vorgesetzten sprechen ob's erlaubt ist oder okay ist in den Phasen wo man nicht im Dialog sein muss ein Kopfhörer mit Schallschutz aufzusetzen.

00:54:52: Auskennseling-Kopfhörern.

00:54:54: Manchmal sind so simple Dinge die sich dann auch ändern lassen Und manchmal kommt halt durch so eine Selbstbeobachtung auch auf die Erkenntnis, ja da ist in mir zum Beispiel eben diese innere Spannung.

00:55:06: Weil immer wenn keine Ahnung ein Kollege sowas sagt dann reagiere ich so und so und dann erkennt man halt immer besser was da eigentlich diese inneren Trigger sind.

00:55:14: Das ist ja manchmal wie so versteckte unterirdische Muster, die halt in uns aktiv sind.

00:55:18: also zb finde es auch gut wenn jeder von sich weiß was für innere Anteil bei hat In der Transaktionsande.

00:55:24: du sie, die berühmten fünf.

00:55:26: Sei perfekt, mach's allen recht, beeil dich, sei immer stark und strenglich an.

00:55:30: Dann hat mir fast alle so eine Mischung aus all denen und ich finde es aber gut zu wissen auf welche reagiere ich denn besonders stark?

00:55:37: Also die Selbstreflektion find' ich eben auch ne wichtige Basis um erst mal zu schauen woher kommt denn eigentlich der Stress?

00:55:45: Und dann im Alltag finde ich es eben wichtig, immer wieder kleine Pausen zu machen.

00:55:48: Das finde ich super pragmatisch!

00:55:50: Einfach die Erinnerung für Pausens.

00:55:52: Ob das jetzt ist?

00:55:52: Dass man sich ein Kalender einspeichert, alle Stunden mal aufzustehen zum Beispiel auch was zu trinken oder ob man sich

00:55:59: z.B.,

00:55:59: dass es eigentlich zu meiner Lieblingsformate total alltagstauglich für eine Mittagspause zum Spaziergang entweder verabredet mit... Kolleginnen und Kollegen oder ob man einfach selbst eine Runde im Block dreht.

00:56:11: Das sind noch gar keine Achtsamkeitsübungen, aber sie fördern dieses.

00:56:14: Ich trete mal aus diesem Hamsterrad raus, gönne meine Pause kümmer mich um mich Und dann finde ich es natürlich auch wichtig dass wir zum Beispiel abends den Einschlafprozess gut gestaltet viele Menschen haben ja auch Schlafprobleme Dass man dafür sorgt das man eben gut in den schlaf kommt und da Kann es total schön sein zum beispiel einfach mal nicht kurze Versionen vom Body Scan zu machen vor dem Einschlafen.

00:56:40: Oder paar ganz einfache Yoga-Übungen oder Chikungübungen, so eine ganz sanfte Bewegung nochmal zu bringen und eben auch das Thema Bewegung im Alltag zu kurz kommt.

00:56:48: aber dann geht es sich um Sport und da geht es darum sich selbst zu spüren in seinem Körper.

00:56:54: Und das wiederum ist eine gute Basis um einen erholsamen Nachtschlaf zu haben.

00:56:58: Und auch morgens kann man ja einfach mal schauen, es tut mir gut.

00:57:01: Um da gut in den Tag zu kommen, das brauche ich dann und da eben auch zum Beispiel achtsam reinzuspüren, welche Art von Frühstück tut mir denn gut?

00:57:08: Ist es wirklich der Kaffee, den ich seit dreißig Jahren runter schütte auf dem Weg zum Auto oder ist es vielleicht was ganz anderes?

00:57:15: Es ist vielleicht eher eine warme Brühe oder nicht?

00:57:17: Das ist jetzt nicht mal im Bereich aber ich finde, dass da kann die Achtsamkeit eben schon helfen, wirklich von innen her zu spüren.

00:57:24: Nicht weil man es in irgendeinem Heft gelesen hat oder weil es ein anderer schlauer Mensch gesagt hat, sondern individuell zu spüren.

00:57:29: Das tut mir gut!

00:57:31: Da wirklich eine Achtsamkeit eben draufzulegen war zu schauen wie reagiert denn das System auf das was ich da zuführe?

00:57:38: Oder zum Beispiel auch Medienkonsum.

00:57:41: Einfach mal achtsam schauen wie geht's mehr nachdem ich eine halbe Stunde durch Instagram gescrollt hab und das heißt ja nicht dass man gar nicht mehr machen kann sondern vielleicht sortiert man dann eben eher aus welche Kanäle in einem eine angenehme Stimmung hervorrufen Und schaltet andere mal aus, aber vielleicht eben kommen auch zu Erkenntnis.

00:58:01: Nee es macht mich generell unruhig weil ich zum Beispiel eben auch neurodivergent bin oder so und mich das einfach überstimuliert und vielleicht spürt man da eine eben auch wenn man's mal beobachtet.

00:58:11: Das ist besser als es mal ganz wegzulassen.

00:58:14: Und das meine ich mit Achtsangkeit im Alltag.

00:58:16: Es hat gar nicht so viel damit zu tun dass man jetzt noch eine Ehrenmedaille kriegt weil man zusätzlich vor allem anderen noch dreißig Minuten Meditationen in den Tag quetscht.

00:58:24: also eben kein Leistungssport, sondern dass man eben eher schaut wie kann ich es integrieren.

00:58:28: Also für mich ist das groß große Stichwort Integration und des letzten Endes führt zu Lebendigkeit und ich glaube das wünschen wir uns ja alle aus meiner Sicht auch die die Essenz von Achtsamkeit.

00:58:46: Sehr gut!

00:58:46: Das war heute sehr alltagstauglich und ich finde es schön, dass man versteht, dass die Achtsammkeit eigentlich was sehr niederschwelliger ist.

00:58:55: Ja genau

00:58:56: Also ist

00:58:57: studiert, sondern ja praktiziert.

00:59:00: Ja

00:59:01: mit jedem Atemzug tatsächlich

00:59:02: kann man das machen.

00:59:04: also dass war das wenn was.

00:59:07: ich habe das mal in buch gelesen.

00:59:08: ich glaube das muss auch irgendeiner dieser kosmos von dort sein weiß nicht das kann sogar der konfit gewesen sein.

00:59:15: aber nur wenige leute schaffen es zehn bewusste atemzüge zu machen ohne dass die gedanken irgendwohin abschweifen und ich muss ehrlicherweise sagen als er sich mir bisher immer noch nicht gelungen.

00:59:27: Also ich muss Minimum, Minimums mitzählen.

00:59:29: Ist das Minimuum?

00:59:31: Wenn ich das nicht mache bin ich nach vier Atemzügen bei der Arbeit, bei den Kindern, bei meinen Hobbys oder bei der politischen Situation irgendwo.

00:59:40: also diese zehn tiefen Atemziege ohne dass meine Gedanken nicht.

00:59:44: Und es ist einfach auch die Natur unseres Geistes darf man sagen ist kein Fehler sondern so sind wir halt hatte auch viel Gutes.

00:59:51: und trotzdem entspannts mich eben enorm.

00:59:53: und da deshalb Da fand ich immer schön, dass es eigentlich... Deshalb wollte ich das Beispiel am Schluss mal bringen.

00:59:58: Das war nicht die Transformation, die ich mit Achtsamkeit gemacht habe.

01:00:02: Dass ich umfänden verstanden hab, ich muss auch keine Zehnt schaffen!

01:00:05: Es entspannt mich ja schon nach drei.

01:00:08: und dann gehe ich, denn das Einzige was ich dann oft noch probiere ist, dass die Gedanken entspannter werden oder ich einfach bewusst achtzandern bleibe und dann eben nicht mehr den Atem vor gesunden Gedanken und schau wo zieht's mich denn jetzt hin?

01:00:20: und wirklich in dem jetzt, in der Gegenwart zu bleiben ohne dass es aber ein Kampf oder Krampf ist.

01:00:27: Ja genau also auch nicht da nicht dagegen kämpfen die Gedanken sind kein Fehler die gehören tatsächlich einfach zum inneren Erfahrungsraum dazu.

01:00:33: deshalb ich finde das Bild vom Inneren Raum sehr stark.

01:00:37: Das ist wirklich wie ja wir müssen sich selbst sozusagen den Innenraum spürt und indem darf all des sein was gerade ist und dann ist es faszinierend wenn man es einfach erlaubt dem dazusehen was grad is Dann beruhigt sich es oft mit der Zeit.

01:00:53: Aber auch wenn nicht, dann ist das nicht falsch.

01:00:55: Das finde ich eben auch ganz hilfreich zu verstehen.

01:00:58: Dass einerseits unsere ganze Natursystem schon die Fähigkeiten zur Regeneration ist.

01:01:04: Da gibt's wie so ein eingebauten Impuls hinzu diesem... Es reguliert sich wieder.

01:01:10: Unser Gleich auch ja damit sein zu können, wenn man verbunden ist mit diesem inneren Raum statt den einzelnen Ereignissen darin dass man dann ganz anderen Bezug zu dem hat, was da eben auftaucht.

01:01:23: Man fühlt sich dann nicht hin und her geschmissen von den Gedanken sondern eben ruht in diesem inneren Raum und das sind Gedanken wie Füde, Körperempfindung.

01:01:33: Das finde ich ist ein sehr starkes Bild, das ich für mich persönlich oder auch in den Anleitungen sehr gerne benutze Und es kann man eben auch wunderbar den Alltag transportieren.

01:01:45: Sehr gut.

01:01:46: also Ich danke dir viel mal.

01:01:48: Ich finde, wir haben eine schöne Runde gemacht.

01:01:51: Viele wichtige Sachen hast du gesagt.

01:01:53: dafür danke ich dir sehr das mal so auf den Punkt auch gebracht zu haben und trotzdem sehr lebendig und praktisch zu untermalen.

01:02:02: Mir sehr viel Freude gemacht ihr zuzuhören fand es auch sehr kurzweilig für mich zum Zuhören.

01:02:08: Das heißt, ich hoffe ist das auch für euch gewesen liebe Zuhörerinnen Und in dem Sinne Wenn ihr irgendwie mit Cornelia in Kontakt treten wollt, wir haben alles unten an links in den Show Notes.

01:02:22: Ihr findet sie sehr gut wie ich ja gesagt habe über LinkedIn.

01:02:26: Da könnt ihr euch mit ihr vernetzen und auch vielleicht als Therapeutkontakt aufnehmen.

01:02:30: Vielleicht gar nicht nur als Klienten sondern auch als Therapeutkontakt aufnehmen oder euch doch vernetzten.

01:02:37: Und zum Abschluss möchte ich mich nochmal bei dir bedanken dass du die Zeit genommen hast und uns ein bisschen in die Achtsamkeit eingeführt hast, für die das auch noch nicht kennen.

01:02:47: War es vielleicht auch das erste Mal?

01:02:50: Und wünsche euch dann viel Spaß damit dass du vertiefen... ...die Achtsammkeit!

01:02:56: Und wünsch jetzt allen noch einen ganz gegenwärtigen Tag.

01:03:00: Ja, gezehrtlichen Dank auch nochmal für die Einladung vor einem schönen Gespräch.

01:03:04: Danke.

01:03:06: Alles Gute, bleibt gesund und bis bald.

01:03:07: Tschau.